Newsletter 34/2020

Digitalpakt: Mittelabfluss von gut 70 Prozent an beruflichen und zentral verwalteten Schulen

Die Bewilligung der Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes nimmt Fahrt auf. An den zentral verwalteten Schulen ist der Mittelabfluss bereits zu 72 Prozent bewilligt, an den beruflichen Schulen sind es 67 Prozent. Dafür schaffen diese von der Senatsverwaltung für Bildung direkt verwalteten Schulen Server an oder sorgen für einen flächendeckenden WLAN-Anschluss.

Zudem erhält das Land Berlin aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes 25,7 Millionen Euro für mobile Endgeräte. Damit können neben den bereits ausgegebenen 9500 Tablets weitere 40 000 Tablets für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler beschafft werden.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Digitalisierung der Berliner Schulen erfährt durch die Corona-Krise einen wirklichen Schub. Gemeinsam mit den Bezirken wollen wir mit zügiger Ausschreibung und schneller Vergabe nun dafür sorgen, dass die Schulen und Lehrkräfte zeitnah digitale Endgeräte erhalten.“

Unbegleitete minderjährige Geflüchtete von den griechischen Inseln in Berlin angekommen

Berlin nimmt weitere acht unbegleitete minderjährige Geflüchtete von den griechischen Inseln auf. Die Jugendlichen afghanischer und syrischer Herkunft im Alter zwischen 15 und 17 Jahren werden nun in einer Berliner Erstaufnahmeeinrichtung der Jugendhilfe sozialpädagogisch betreut. Bereits im April hat Berlin acht Kinder aus den griechischen Geflüchtetenlagern aufgenommen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich freue mich, dass wir weiteren jungen Geflüchteten helfen können, die ohne Eltern in den griechischen Lagern ausharren mussten. Hinter ihnen liegt eine schreckliche Zeit mit traumatischen Erfahrungen. Wir wollen ihnen das Ankommen in Berlin erleichtern und werden sie bestmöglich begleiten. Gleichzeitig muss die Hilfsaktion weitergehen. Wir wollen und können weitere Kinder und Jugendliche bei uns aufnehmen. Das Land Berlin hat dies gegenüber der Bundesregierung seit Monaten immer wieder betont und sie zum Handeln aufgefordert. Die Lage in den Geflüchtetenlagern auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Ich gehe davon aus, dass wir in Kürze weiteren Kindern und Jugendlichen helfen können.“

Neue Kita im Märkischen Viertel feiert Eröffnung

Nach zweijähriger Bauzeit war es so weit: Die Kita Märkolino feierte Eröffnung. Bis zu 120 Kinder können in der Einrichtung am Senftenberger Ring 96 im Märkischen Viertel betreut und gefördert werden. Träger ist der Eigenbetrieb von Berlin – Kindertagesstätten Nordwest. Der Neubau wurde mit insgesamt rund 2,9 Millionen Euro Landesmitteln (SIWA) sowie rund 1,3 Millionen Euro Bundesmitteln und erheblichen Eigenmitteln des Trägers finanziert. Der Eigenbetrieb von Berlin – Kindertagesstätten Nordwest betreibt nunmehr insgesamt 64 Kitas in Reinickendorf, Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: “Die Kinderzahlen steigen weiter und damit wächst der Bedarf an Kita-Plätzen. Das gilt auch für das Märkische Viertel. Deshalb freut es mich besonders, dass nun die neue Einrichtung des Eigenbetriebs von Berlin – Kindertagesstätten Nordwest an den Start geht. Kinder und Fachkräfte finden hier hervorragende Rahmenbedingungen für eine gute frühkindliche Bildung vor. Zugleich ist der Neubau ein Beispiel für den öffentlich geförderten Kita-Ausbau. In den vergangenen Jahren haben wir bereits Zehntausende Kita-Plätze geschaffen und auch in den kommenden Jahren wird der Ausbau mit großen Schritten weitergehen.“

Deutscher Schulpreis: Senatorin würdigt Friedensburg-Sekundarschule

Die Friedensburg-Sekundarschule in Charlottenburg ist beim Deutschen Schulpreis mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 5000 Euro ausgezeichnet worden. Mit ihrer fundierten Bewerbung hatte es die Integrierte Sekundarschule, die zugleich eine Staatliche Europaschule Berlin ist, in die finale Auswahlrunde von 15 Schulen deutschlandweit geschafft. Anerkennung erfuhr die Schule zum Beispiel für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und für ihr Angebot „Berufsorientierte Projekte“, kurz BoP. Berufsorientierung wird hier wirklich für alle Schülerinnen und Schüler angeboten und als Wahlpflichtfach mit dem Fach „Wirtschaft, Arbeit, Technik“ verknüpft. Auch dadurch schafft an dieser Schule nahezu jede Schülerin, jeder Schüler einen Abschluss.

Dazu sagt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich gratuliere sehr herzlich zu diesem Erfolg. Als einzige Schule im Osten Deutschlands ist die Friedensburg-Sekundarschule beim Deutschen Schulpreis 2020 in die finale Runde gekommen und hat einen Preis erhalten. Das hat die Schule auch redlich verdient. Denn hier geschieht das, was ein wichtiges Ziel von Schule sein soll: Möglichst alle Schülerinnen und Schüler zu einem Abschluss zu bringen und direkte Anschlüsse zu organisieren.“

Geflüchtet, minderjährig, unbegleitet: Teenager sucht Vormund

Mit einer ungewöhnlichen Plakatkampagne sucht das „Netzwerk Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ neue ehrenamtliche Vormunde. Blickfang sind originelle Tätigkeitsbeschreibungen eines Vormunds wie „Zukunfts-Findungs-Navigations-Assistent*in“ oder „Badeerlaubnis-Verfassungs-Beauftragte*r“. Die Plakate werden ab Montag, 5. Oktober, berlinweit zu sehen sein. Die Kampagne ist in der diesjährigen „N8SCHICHT 2020“ entstanden. Dabei stellen Unternehmen der Kreativbranche in einer 8-Stunden-Nachtschicht gemeinnützigen Organisationen kostenlos ihr Know-how zur Verfügung.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, betont: „Geflüchtete Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern in Berlin ankommen, brauchen Menschen, die sie unterstützen. Eine Eins-zu-eins-Betreuung durch engagierte ehrenamtliche Vormunde und Vormundinnen hat eine ganz besondere Qualität und trägt zur Integration von jungen Menschen bei. Ich hoffe, es finden sich noch mehr Berlinerinnen und Berliner, die sich vorstellen können, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.“

TUSCH – Theater und Schule

Für das Schuljahr 2021/22 können sich wieder Schulen aller Schularten für eine dreijährige TUSCH Partnerschaft mit einem Berliner Theater bewerben. Die TUSCH Kooperation lebt von vielfältigen und intensiven Berührungspunkten, die den Schülerinnen und Schülern das Theater als Kunstform, Erfahrungsraum, Institution und Arbeitsplatz vermitteln. Schulen, die bereits eine TUSCH Partnerschaft hatten, können sich für TUSCH PLUS bewerben.

Schulsport-Aktionstag war voller Erfolg

Erstmals in der Geschichte von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics haben am Mittwoch, 30. September, mehr als 235.000 Schülerinnen und Schüler aus 1.273 Schulen gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schulsport gesetzt und auf die Bedeutung von Sport und Bewegung im schulischen Alltag hingewiesen.

„Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler bei der sportlichen Betätigung und der verantwortungsvolle Umgang mit den Hygieneregeln zeigen, dass Schulsport trotz Corona-Einschränkungen auf allen Ebenen möglich ist“, sagte Dr. Thomas Poller, neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS), die Jugend trainiert für Olympia & Paralympics veranstaltet. „Es macht Mut, in kleinen Schritten auch wieder zum Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics zurückzukehren. Herzlichen Dank an die Sportlehrkräfte, die mit ihrem großen Engagement und ihrer Kreativität an den Schulen maßgeblich
zum Erfolg des Aktionstages beigetragen haben.“

Berliner Schülerzeitungs-Wettbewerb 2020/21

Ob Einblicke ins Schulleben, Interviews mit berühmten Persönlichkeiten, Reportagen über die Klimademonstrationen oder Berichte über Rassismus und andere Diskriminierungsformen – nirgendwo in Schulen spiegelt sich die Vielfalt eurer Gedanken und Meinungen so wider wie in Schülerzeitungen. Auch in diesem Jahr veranstaltet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gemeinsam mit der Jungen Presse Berlin den Berliner Schülerzeitungswettbewerb. Damit wollen wir das Engagement und die Lust am Medien machen würdigen und fördern. Beteiligt euch mit euren Zeitungen, sowohl gedruckte und Online-Zeitungen. Denn gerade in Zeiten des Corona-Virus könnt ihr mit eurer Schülerzeitung digital neue Wege gehen.

Es werden je nach Schulart Haupt- und Extrapreise im Gesamtwert von rund 3.000 Euro vergeben. Die prämierten Redaktionen qualifizieren sich automatisch für den Bundeswettbewerb. Der nächste Bewerbungszeitraum für die Redaktionen der Schulen endet am 30. November.

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