Hasskriminalität

Stop Hate

Auf dieser Seite haben wir für Sie grundlegende Informationen zum Thema Hasskriminalität unter den nachfolgenden Verlinkungen zusammengestellt.
Über diese Links können Sie sich einen Überblick verschaffen, was sich hinter den Begriffen Hasskriminalität und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) verbirgt, welche Beratungsangebote Ihnen zur Verfügung stehen und wie Sie diese nutzen können.

Allgemeine Informationen über Hasskriminalität und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Was ist Hasskriminalität?

Hasskriminalität bezeichnet politisch motivierte Straftaten, wenn in Würdigung der Umstände der Tat und/oder der Einstellung des Täters / der Täterin Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie gegen eine Person, wegen ihrer/ihres zugeschriebenen oder tatsächlichen

  • Nationalität
  • ethnischen Zugehörigkeit
  • Hautfarbe
  • Religionszugehörigkeit
  • sozialen Status
  • physischer und/oder psychischer Behinderung oder Beeinträchtigung
  • sexuellen Orientierung und/oder geschlechtliche Identität
  • äußeren Erscheinungsbild

gerichtet sind und die Tathandlung damit im Kausalzusammenhang steht bzw. sich in diesem Zusammenhang gegen eine Institution/Sache oder ein Objekt richtet.

Was ist Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?

Eine ablehnende, abwertende und ausgrenzende Wahrnehmung von Menschen allein aufgrund einer ihnen zugewiesenen sozialen, religiösen und ethnischen Zugehörigkeit und ihrer verschiedenen Lebensstile durch die Mehrheit der Gesellschaft umfassen den Sammelbegriff Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Zentrale Problematik ist daher eine Ideologie der Ungleichwertigkeit.

Hasskriminalität beginnt da, wo das von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit intendierte Handeln strafbar wird.

Beratung

Polizei Berlin

Als Teil der Zentralstelle für Prävention beim Landeskriminalamt (LKA Präv) agiert die Ansprechperson für Antisemitismus und andere Phänomene der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (LKA Präv AP AGMF) als zentrale Ansprechstelle für Fälle von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Kontakt:

Tel.:
  • (030) 4664 979 660 (Beratungstelefon GMF)
  • (030) 4664 979 002 (Antisemitismusbeauftragter)
  • (030) 4664 979 444 (Beratungstelefon LSBTI)

Anzeige erstatten

Polizei Berlin

Bei akuten sicherheitsrelevanten Hinweisen oder einer akuten Gefährdungssituation wählen Sie den kostenfreien Notruf 110.
Eine Strafanzeige – ohne zeitliche Dringlichkeit – können Sie über jede Polizeidienststelle Ihrer Wahl oder über die Internetwache der Polizei Berlin erstatten.

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