Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Krankenzimmer mit leeren Krankenhausbetten
Bild: ep stock / Fotolia.com

für die Krankenhäuser im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Warum gibt es Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher?

Ehrenamt
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Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher sind Vermittler zwischen den Patientinnen/Patienten und dem Krankenhaus. Sie nehmen Anregungen der Patientinnen und Patienten oder der Angehörigen auf und unterstützen diese bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. Ihre gesetzlich vorgegebenen Aufgaben leisten sie ehrenamtlich unter strikter Wahrung der Vertraulichkeit und sind dabei unabhängig und nicht weisungsgebunden. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses sowie per Telefon oder E-Mail haben die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

Welche Befugnisse haben sie?

Kompetenz Erfahrung Konzept
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Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher können sich mit Einverständnis der Patientin oder des Patienten jederzeit unmittelbar an die Krankenhausleitung, den Krankenhausträger und die zuständigen Behörden wenden.

Grundlage für die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher bilden das Landeskrankenhausgesetz und für den psychiatrischen Bereich das Gesetz für Psychisch Kranke (PsychKG).

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wählt für jedes Krankenhaus oder für mehrere Krankenhäuser, ggf. auch gesondert für psychiatrische Abteilungen, eine/n Patientenfürsprecher/in für die Dauer einer Wahlperiode (fünf Jahre).
Die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher sind im Auftrag der BVV und des Bezirksamts tätig und keine Beschäftigten der Krankenhäuser.

Anforderungen an die Arbeit als Patientenfürsprecherin und -fürsprecher

Anforderungsprofil

Anforderungsprofil für die Arbeit als Patientenfürsprecherin und -fürsprecher

PDF-Dokument (165.2 kB)

Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Patientenfürsprecherin / Patientenfürsprecher

PDF-Dokument (84.2 kB)

Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Patientenfürsprecherin / Patientenfürsprecher

PDF-Dokument (83.6 kB)

Ausschreibung des Ehrenamtes der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher für das Vivantes-Klinikum am Urban

Es wird für das Vivantes-Klinikum Am Urban eine Patientenfürsprecherinnen bzw. Patientenfürsprecher gesucht.

Gemäß der gesetzlichen Vorgaben des Landeskrankenhausgesetzes (LKG) und des Gesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) ist es Aufgabe der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher Patientinnen und Patienten bei Beschwerden über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung im Krankenhaus zur Seite zu stehen, deren Anliegen gegenüber dem Krankenhaus bzw. dem Krankenhausträger zu vertreten und möglichst vermittelnd zu klären.

Die Wahl findet durch die Bezirksverordnetenversammlung statt. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird unter anderem Engagement, Verhandlungsgeschick, Einfühlungsvermögen, selbstbewusstes und konfliktfähiges Auftreten, aktives Zugehen auf die Patientinnen und Patienten sowie Kenntnisse von Beschwerdewegen erwartet; ebenso die Bereitschaft zur Fortbildung. Erreichbarkeit und regelmäßige Präsenz in den Häusern sind unabdingbar. Grundkenntnisse von Informations- und Kommunikationstechniken bzw. die Bereitschaft zur Aneignung sind vorhanden.

Patientenfürsprecherinnen oder -fürsprecher in psychiatrischen Krankenhäusern und psychiatrischen Abteilungen eines Krankenhauses wirken über die in dem Landeskrankenhausgesetz genannten Aufgaben hinaus beratend mit und unterstützen die Krankenhäuser durch Anregungen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere hinsichtlich des therapeutischen Klimas. Sie helfen bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über psychische Erkrankungen.

Wegen des hohen Bevölkerungsanteils an Migrantinnen und Migranten sind interkulturelle Kompetenzen und / oder Sprachkenntnisse wünschenswert.

Interessentinnen und Interessenten richten ihre Bewerbung mit Angaben zur Motivation an der Tätigkeit und unter Beifügung eines Lebenslaufes und Passfotos bis spätestens 28. Mai 2018 an das

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Abteilung Familie, Gesundheit und Personal
Gesundheitsamt, Ges S 1
10216 Berlin.

Übersicht über die Patientenfürsprecherin und -fürsprecher im Bezirk

Stand März 2017

  • Klinikum Am Urban
    Dieffenbachstraße 1
    10967 Berlin
    (030) 130 21 0

    Frau Christa Paul

    Telefon: (030) 130220031 (AB geschaltet)
    E-Mail: patf-viv.kau@berlin.de
    Raum EG.384
    Sprechzeiten: mittwochs 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

  • Klinikum im Friedrichshain
    Landsberger Allee 49
    10249 Berlin
    Tel.: (030) 130 23 0

    Herr Ulrich Kemnitz

    Telefon: (030) 130231070 (AB geschaltet)
    E-Mail: patf-viv.kfh@berlin.de
    Haus 1, Raum 109
    Sprechzeiten: donnerstags 9:00 Uhr – 11:00 Uhr

  • Drogentherapiezentrum
    Entzugsstation Count-Down
    Frankfurter Allee 40
    10247 Berlin-Friedrichshain
    Tel.: (030) 293 85 200
    E-Mail: anmeldung@dtz-berlin.de

    Herr Knut-Werner-Hucke

    Tel.: 0176 / 61965516
    E-Mail: patf-countdown@berlin.de
    bisherige e-mail Adresse: rhinocom1@web.de
    Sprechzeiten bei Bedarf

Erfahrungsberichte der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

Erfahrungsbericht Krankenhaus im Friedrichshain 2016

PDF-Dokument (484.4 kB)

Erfahrungsbericht Krankenhaus Am Urban 2016

PDF-Dokument (613.8 kB)

Erfahrungsbericht Countdown 2016

PDF-Dokument (250.0 kB)

Melderegisterauskunft
Bild: © Sashkin - Fotolia.com

Archiv
für die Erfahrungsberichte der Patientenfürsprecherin und -fürsprecher