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Informationen zur Müllvermeidung für Bürger*innen

Coffee and food to go - aber ohne Plastik!

grünes Ampelmännchen
Bild: AndreaA./Depositphotos.com

Allein in Friedrichshain-Kreuzberg werden rund 42.000 Plastik- und Pappbecher für Coffee-to-go täglich weggeworfen. Aneinandergereiht ergäben sie ungefähr die Strecke vom S Bahnhof Frankfurter Allee bis zum Alexanderplatz.

Doch der Coffee to go geht auch ohne Plastik. Auf der Karte der Kampagne Betterworldcup.de sind alle Orte zu finden, die für die Nutzung eines Mehrwegbechers ein rabattiertes Angebot für ihre Getränke machen – oder gegen einen Pfand einen Mehrwegbecher to go anbieten.

Abfallberatung - Berliner Abfallcheck

Schild-Symbol
Bild: vectorchef / depositphotos.com

Der „Berliner Abfallcheck“ zeigt vor Ort auf, wie Sie Ihre Abfallmenge verringern können und klärt Ihre Fragen zur richtigen Müllsortierung. Dabei spielt zum Beispiel die Information über korrekte Trennung und Vermeidung von Verpackungsabfällen eine zentrale Rolle. Eine Analyse Ihrer Entsorgungskosten sowie Hintergrundinformationen zum Recycling und den ökologischen Potenzialen und Herausforderungen bei der Entsorgung Ihres Abfalls ergänzen das Beratungsangebot. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Berliner Abfallcheck.

Richtiges Trennen und Abfallsentsorgung

Sechs aufgeschlagene Kataloge, übereinandergestapelt
Bild: gena96 - depositphotos.com

Auch die Berliner Stadtreinigung hat vielfältige Informationen rund um das Thema Abfallentsorgung und -vermeidung zusammengestellt. Hier finden Sie Broschüren zu richtigem Trennen, Biogut, Wertstoffrecycling und Sperrmüllentsorgung sowie einen Informationsflyer.

Plattformen zum Tauschen, Reparieren, verschenken und Teilen

3D-Figur schiebt mit Tüten gefüllten Einkaufswagen
Bild: bluecups - depositphotos.com

Was der eine nicht mehr braucht, kann für den anderen noch nützlich sein.
Gegenstände, die viele gerne neu kaufen, kann man in Berlin an verschiedenen Stellen kostenlos bekommen – und man spart dabei Ressourcen und trägt zur Müllvermeidung bei.

Die neue Plattform www.remap-berlin.de zeigt die Vielfalt der Angebote in der Stadt: Reparatur, Gebrauchtwaren und Abgabestellen. Mehr als 300 Berliner Wiederverwendungs-Einrichtungen sind in der interaktiven Karte hinterlegt. Bürgerinnen und Bürger können gezielt nach Gegenständen wie Büchern, Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten suchen und Adressen, Öffnungszeiten und Kontakte in ihrer Nähe finden.

Auch der Verschenkmarkt der Berliner Stadtreinigung, die Plattform Nebenan.de, ebay Kleinanzeigen oder die Kampagne Re-Use Berlin bieten sich für das Tauschen, Verschenken, Teilen oder das Erwerben gebrauchter Produkte an.

Sperrgut-Aktionstage und Tauschmärkte

Sperrgutmarkt
Bild: Nachbarschaftshaus Urbanstraße

Alte Handyladekabel, ein kaputter DVD-Player oder ein aussortiertes Möbelstück – fast jede*r hat zu Hause Sperrmüll herumstehen, der weggebracht werden muss. Die Entsorgung bei einem der Recyclinghöfe ist für viele Friedrichshain-Kreuzberger*innen nicht einfach, zumal einem Großteil der Haushalte kein Auto zur Verfügung steht, um große Möbelstücke oder sperrige Elektrogeräte zu transportieren.

Damit diese Dinge nicht illegal auf der Straße oder in Grünflächen abgeladen werden, hat das Bezirksamt gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) 2020 insgesamt 3 Sperrgutaktionstage (2x Kreuzberg, 1x Friedrichshain) durchgeführt. An jeweils drei verschiedenen Standorten konnten Bürger*innen an diesen Tagen ihren Sperrmüll und Elektroschrott kostenlos bei den von der BSR zur Verfügung gestellten Sammelfahrzeugen entsorgen.

Neben den Sperrgut-Aktionstagen geht der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits seit mehreren Jahren mit Tauschmärkten gegen Sperrmüll vor. Diese werden vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. organisiert.
Bei Sperrgutmärkten können Bürger*innen ohne Anmeldung kostenfrei gut erhaltenen Hausrat vorbeibringen und tauschen.
Neben der Abgabe- und Mitnahmemöglichkeit von gebrauchten Möbeln und diversen anderen Gebrauchsgegenständen wird der Sperrgutmarkt immer wieder gerne auch als Gelegenheit für Vernetzung und Kommunikation genutzt. An den begleitenden Informationsständen vor Ort, können sich die Bürger*innen u.a. über Kiezinitiativen, Möglichkeiten freiwilligen Engagements und Angebote des Nachbarschaftshauses informieren. Die Märkte bieten ein Forum für den Austausch zwischen Bürger*innen und vielfältig engagierten Menschen im Kiez.
Das Projekt wird vom Umwelt- und Naturschutzamt gefördert.