Opferschutz/Opferschutzhilfe

Sie sind Opfer einer Straftat geworden?

Dann sollten Sie zur Wahrung Ihrer Interessen in jedem Fall eine Anzeige auf der für Sie nächstgelegenen Dienststelle der Polizei erstatten (oder über unsere Internetwache).

Rechte, die allen Verletzten/Geschädigten einer Straftat zustehen

Merkblatt über Rechte von Verletzten und Geschädigten in Strafverfahren

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Hilfseinrichtungen für Opfer bei Gewalt und Kriminalität

  • Weisser Ring e.V.
  • Opferhilfe Berlin e.V.
  • Berliner Krisendienst
  • Gewaltschutzambulanz der Charité , Anlaufstelle für Gewaltopfer unabhängig vom Geschlecht und Alter. Rechtsmedizinische und gerichtsfeste Dokumentation von Verletzungen ohne die Notwendigkeit einer sofortigen Einschaltung der Polizei.
  • Traumaambulanz Berlin in der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Psychotherapeutische Unterstützung im Rahmen des Opferentschädigungsgesetztes (OEG) für erwachsene Frauen und Männer, die Opfer einer Gewalttat wie z. B. Überfall, Vergewaltigung, Schlägerei u. ä. geworden sind; auch für Personen, die Zeuge einer Gewalttat wurden und unter psychischer Belastung leiden.

Wo finde ich allgemeine Informationen und Medienangebote?

Spezielle Hilfs- und Beratungsangebote

Mit den Adressen gegen Gewalt informiert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport über weitere Themen wie

Auskünfte über Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz

Opfer einer Gewalttat und deren Hinterbliebene haben ein Recht auf Entschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz für die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Gewalttat. Ihren Anspruch auf Leistungen (z. B. Heil- und Krankenbehandlung, Rentenleistungen, Hinterbliebenenversorgung) nach dem Opferentschädigungsgesetz können Sie beim Versorgungsamt beantragen.

Beim Versorgungsamt können Sie sich auch beraten lassen, ob und welche Ansprüche Ihnen zustehen. Sach- und Vermögensschäden werden nicht erstattet. Ebenso wird kein Schmerzensgeld gezahlt.

  • Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
    Publikationen, u.a.
    • Flyer Entschädigung für Opfer von Gewalttaten – Ihr Recht nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)
    • Merkblatt Entschädigung für Opfer von Gewalttaten – Ihr Recht nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Für Opfer extremistischer Übergriffe stellt der Deutsche Bundestag Mittel zur Entschädigung zur Verfügung, die als einmalige Kapitalleistung gewährt werden. Sie sind als Akt der Solidarität des Staates und seiner Bürgerinnen und Bürger mit den Betroffenen gedacht und sollen zugleich ein deutliches Zeichen der Ächtung derartiger Übergriffe setzen. Ein Rechtsanspruch auf die Leistungen besteht nicht.
Weitere Informationen zu diesn “Härteleistungen für Opfer extremistischer Übergriffe und Härteleistungen für Opfer terroristischer Straftaten” finden Sie beim Bundesamt für Justiz.

Wo bekomme ich weitere Auskünfte?

Umfassende Informationen zu Hilfsangeboten für Opfer von Gewalttaten erhalten Sie auf der Internetseite des Opferbeauftragten des Landes Berlin.

Die Rechtsantragstellen bei den Berliner Gerichten bieten die Möglichkeit, Klagen und Anträge, insbesondere auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes (z.B. einstweilige Verfügung) zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu erklären.

Erreichbarkeit polizeilicher Ansprechpartner

Bei der Polizei Berlin stehen die Opferschutzbeauftragten (OSB) der jeweiligen örtlichen Direktionen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die Zuständigkeit der Opferschutzbeauftragten richtet sich nach dem Wohnort der Betroffenen. Sie finden die Opferschutzbeauftragten auf den folgenden Seiten: