15/2025 | „On the road to 2030" - Aktionswochen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Straße führt zu einer ökologischen Stadt

25. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

noch bis Ende Mai laufen die Aktionswochen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie bieten pädagogischen Fachkräften Input, Austausch und Impulse für die eigene Bildungsarbeit.

Außerdem stellen wir mit „Jeder Schultag zählt“ eine Hilfestellung für Lehrkräfte vor, die sich den Themen Schulabsentismus und -abbruch widmet.

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„On the road to 2030“

Noch bis Ende Mai finden deutschlandweit die Aktionswochen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) statt. Anlässlich des Tags der Erde am 22. April stellen wir die BNE-Wochen sowie verfügbare Materialien vor, mit denen sich Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz im pädagogischen Rahmen behandeln lassen.

2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen mit der „Agenda 2030“ 17 Ziele für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs). Mit den BNE-Wochen unter dem Motto „On the raod to 2030“ werden von Anfang März bis Ende Mai deutschlandweit Veranstaltungen vorgestellt, die Bildung für nachhaltige Entwicklung auf vielfältige Weise umsetzen. Von Workshops über Fortbildungen, Ausstellungen und Vorträge bis hin zu Ideenlabs und Wettbewerben laden die Veranstaltungen zum Austauschen und Netzwerken ein.

In Berlin können pädagogische Fachkräfte beispielsweise am 5. Mai die Einstiegsfortbildung „Tür auf! Mein Einstieg in BNE“ besuchen, die Impulse vermittelt, wie das Thema BNE in Kita, Hort oder Grundschule erfolgreich eingeführt werden kann. Am 6. Mai geht es mit der Fortbildung „Stadt. Land, Wald“ weiter, in der es um das Entdecken und Erforschen von Lebensräumen mit Kindern geht. Auch Möglichkeiten, ein insektenfreundliches Außengelände zu gestalten, werden gemeinsam erarbeitet. Alternativ findet am 6. Mai auch das WebiLab „Lernende für die digitalisierte Zukunft stärken“ statt, in dem ausgehend von unterschiedlichen BNE-Themenfeldern Informationen zu SkillUp-Methoden- und Bildungsangeboten der Verbraucherzentrale mit vielseitigen Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Schulen aus dem Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ präsentieren im Rahmen der Veranstaltung Beispiele aus ihrem Schul- und Unterrichtsalltag, die zum Mitmachen und neu Denken anregen.

Einen besonderen Höhepunkt bildet der Bundeskongress Zukunftsfähige Schulgelände am 14. und 15. Mai in Berlin sowie am 22. Mai online. Im Rahmen des Kongresses werden u.a. Möglichkeiten erörtert, Schulgelände als potenzielle Flächen für Klimaanpassungsmaßnahmen und Biodiversitätsförderung mitzudenken und eine naturnahe Gestaltung zu nutzen, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zusätzlich zu steigern.

Auch Ausbildungsbetriebe werden mitgedacht: Beim Online-Workshop „Nachhaltigkeit in der Ausbildung“ werden praxisnahe Ansätze erarbeitet, um Prinzipien der Beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) in den eigenen Ausbildungsalltag zu integrieren.

Für alle, die auf der Suche nach langfristigen Partnerschaften sind, bietet die Online-Infoveranstaltung von Rhino Revolution Europe am 27. Mai eine gute Gelegenheit. Im Rahmen der Veranstaltung werden u.a. die von der Initiative angebotenen BNE-zertifizierten Projektwochen, Best Practices aus dem Schulalltag sowie mögliche Bildungspatenschaften vorgestellt.
Der BNE-Veranstaltungskalender des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird auch über den Zeitraum der BNE-Wochen hinaus geführt, sodass ein Blick in die Angebote auch künftig lohnt.

Wer im Laufe der BNE-Wochen Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen konnte, findet in der Infothek des BMBF zusätzlich eine Vielzahl an ausgesuchten Lehr- und Lernmaterialien zum Thema sowie weitere Datenbanken, die entsprechende Materialien anbieten. Eine Suche nach bestimmten Themen, Formaten oder Bildungsbereichen ermöglicht es, schnell unterstützende Unterlagen für die eigene Arbeit zu finden, um nachhaltige Entwicklung erfolgreich in Kitas und Schulen zu implementieren.

„Jeder Schultag zählt“ – Hilfestellungen zu Schulabsentismus und Schulabbrecher/-innen

Jeden Tag bleiben Schülerinnen und Schüler dem Unterricht fern – auch in Berlin. Die Gründe für Schuldistanz, Absentismus und Verweigerung sind vielfältig. Lehrkräfte stehen häufig vor großen Herausforderungen, wenn es darum geht, betroffene Schüler/-innen effektiv zu erreichen.

Auch Berliner Lehrkräfte kennen Schüler/-innen, die dem Unterricht regelmäßig fernbleiben. So unterschiedlich wie Schulabsentismus in einzelnen Fällen zu Tage tritt, so verschieden sind auch seine Ursachen. Während einige Schüler/-innen dem Unterricht zugunsten einer angenehmeren Aktivität fernbleiben, verweigern andere den Schulbesuch aufgrund eines ausgeprägten Angsterlebens, das durch konkrete Faktoren wie Mobbing oder Versagensängste ausgelöst sein kann und nicht selten mit psychosomatischen Beschwerden einhergeht. Aber auch Erziehungsberechtigte können Teil des Problems sein, wenn sie Versäumnisse ignorieren, dulden, einverständlich hinnehmen oder gar unterstützen.

Traditionell wird schulischer Absentismus als schulrechtliches Problem betrachtet, dem mit Sanktionen begegnet wird. Vielversprechender kann es aber sein, die Anwesenheit und Teilhabe am Unterricht und Schulleben zu stärken, um einen effektiven Umgang mit Fehlzeiten zu erreichen. Von 2019-2022 haben vier Schulen unter Leitung des bundesweit anerkannten Absentismusforschers Professor Heinrich Ricking und einem Team der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg effektive und praxisnahe Strategien gegen schulisches Scheitern erprobt. Erkenntnisse aus dem Projekt „Jeder Schultag zählt“ wurden in einem Praxishandbuch zusammengestellt.

Auf reaktiver Basis wird hier empfohlen, eine klare Datenlage zu An- und Abwesenheiten zu schaffen, die es ermöglicht, zeitnah problematische Muster zu erkennen und bei Schulversäumnissen verlässlich und unmittelbar zu reagieren. Um Absentismus noch vor seinem Auftreten wirksam entgegenzutreten, spielt ein Sicherheitsgefühl für alle Schüler/-innen eine zentrale Rolle. Das soziale Klima innerhalb der Schülerschaft, Mobbing oder gar Gewalt können schwer überwindbare Hürden sein, wenn sie Schulverweigerung bedingen. Deeskalations- und Präventionsmaßnahmen können hier ein Schlüssel sein, um Gründe für das Fernbleiben vom Unterricht effektiv anzugehen. Um von Schulabsentismus betroffenen Schüler/-innen Verhaltensalternativen zu Flucht- und Meidungsverhalten aufzuzeigen, spielt auch die Förderung der emotional-sozialen Kompetenzen, beispielsweise über sogenannte Buddy-Konzepte eine zentrale Rolle. Darüber hinaus wird die Wichtigkeit einer guten Kooperation mit Erziehungsberechtigten hervorgehoben, die über den schlichten Austausch hinausgeht. Bestenfalls sollten Bildungs- und Erziehungsziele sowie Methoden aufeinander abgestimmt werden, um eine gewisse Kontinuität zwischen den Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen zu erreichen, die richtungsweisend und stabilisierend wirkt.

Neben dem modular aufgebauten Praxishandbuch „Jeder Schultag zählt“ sind im Anschluss an die Projektphase auch unterstützende Materialien wie Checklisten und Handlungspläne zusammengestellt worden. Auch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bietet mit ihrer Handreichung Schuldistanz wichtige Informationen für pädagogische Fachkräfte und Sozialarbeiter/-innen, die u.a. auch relevante Partnernetzwerke und berlinweite Unterstützungsangebote auflistet.

Kurznachrichten

Senat beschließt Bericht zum Erhalt der Stadtteilmütter
Nachdem der Senat den von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch vorgelegten Bericht beschlossen hat, ist die Weiterbeschäftigung der über das Solidarische Grundeinkommen (SGE) finanzierten Stadtteilmütter und die Übernahme in das Landesprogramm Stadtteilmütter im Jahr 2025 gesichert. Die Stadtteilmütter sind seit mehr als 20 Jahren ein wichtiger Ankerpunkt für Familien mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung und helfen beim Ankommen in Berlin, bei Fragen zur Kindertagesbetreuung und zum Schulbesuch sowie vielen weiteren Fragen zum Familienleben. Im Jahr 2024 erreichten die insgesamt mehr als 270 Berliner Stadtteilmütter (49 davon über das SGE-Programm finanziert) über 50.000 Familien in Nachbarschaften, Schulen und Flüchtlingsunterkünften.

Deutscher Kita-Preis: blu:boks erneut nominiert
Die Lichtenberger Bildungseinrichtung blu:boks ist zum zweiten Mal in Folge für den Deutschen Kita-Preis 2025 nominiert worden. Nach der Nominierung in der Kategorie „Kita des Jahres“ im vergangenen Jahr konkurriert die Einrichtung in diesem Jahr in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ um die Auszeichnung. Die soziokulturelle Bildungseinrichtung ist seit 2009 im Stadtteil Fennpfuhl ansässig, ihre Kita dort trägt den Namen „Wunderkinder“. Angebote für Familien aus dem Kiez sowie Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren wurden ebenso integriert wie eine mobile Arbeit. Erklärtes Ziel ist es, den Selbstwert sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu stärken.

Anmeldung in der Grundschule für das Jahr 2026
Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 geboren sind, werden am 1. August 2026 schulpflichtig. Eltern müssen ihre Kinder zwischen dem 6. und 17. Oktober 2025 an der für sie zuständigen Grundschule anmelden. In der Regel ist dies die vom eigenen Wohnort aus nächstgelegene öffentliche Grundschule oder Gemeinschaftsschule. Weitere Informationen, beispielsweise zum Wechsel an eine andere Schule, haben wir in einer Broschüre, die auch in mehreren Sprachen vorliegt, für Eltern und Familien zusammengestellt.

„Klasse Berlin“ – Neue Podcastfolge zur SektenInfo Berlin
In dieser Folge geht es um konflikthafte Angebote auf dem Markt der Lebenshilfen und Weltanschauungen und um die Frage, wie man diese erkennen kann. Hierfür schauen wir uns gemeinsam mit der Beratungs- und Informationsstelle SektenInfo Berlin ein fiktives Coaching-Angebot an. Wir erfahren, wie bestimmte Mechanismen und Strukturen in einer Gruppe zu Abhängigkeit führen können und erhalten hilfreiche Hinweise, um die Erfolgsversprechen und Verheißungen der Angebote kritisch zu hinterfragen und besser einschätzen zu können.

Jede/r fünfte Jugendliche erlebt Cybermobbing in sozialen Medien
Jeder fünfte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren hat einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännischen Krankenkasse zufolge schon negative Erfahrungen mit Cybermobbing in sozialen Netzwerken gemacht. Mädchen und Jungen waren dabei nahezu gleichermaßen betroffen. 35 Prozent der Befragten haben zudem Sorge, dass sie in den sozialen Netzwerken beleidigt, bedroht oder belästigt werden könnten. Täter/-innen seien häufig Mitschüler/-innen, von denen einige selbst Mobbing erfahren haben. Im Internet bekommen Jugendliche die Reaktionen ihrer Opfer nicht direkt mit, was die Hemmschwelle scheinbar sinken lässt.

Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2025
Unter dem Motto „Zukunft mitgestalten – Wir machen die Welt zu einem besseren Ort“ zeichnet der Förderpreis Projekte von Kita- und Schulfördervereinen aus, die Kindern und Jugendlichen Zukunftsperspektiven eröffnen, zu kritischem Denken anregen und kreative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Bewerbungen können über die jeweiligen Landesverbände der Kita- und Schulfördervereine noch bis Juli eingereicht werden.

Termine

28. April, 15-18 Uhr: Super Tape Festival – Washi Tape Mitmachstation
Das Fachgeschäft für Architektur- und Künstlerbedarf modulor zeigt im Rahmen des Super Tape Festivals zwischen dem 26. April und 10. Mai wie viel gestalterisches Potenzial in Washi Tapes steckt. Den Auftakt macht diese Mitmachstation, in der Kinder ab fünf Jahren eine Maske mit Washi Tape gestalten können. Über den Veranstaltungszeitraum finden weitere kreative Aktionen statt. Bei drei exklusiven Workshops zur Vintage Fotoedition mit Künstlerin und Influencerin Naomi Vona kommen auch Jugendliche ab 15 Jahren auf ihre Kosten.

29. April, 17 Uhr: Impulsreihe I: Kinderrechte in und an Grundschulen Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Stimmen gehört werden – doch wie kann dieses Recht in der schulischen Praxis tatsächlich umgesetzt werden? Lea Fenner, Beraterin, Multiplikatorin und Autorin im Bereich Kinderrechte, wird mit Ihnen gemeinsam erarbeiten, was kinderrechtebasierte Partizipation bedeutet und welche Qualitätskriterien es für eine gelungene Umsetzung gibt. Der Workshop bietet neben dem inhaltlichen Input auch konkrete Anreize, wie Sie Beteiligung wirksam in Ihren Einrichtungen umsetzen können.

10. + 11. Mai: VELOKids Fahrradfestival
Auf dem Tempelhofer Feld können Fahrradbegeisterte jeden Alters im Rahmen des VELOBerlin Festivals die Welt des Radfahrens entdecken. Für die Kleinen gibt es mit VELOKids ein eigenes Veranstaltungsprogramm: Bikes testen, Fahrtechnik und BMX-Skills trainieren, packende Shows von Profi-Bikern bestaunen, bei Kinder- und Laufradrennen erste Wettkampferfahrung sammeln und natürlich viel Bewegung auf dem Bungee-Trampolin und der Hüpfburg – das Nachwuchsprogramm garantiert Spiel und Spaß rund um die Themen Radfahren und Bewegung.

14. Mai, 18.30-20 Uhr: Zwischen Erinnern und Vergessen: Wie die NS-Zeit den Blick auf Menschen mit Behinderung prägt
Gesellschaftliche Normen verändern sich, manche Perspektiven überdauern jedoch, ob bewusst oder unbewusst, viele Jahrzehnte. So lassen sich auch 80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus dessen Bilder und Narrative über Menschen mit Behinderung oder psychischen Beeinträchtigungen ausmachen. Sie stehen im direkten Widerspruch zum Anspruch einer modernen, inklusiven und vielfältigen Gesellschaft. Gemeinsam mit Expert/-innen soll diskutiert werden, wie stark unser Blick auf Menschen mit Behinderung durch die NS-Vergangenheit geprägt wird und wie überkommen Narrative durchbrochen werden können.

15. Mai, 17-19 Uhr: Berlin und das Konzentrationslager Sachsenhausen
Zum Jahrestag der Befreiung richten die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und der Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen ihren Blick nach Sachsenhausen. In der Veranstaltung werden die Verbindungen zwischen der damaligen Reichshauptstadt Berlin und dem KZ im Oranienburger Ortsteil beleuchtet. Die Bedeutung des historischen Ortes, aber auch der heutigen Gedenkstätte, werden aus wissenschaftlicher und didaktischer Perspektive beleuchtet. Schließlich kommen familiäre Erfahrungen von Menschen, deren Angehörige in Sachsenhausen inhaftiert waren, zur Sprache.

16. Mai, 10-17 Uhr: Hilfe, Demenz! Zugang mit Musik Die Diagnose Demenz und die damit verbundenen Veränderungen verursachen häufig Überforderungsgefühle und Angst bei allen Beteiligten. Angebote mit Musik helfen, das Gehirn zu aktivieren, Ängste zu reduzieren und nonverbale Kommunikation zu ermöglichen. Der Kurs vermittelt Einblicke in die Wirkungsweise von Musik auf betroffene Menschen und eignet sich auch für Personen, die eine Person mit Demenz in der Familie pflegen.

17. Mai, 10-16 Uhr: JugendBildungsmesse Berlin Die JugendBildungsmesse JuBi ist die bundesweit größte Spezial-Messe für Auslandsaufenthalte. Auf der JuBi-Tour informieren an jährlich über 60 Standorten Austauschorganisationen und Agenturen über Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor.

Fortbildungen / Fachtage

Gaming im Kindesalter – Chancen und Risiken am 30. April
Digitale Spiele begeistern Kinder wie Erwachsene. Doch das Gaming bei Kindern bereitet vielen auch Sorgen. In diesem Seminar spielen die Teilnehmenden selbst, beschäftigen sich mit den Bewertungskriterien von Alterseinstufungen für Spiele und erhalten eine Orientierung, wie sie Kinder in diesem Zusammenhang gut begleiten können. Abschließend wird der pädagogische Mehrwert von digitalen Spielen betrachtet und die Integration spielerischer Medienbildung in der Kita diskutiert.

Kind s/Sucht Familie am 13. + 14. Mai
Kinder aus suchtbelasteten Familien sind stark gefährdet, selbst süchtig zu werden oder Ängste, Depressionen und andere psychische Störungen zu entwickeln. Nicht selten kommt es vor, dass Bezugspersonen aus dem Umfeld dieser Kinder vermuten, dass das Kind unter der Suchterkrankung der Eltern leidet. Um adäquat reagieren bzw. intervenieren zu können, benötigen Fachkräfte in Kitas, Schulen, Jugendhilfe- sowie Beratungsstellen u.a. eine ausgeprägte Sensibilität sowie Hintergrundwissen zu Suchterkrankungen, der herrschenden Rechtslage, bestehenden Hilfemöglichkeiten und Netzwerken.

Vom Buch zum Erlebnis: Kinderbücher kreativ und digital gestalten am 15. Mai
In diesem Seminar erweitern Teilnehmende mit digitalen Mitteln ein Printbuch ihrer Wahl. Eingesprochene Texte oder über QR-Codes verbundene Inhalte wie Filme, Lernspiele oder Geräusche lassen ein interaktives Buch entstehen. Mit gebastelten, taktilen Elementen werden die Geschichten zudem fühlbar gemacht – auch das Einbinden von Braille-Schrift als haptisches Element ist möglich.

Perspektive Begabung: Neu lehren und lernen am 20. + 21. Mai
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Future Skills: Das Lehren und Lernen in Deutschland steht vor einer Zeitenwende. Nichts wird einfacher, aber vieles wird möglich. Es geht um nichts weniger, als mit diesen Veränderungen mitzuhalten, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, zukunftsrelevante Kompetenzen zu erwerben und das Beste aus ihren Begabungen zu machen – unabhängig von Herkunft und Hintergrund. Die Tagung bearbeitet das Thema mit Talks, Impulsen und Raum fürs Netzwerken.

Jobs, Jobs, Jobs

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