18/2025 | „Schüler*innenHaushalt“ macht Demokratie an Schulen erlebbar

Schüler diskutieren

23. Mai 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich des Tags des Grundgesetzes stellen wir mit dem „Schüler*innenHaushalt“ ein Projekt vor, das Demokratieförderung und Partizipation an Schulen in den Blick nimmt.

Außerdem sprachen wir mit Gründer Stephan Eckl über das mobile Theater EUKITEA, das seit 20 Jahren Theaterproduktionen an Schulen und pädagogische Einrichtungen in Berlin bringt.

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„Schüler*innenHaushalt“ – Demokratie an Schulen erlebbar machen

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet und bildet bis heute die Grundlage unserer freiheitlichen Demokratie. Anlässlich des 76. Jahrestages stellen wir ein Projekt vor, das Demokratie, Teilhabe und Partizipation für Berliner Schüler/-innen erlebbar macht.

Demokratie und Teilhabe sind Begriffe, die uns täglich umgeben. Sie bilden die Grundlage unseres politischen Systems und bestimmen unsere Art zu leben. Das Scheitern der Weimarer Republik und die darauffolgenden Jahre nationalsozialistischer Terrorherrschaft zeigen jedoch, dass Demokratie und Partizipation weder selbstverständlich noch unerschütterlich sind.

Umso wichtiger sind Projekte und Initiativen, die Demokratie bereits im Schulalter fördern. Im Projekt „Schüler*innenHaushalt“ bestimmen Schüler/-innen in einem selbstorganisierten und demokratischen Prozess über ein eigenes Budget. Mit einem Betrag zwischen 1.500 und 4.000 Euro gestalten sie gemeinsam ihre Schule als Lebens- und Lernraum. Im Mittelpunkt des Projekts steht die selbstständige partizipative Umsetzung eigener Ideen, die demokratische Prozesse und Entscheidungsfindungen erlebbar macht.

Der Projektzeitraum umfasst in der Regel neun Monate und gliedert sich in fünf Phasen: In der ersten Phase bilden teilnehmende Schulen ein sogenanntes Planungsteam, welches in der zweiten Phase die Schülerschaft darüber informiert, wie Ideen für die Verwendung des zur Verfügung stehenden Geldes eingereicht werden können. Alle Schüler/-innen der Schule haben dann die Gelegenheit, sich mit eigenen Vorschlägen in die Gestaltung einzubringen, bevor das Planungsteam in der dritten Phase prüft, ob und wie die eingereichten Ideen umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt der vierten Phase steht eine durch das Planungsteam vorbereitete demokratische Abstimmung über die eingereichten Vorschläge. Erneut sind alle Schüler/-innen aufgerufen, sich an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Den Abschluss findet das Projekt schließlich in der fünften Phase, die sich der Umsetzung der ausgewählten Projekte widmet und diese mit einem gemeinsamen Projektabschluss feiert.

Der „Schüler*innenHaushalt“ wird maßgeblich durch das Planungsteam und die weitere Schülerschaft gestaltet, parallel aber durch ein oder zwei erwachsene Begleitpersonen unterstützt. Sie kennen die Besonderheiten der Schule und sind Bindeglied zur Schulleitung, ins Kollegium und zur Servicestelle Jugendbeteiligung. Sowohl Lehrer/-innen als auch Erzieher/-innen oder Schulsozialarbeiter/-innen können Begleitpersonen werden. Die Servicestelle Jugendbeteiligung e.V., die das Projekt organisiert, unterstützt die teilnehmenden Schulen zusätzlich pädagogisch. Jeder Schule steht hierfür eine feste Ansprechperson zur Seite, die sie nach individuellem Bedarf berät und für Rückfragen zur Verfügung steht. Mit qualifizierenden Workshops für die Planungsteams und Begleitpersonen wird das eigene Demokratieverständnis gezielt gefördert und die Schulen durch die Projektphasen begleitet. Zusätzliches Begleitmaterial, wie Plakatvorlagen und ein Handbuch für das Planungsteam, werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist für alle Schulformen und Altersklassen offen. Evaluationsberichte der vergangenen Jahre belegen, dass sich der „Schüler*innenHaushalt“ positiv auf das Demokratieverständnis, die Selbstwirksamkeit und das Gefühl des Miteinanders in der Schulgemeinschaft auswirkt und hilft, ein weitergehendes Interesse an gesellschaftlichem Engagement zu entwickeln.

Der „Schüler*innenHaushalt“ startete 2015. Seitdem ist die Anzahl teilnehmender Bezirke und damit auch Schulen kontinuierlich gestiegen. Seit 2022 ist das Projekt in allen zwölf Berliner Bezirken vertreten und ging im selben Jahr auch erstmal an Brandenburger Schulen an den Start. Die Projektphase 2025 ist derzeit in vollem Gange. Interessierte Schulen können ihr Interesse an einer künftigen Teilnahme bereits bekunden. Weitere Informationen zur Ausschreibung für die kommende Bewerbungsphase folgen im Laufe des Jahres.

Mobiles Theater EUKITEA bringt Eigenproduktionen an Schulen

Das mobile Theater EUKITEA hat aktuell einiges zu feiern. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Stephan Eckl, dem Gründer und künstlerischem Leiter des Theaters über vier bewegte Jahrzehnte, die Grundsätze präventiver Theaterarbeit an Schulen und aktuelle Produktionen.

Herr Eckl, das Theater EUKITEA feiert aktuell gleich doppelt Jubiläum: letztes Jahr am Hauptstandort im bayrischen Diedorf und dieses Jahr in Berlin. Können Sie das erläutern und uns am Werdegang des Theaters teilhaben lassen?
Was 1984 als kleines, mobiles Theater unter dem Namen „Spielwerk“ in Walkertshofen in Bayern begann, hat sich in den letzten 40 Jahren zu einem internationalen Theater mit eigenem Theaterhaus in Diedorf bei Augsburg entwickelt. Vor nunmehr 20 Jahren begannen wir unsere präventive Theaterarbeit auch in Berlin anzusiedeln – mit andauerndem Erfolg. Mit einem engagierten Team aus Künstler/-innen und Organisationstalenten hat EUKITEA seit zwei Jahrzehnten über zwei Millionen Zuschauende, vor allem Kinder und Jugendliche, erreicht und mehr als 14.000 Aufführungen auf die Bühne gebracht.

Sie betreiben Ihr Theaterhaus im bayrischen Diedorf. Wie können in Berlin ansässige Schulen von Ihren Angeboten profitieren?
Der Hauptstandort mit eigenem Theaterhaus ist in Bayern, das ist richtig. Allerdings haben wir uns über die letzten 20 Jahre einen etablierten Berliner Standort aufgebaut, mit eigenem Organisationsteam und eigenem Schauspielteam. Von unserem Berliner Büro in der Nähe der Friedrichstraße können wir dank unseres mobilen Spielteams Schulen in ganz Berlin bedienen, auch jene am Stadtrand oder in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Da wir direkt vor Ort an die Schulen kommen, wo wir üblicherweise in Turnhallen oder Aulas spielen, ist der Organisationsaufwand für die Schulen überschaubar.

Wie werden die Stücke konzipiert und wie sieht eine Inszenierung an Schulen oder pädagogischen Einrichtungen typischerweise aus?
Unsere präventiven Theaterprojekte sind allesamt Eigenproduktionen. Recherche und Stückentwicklung werden von Fachorganisationen begleitet. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Fachwissen fließen so in den künstlerischen Prozess mit ein.

Die schauspielerische Darbietung und das damit verbundene emotionale Erleben des jungen Publikums erleichtert den Einstieg in die angebotenen Themenkomplexe. Unser Theaterspiel dient als Impulsgeber, um Toleranz, Gerechtigkeit, gegenseitigen Respekt und Versöhnungsarbeit nachhaltig im Schulalltag zu etablieren.

Mit der Buchung einer Vorstellung erhalten Schulen kostenfrei unser stückbezogenes Arbeitsmaterial, in denen die Lehrkräfte Anregungen erhalten, wie sie das jeweilige Theaterstück und die behandelte Thematik mit ihren Schüler/-innen vor- und nachbereiten können. Mit diesem Angebot wollen wir die Nachhaltigkeit unserer Theaterarbeit zusätzlich gewährleisten. Zur weiteren Vertiefung bieten wir außerdem nachbereitende Workshops für Schüler/-innen und Lehrkräfte sowie Elternabende an.

Können Sie uns anhand des aktuellen mobilen Repertoires die grundlegenden Themen beschreiben, die EUKITEA auf die Bühnen bringt?
Wir beschäftigen uns immer mit Themen, die Kinder und Jugendliche bewegen und die ihnen in ihrer Alltagswelt begegnen. Aktuell befinden wir uns im Entwicklungsprozess für ein neues Theaterstück zum Thema Demokratieförderung und Erinnerungskultur. Unser Jugendstück, das ab Oktober unseren mobilen Spielbetrieb bereichern wird, regt zur Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit an: Ausgehend von der Bücherverbrennung 1933 spannt es den Bogen bis in die Gegenwart und sensibilisiert junge Menschen für rechtspopulistische Tendenzen und Rassismus in der Gesellschaft.

Unser Repertoire umfasst ansonsten Themen wie Mobbing und Cybermobbing, Gewalt, Radikalisierung, psychische Gesundheit, Friedensbildung und persönliche Resilienz. Die behandelten, zum Teil sehr komplexen Themen werden von uns tiefgründig und altersgerecht, liebevoll und mit Humor aufbereitet. Unsere Theaterstücke sollen Impulse geben und Kinder und Jugendliche nachhaltig sensibilisieren, sich und ihrer Umwelt achtsam, wertschätzend und tolerant zu begegnen.

Sie haben zusätzlich zu den mobilen Angeboten „EUKITEA Online“ entwickelt. Was genau steckt hinter dem Projekt?
EUKITEA Online ist während der Corona-Pandemie entstanden und bot in dieser krisenhaften und belastenden Zeit die Möglichkeit, junge Menschen weiterhin mit unseren Theaterprojekten zu erreichen. Die Schüler/-innen sehen die Theaterstücke als Film und sind im Anschluss über ein Konferenz-Tool mit den Schauspielenden verbunden, um über das zuvor gesehene zu sprechen. Mit EUKITEA Online änderte sich also das Format, während der Inhalt der Stücke gleichblieb.

EUKITEA Online ermöglicht es uns zudem, Schüler/-innen zu erreichen, die andernfalls Aufführungen von uns nicht live erleben können. So konnten wir beispielsweise bereits ein Projekt an einer australischen Schule durchführen. Die digitale Erweiterung unseres Repertoires nutzen wir aber auch im deutschen Raum: So können die verschiedenen, von uns angebotenen Module – Theateraufführungen, Schüler/-innen-Workshops, Elternabende und Lehrer/-innen-Fortbildungen – sowohl persönlich vor Ort, hybrid oder rein digital stattfinden, je nachdem, wie es für die konkrete Situation am sinnvollsten ist.

Kurznachrichten

Neues Schulgebäude in Holzmodulbauweise (Holz-MEB) an der Bouché-Schule eröffnet
Mit einem Schulfest feierte die Schulgemeinschaft der Bouché-Schule die offizielle Eröffnung ihres neuen Schulgebäudes – eines modernen Modularen Ergänzungsbaus (MEB) in Holzmodulbauweise. Der zweigeschossige Bau erweitert die Schule künftig um dringend benötigte Lern- und Aufenthaltsräume und umfasst insgesamt 16 Klassenräume, acht Teilungsräume sowie eine Mensa mit 100 Sitzplätzen. Die nachhaltige Holzbauweise sorgt nicht nur für ein angenehmes Lernumfeld, sondern steht auch für klimafreundliches und ressourcenschonendes Bauen.

Video zur Fertigstellung der Schule am Breiten Luch
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Schulbau am Breiten Luch in Lichtenberg feierlich an den Bezirk übergeben worden. Der als Compartmentschule konzipierte Bau der Integrierten Sekundarschule (ISS) bietet Platz für insgesamt 725 Schüler/-innen. Neben Unterrichtsräumen und Teambereichen enthält der Neubau auch zwei übereinanderliegende Sporthallen. Der Schulbetrieb startet zum Schuljahr 2025/26. Einblicke in die Schule und seine Bauweise bietet das Video der Berliner Schulbauoffensive .

Berliner Sieger/-innen des DAK-Plakatwettbewerbs gegen Rauschtrinken stehen fest
„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich bis März bundesweit mehr als 7.000 Schüler/-innen am diesjährigen Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. Das beste Berliner Plakat kommt in diesem Jahr von der 15-jährigen Schülerin Elena Meinhold vom Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium aus Treptow-Köpenick. Der zweite Platz ging an eine Teamarbeit der 15-jährigen Lucia Koethner-Sosa und Meri Diez Suikki von der Friedensburg Oberschule in Charlottenburg. Rang drei belegte Samuel Wenzel vom Goethe-Gymnasium in Steglitz-Zehlendorf.

Jahresbericht zur Umsetzung des Unterschussvorschussgesetzes 2024
Die Anzahl der Neuanträge auf Unterhaltsvorschussleistung bei den bezirklichen Jugendämtern stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent, nachdem es 2023 noch einen Rückgang um knapp 10,5 Prozent gegeben hatte. Das geht aus dem Jahresbericht zur Umsetzung des Unterschussgesetzes 2024 hervor, der dem Berliner Senat von Familiensenatorin Katharina Günther-Wünsch vorgelegt wurde. Ein wesentlicher Grund für die Schwankungen bei den Antragszahlen liegt in der demografischen Entwicklung der unter 18-Jährigen in Berlin. Die Unterhaltsvorschusszahlungen stiegen 2024 insgesamt um etwa 17 Prozent auf rund 186 Millionen Euro, nicht zuletzt aufgrund der Anhebung des gesetzlichen Mindestunterhalts um knapp 20 Prozent. Von unterhaltspflichtigen Eltern konnten rund 26 Millionen Euro zurückgeholt werden, was einer Steigerung um etwa vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Da der Bund zu 40 Prozent an den Einnahmen und Ausgaben beteiligt ist, hat Berlin somit Ausgaben in Höhe von rund 96 Millionen Euro zu tragen, 19,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

DOKUMENTALE Schulfilmprogramm
Im Rahmen des Filmfestivals vom 12. bis 22. Juni bietet die DOKUMENTALE Schulklassen eine exklusive Auswahl an Dokumentarfilmen, die speziell für Bildungszwecke konzipiert wurden. Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse, im Anschluss an die gezeigten Filme finden Gespräche und Dialoge statt, die das Verständnis für die behandelten Themen weiter vertiefen sollen. Schulen können zu einem vergünstigten Preis an den Vorführungen teilnehmen.

Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“ veröffentlicht
Junge Menschen in Deutschland stehen unter wirtschaftlichem und politischem Druck, blicken insgesamt aber positiv in die Zukunft. Das legt die kürzlich erschienene Trendstudie nahe. Die zugrundeliegende Befragung belegt u.a., dass die Quote der Vollzeitbeschäftigten von jungen Menschen deutlich höher liegt als in älteren Generationen und die Mehrheit junger Menschen bereit ist, steigende Rentenkosten zu tragen, um die Versorgung der Älteren zu sichern.

Deutsche Kinder laut neuer OECD-Studie besonders viel am Bildschirm
Kinder und Jugendliche verbringen laut einer aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) immer mehr Zeit am Handy- oder Computerbildschirm. 15-jährige Jugendliche aus Deutschland kommen auf knapp sieben Stunden täglich, drei Viertel von ihnen verbringen auch an Schultagen mehr als zwei Stunden zu Vergnügungszwecken am Bildschirm. Im internationalen Vergleich mit 35 anderen Ländern landet Deutschland damit unter den fünf Ländern mit der höchsten Bildschirmzeit. Nur in Estland, Polen, Ungarn und Lettland lagen die Anteile höher. Gesundheitliche Folgen des digitalen Konsums seien noch nicht ausreichend erforscht, Studien legen aber ein erhöhtes Risiko für Depressionen und Angstzustände nahe.

EU-weite Sponsoring-Aktion für kreative Fotoprojekte an Schulen
Saal Digital, einer der führenden Anbieter hochwertiger Fotoprodukte, bietet Schulen in ganz Europa die Möglichkeit, kreative Fotoprojekte, in professioneller Qualität umzusetzen. Schulklassen jeden Alters, von der Grund- bis zur Berufsschule, haben bis zum 31. Mai die Möglichkeit, sich mit einem kurzen Konzept ihres Projekts zu bewerben. Die besten 100 Einreichungen werden von einer Jury ausgewählt und mit einem Gutschein im Wert von je 1.000 Euro belohnt. Mit diesem können die Klassen ihre Projekte anschließend über das Saal-System umsetzen und für bis zu 33 Schüler/-innen drucken lassen.

Neue Mitmachausstellung im Labyrinth-Museum
„Was steckt in dir?“ – Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen interaktiven Ausstellung „TALENTOPIA“, die seit dem 18. Mai 2025 im Labyrinth Kindermuseum Berlin zu erleben ist. In TALENTOPIA entdecken Kinder ihre ganz persönlichen Talente – ob in Kunst, Musik, Logik, Bewegung, Sprache oder sozialen Fähigkeiten. Jeder Ausstellungsbereich lädt zum Ausprobieren ein und zeigt: Talente sind bunt und vielfältig. Sie wachsen durch Neugier, Übung und vor allem mit jeder Menge Spaß. Ob Kita, Schulklasse oder Familienbesuch: TALENTOPIA richtet sich an Kinder von 3 bis 11 Jahren und bietet kreative Spiel- und Lernangebote, die sie stärken und zum gemeinsamen Entdecken einladen.

Termine

24. Mai, 17-21 Uhr: QueerT Club Youth Festival Bereits zum elften Mal findet das Open-Air-Event auf dem Gelände der Kinderwelt am Feld statt. Das Programm des Festivals umfasst u.a. einen Projektemarkt mit verschiedenen queeren Jugendprojekten, den Besuch eines sexualpädagogischen Erfahrungsbusses sowie Workshops rund um Selbstverteidigung, Fotografie und Make-Up. Abgerundet wird der Abend traditionell mit der beliebten Abschluss-Karaoke-Session, bei der die Jugendlichen selbst ihr Gesangstalent auf der Bühne präsentieren können. Der Eintritt zum Festival ist frei.

26. Mai, 18 Uhr: Werkstätten-Konzert der Musikbetonten Grundschulen in der Philharmonie
Im Rahmen der Musischen Wochen präsentieren sich Berliner Schulensembles mit eigens erarbeiteten Darbietungen in der Philharmonie. Als besonderes Highlight bringen die Musikbetonten Grundschulen gemeinsam mit dem Ensemble der Philharmonie ein Werkstätten-Konzert auf die Bühne. Das Modellprojekt der Musikbetonten Grundschulen feiert 2025 sein 50-jähriges Jubiläum und stellt seit ebenso langer Zeit die Bedeutung von Musik für die kindliche Entwicklung unter Beweis. Für das Werkstätten-Konzert sind noch Restkarten zu erwerben.

27. Mai, ab 14.30 Uhr: Filmpremiere „Im Prinzip Familie“
Die LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege Berlin und der Verband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe e.V. (VPK) laden anlässlich der Fachpremiere des Films „Im Prinzip Familie“ zu einer exklusiven Preview mit anschließender Podiumsdiskussion ins Filmtheater am Friedrichshain ein. Neben Regisseur Daniel Abma sind u.a. Expert/-innen aus der Kinder- und Jugendhilfe zu Gast. Fachkräfte können sich unter Angabe ihres Trägers kostenfrei für die Veranstaltung anmelden. Aufgrund begrenzter Plätze wird um eine Begrenzung der Anmeldung auf zwei Personen pro Träger gebeten.

3. Juni, ab 18 Uhr: Fishbowl-Diskussion „Zukunft leben – Lebensentwürfe und Identitäten im Wandel“ Im vierten und letzten Teil der Veranstaltungsreihe „Zurück in die Zukunft“ beleuchten anwesende Expert/-innen gemeinsam mit dem Publikum aus wissenschaftlicher, publizistischer, junger und Zeitzeugen-Perspektive die Identitäten und Lebensentwürfe im geteilten und vereinten Deutschland – und ihren Wandel im Laufe der Zeit. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

5. Juni, 20-21 Uhr: lsfb-Webtalk: Chancenpartnerschaften Auch ab September 2025 fördert der lsfb mit den Chancenpatenschaften Projekte und Aktivitäten an Kitas und Schulen. Im Webtalk informiert das Regionalmanagement ausführlich über das Förderprogramm „Chancenpatenschaften“ und beantwortet gern all Ihre Fragen. Lern oder Bastel-AG, Musical, Handwerks- oder Demokratieprojekt? Das Programm ist offen für die Ideen der Kinder und Jugendlichen bzw. für die des Fördervereins. Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte und Interessierte in Berlin und Brandenburg. Eine Teilnahme ist kostenfrei.

12. + 18. Juni, 16.30-20.00 Uhr: Dialogwerkstatt: Antisemitismus und Rassismus besprechbar machen Das Berliner Forum der Religionen und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung laden junge Menschen, Pädagog/-innen und Personen, die sich in religiösen Gemeinschaften engagieren, zur zweitägigen Dialogwerkstatt zu Antisemitismus und Rassismus ein. In kurzen Inputs lernen Teilnehmende Definitionen von Antisemitismus und Rassismus kennen und entwickeln eigene Methoden für einen respektvollen Umgang im privaten und beruflichen Alltag. Beide Termine bauen aufeinander auf, sodass die zweite Veranstaltung nicht einzeln besucht werden kann.

17. Juni, 15-18 Uhr: Perspektiven auf anti-muslimischen Rassismus in Berlin In drei Teilstudien hat das Berlin-Monitor Team einerseits Erfahrungen und Umgangsweisen mit anti-muslimischer Diskriminierung aus Sicht von Betroffenen rekonstruiert und andererseits die Verbreitung von anti-muslimischen Einstellungen in der Bevölkerung genauer untersucht. Wesentliche Erkenntnisse der drei Studien werden in einem kurzen Impuls durch Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya (Hochschule Magdeburg-Stendal und Berlin-Monitor Team) präsentiert. In den anschließenden Workshops werden einzelne Bereiche vertieft.

25. Juni, 9.30-13.00 Uhr (Anmeldung bis 28. Mai): Allergene im Kita-Alltag: Allergenmanagement und -kennzeichnung Eine sichere Auskunft über Allergene im Kita-Essen wird durch die seit Dezember 2014 bestehende Kennzeichnungspflicht erleichtert. Seither müssen 14 Lebensmittel, die die meisten allergischen Reaktionen auslösen, auch in Kitas verpflichtend gekennzeichnet werden. Was beim Einkauf und in der Küche beachtet werden muss und wie sich Allergene richtig kennzeichnen lassen, ist Inhalt dieses Workshops. Anhand eines Beispiels können die Teilnehmer/-innen die Kennzeichnung praktisch üben. Hilfreiche Unterlagen als Rüstzeug für die Arbeit in der eigenen Kita-Küche runden den Workshop ab.

Fortbildungen / Fachtage

Tüftelwerkstatt Tablet: Innovativer Einsatz im Kitaalltag am 28. Mai
Tablets sind nicht nur nützliche Helfer im organisatorischen Alltag, sie bieten mit zahlreichen (Standard-)Apps auch die Möglichkeit, Kinder in ihrer Entwicklung und Kreativität zu stärken. Im Fokus des Workshops, der sich an pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Grundschulen richtet, steht der kreative Einsatz von Tablets in der pädagogischen Praxis.

Weiterbildung Kinder in suchtbelasteten Familien vom 3. – 4. Juni
Kinder aus suchtbelasteten Familien sind stark gefährdet, selbst süchtig zu werden oder Ängste, Depressionen und andere psychische Störungen auszubilden. Deswegen braucht es in der pädagogischen Arbeit einen geschärften Blick auf die Bedürfnisse dieser Kinder, der es erlaubt, ihnen einen angemessenen Schutzraum zu schaffen. Um adäquat reagieren bzw. intervenieren zu können, benötigen Fachkräfte in Kitas, Schulen, der Jugendhilfe, Beratungsstellen, etc. eine hohe Sensibilität, besonders für die Bedürfnisse der Kinder sowie Hintergrundwissen zu Suchterkrankungen, der Rechtslage, bestehenden Hilfemöglichkeiten und Netzwerken.

Spielend lernen: Medienpädagogische Potenziale entdecken am 4. Juni
Das eintägige Seminar widmet sich der Vielfalt und Bedeutung kindlicher Spiele, neuen Entwicklungen im Bereich digitalisierter Spielumgebungen sowie deren Bedeutung für die pädagogische Praxis. So werden die positiven Effekte des Spielens mit und über Medien sowie Games herausgestellt, Kompetenzen im Umgang mit Medien gefördert und bestehende Unsicherheiten gegenüber der Thematik „Gaming“ abgebaut.

Faktencheck im Klassenzimmer am 12. Juni
Die Fortbildung bietet Lehrkräften die Möglichkeit, Wissen über die Ursprünge, Denkmuster und Risiken von Des- und Missinformationen sowie Verschwörungsideologien zu erwerben. Dabei werden unter Einbindung von Expert/-innen aktuelle Phänomene aufgezeigt und erörtert. Die Teilnehmenden erhalten einen Unterrichtsentwurf sowie weiteres Informationsmaterial, das über Desinformationen aufklärt und Leitfäden mit praktischen Tipps sowie Best-Practice-Beispielen enthält.

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