Kulturinvestitionsprogramm (KIP)

Außenansicht Schwules Museum
Bild: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

Die touristische Erfolgsgeschichte Berlins seit dem Jahr 2000 ist zu erheblichen Teilen dem Kulturangebot Berlins zuzuschreiben. Ziel des Kulturinvestitionsprogramms (KIP) ist es, Berlins Profil als Kulturmetropole weiter zu schärfen und das Angebot zu erweitern. Dazu sollen bedeutende Potentiale des politischen, geschichtlichen und immateriellen Kulturerbes für einen nachhaltigen Tourismus nutzbar gemacht werden. Projekte müssen also zur Entstehung qualitativ hochwertiger und überregional relevanter Angebote auf dem Gebiet des kulturellen Erbes führen. Förderfähig sind

  • der Umbau und Nutzbarmachung von Liegenschaften für kulturelle Zwecke
  • die Verbesserung der Zugänglichkeit von Kultur-, Bildungs- und Gedenkstätten
  • die Erweiterung und Erneuerung der Infrastruktur für Schau-, Bildungs- und Vermittlungsangebote
  • die Erneuerung von Servicefunktionen in Kultureinrichtungen
  • die touristische Vernetzung von kulturellen Angeboten.

Die KIP-Förderrichtlinie, deren Geltungsdauer bis zum 31.12.2015 verlängert wurde, beschreibt die näheren Bedingungen für eine Förderung, deren Ergebnisse insbesondere auch barrierefrei nutzbar sein müssen. Für eine Förderung müssen die Projektauswahlkriterien möglichst optimal erfüllt sein.

Der direkte Weg zum Antragsformular

Geförderte Projekte und Institutionen

  • Open-Air-Ausstellung zur Berliner Mauer – Dokumentation, Erinnerung und Gedenken
  • Ausbau eines zentralen Dokumentations-, Informations- und Erinnerungsortes zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit (Baracke 13, Schöneweide)
  • Modernisierung und Erweiterung der kulturellen Spielstätten der ufaFabrik Berlin
  • Herrichtung der Häuser 6 und 8 der Zitadelle Spandau und Einrichtung der Ausstellung ‚Berlin und seine Denkmäler’
  • Herrichtung des Museums Nikolaikirche
  • Um- und Ausbau einer Spielstätte für das Prime Time Theater
  • Ausbau und Modernisierung des Science Center “SPECTRUM” im Deutschen Technikmuseum
  • Einrichtung der Galerie Bilderstreit im Schloss Biesdorf
  • Zeit(ge)schichten im Schloss Schönhausen
  • Errichtung des Sportmuseums im Berliner Olympiapark
  • Sanierung der Innenräume sowie des gärtnerischen Umfeldes des Neuen Pavillons am Schloss Charlottenburg
  • Erneuerung der Obermaschinerie im Theater am Schiffbauerdamm
  • Durchführung des Vorhabens „Orchestermonitoring“ im Berliner Friedrichstadtpalast
  • Kulturtouristische Gesamtentwicklung der Domäne Dahlem
  • Einrichtung des Berliner Computerspielemuseums
  • Herrichtung der Depothallen I und II sowie Zwischenbau Ladestraße der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
  • Modernisierung der Veranstaltungskapazitäten im Literarischen Colloquium Berlin am Wannsee
  • Sanierung und Sicherung des Keramik-Museums Berlin
  • Modernisierung der Bühnenpodienanlage im Konzerthaus Berlin
  • Erweiterung des Schwulen Museums an neuem Standort
  • Erneuerung der Nebenspielstätten der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz – Roter und Grüner Salon
  • „Welt der Sprachen“ im Humboldtforum
  • Ausbau der Depothallen III bis VI der Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zu einem innovativen Museumsquartier (Deutsches Technikmuseum)
  • Verbesserung der künstlerischen und technischen Arbeitsbedingungen in den Kammerspielen des Deutschen Theaters
  • Erneuerung des Zeiss-Großplanetariums der Stiftung Deutsches Technikmuseums