14/2025 | Deutscher Lehrkräftepreis: Drei Preisträger/-innen kommen aus Berlin

Deutscher Lehrkräftepreis - Rednerpult vor Leinwand

11. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Deutsche Lehrkräftepreis wurde verliehen und gleich drei Preisträger/-innen kommen aus Berlin. Wir stellen die Gewinner/-innen kurz vor.

Außerdem geben wir angesichts der anstehenden Osterferien einen Überblick zu Angeboten und Aktionen, die Berlin für Kinder und Jugendliche bereit hält.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
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Deutscher Lehrkräftepreis: Drei Preisträger/-innen kommen aus Berlin

Gleich drei Lehrkräfte aus Berlin sind bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ gingen sowohl der erste als auch dritte Platz an Lehrerinnen aus der Hauptstadt, in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkraft“ war es ebenfalls ein Berliner Lehrer, der sich durchsetzte.

Andrea Franke, Leiterin der Willy-Brandt-Schule in Mitte, gewann den ersten Platz in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“. Begründet wurde diese Entscheidung u.a. mit der durch Franke geförderten Schulkultur. Die Integrierte Sekundarschule liegt in einem sozialen Brennpunkt, der durch hohe Arbeitslosigkeit und Kinderarmut auffällt. Franke setzt in diesem Umfeld auf Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung und persönliche Ansprachen. So hat sie es trotz multipler Herausforderungen geschafft, die Zahl der Schulverweiger/-innen innerhalb von vier Jahren zu halbieren und die Zahl der Schüler/-innen, die ohne Abschluss abgehen, innerhalb von fünf Jahren von über zwölf Prozent auf gerade einmal drei Prozent zu senken.

Andrea Franke betrachtet ihr Rollenverständnis als Schlüssel zum Erfolg: „Eine vorbildliche Schulleitung darf sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern muss als Organisations- und Systementwicklerin agieren, Strukturen erkennen und gemeinsam mit dem Kollegium Prozesse anstoßen, die wichtig für erfolgreiches Arbeiten sind.“ Darüber hinaus ginge es für sie nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern konsequenter auf die Werkzeuge zurückzugreifen, die ohnehin zur Verfügung stünden. Pädagogische Gespräche, das Schreiben von Schulversäumnisanzeigen, Schulhilfekonferenzen mit dem Jugendamt und den Familien – all das sind ihrer Erfahrung nach adäquate Mittel, um Problemen wie Schulverweigerung bzw. Absentismus entgegenzuwirken.
Einen besonderen Stellenwert nimmt für sie aber auch die Haltung gegenüber den Schüler/-innen und Eltern ein: „Die Schülerinnen und Schüler haben ein Erstgespräch mit den Eltern und mir ist es an dieser Stelle egal, ob es sich um ein sozial benachteiligtes Elternhaus handelt oder wo die Kinder herkommen. Die Eltern sollen unsere Schule in diesem Erstkontakt als einen positiven Ort erleben, an dem auch sie willkommen sind. Meist wird so bereits zu Beginn das Eis gebrochen.“

Eine offene Willkommenskultur spielt auch für Nicole Verdenhalven eine zentrale Rolle. Als Schulleiterin der Rahel-Hirsch-Schule, Oberstufenzentrum für Gesundheit/ Medizin in Marzahn-Hellersdorf, belegte sie in der Kategorie den dritten Platz. Verdenhalven fördert durch transparente Prozesse eine basisdemokratische Schulentwicklung und Partizipation der Schüler/-innen. Arbeitsgruppen zu Entwicklungszielen stehen Kollegium und Schülerschaft offen, Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen und die Schülervertretung aktiv in Gesamtkonferenzen einbezogen. Als Teil der Projektgruppe „Schule 2030“ treibt sie gemeinsam mit acht weiteren beruflichen Schulen in Berlin die Modernisierung von Lernprozessen voran, um personalisierte und modulare Lernformen zu etablieren.

Als eine von insgesamt zehn Lehrkräften wurde zudem Jotam Felmy von der Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ beim Deutschen Lehrkräftepreis geehrt. In der Kategorie, für die Lehrer/-innen allein von der eigenen Schülerschaft vorgeschlagen werden können, konnte Felmy überzeugen. Den Lehrer für Deutsch, Ethik und Philosophie zeichnen aus Sicht seiner Schüler/-innen vor allem eine kreative Unterrichtsgestaltung, die Begeisterung der Schülerschaft für seine Fächer sowie seine Hilfsbereitschaft und das ihnen entgegengebrachte Verständnis aus.

Der Lehrkräftepreis wird vom Deutschen Philologenverband und der Heraeus Bildungsstiftung verliehen. Lehrkräfte, Schulleitungen und Lehrkräfteteams werden in den Kategorien „Ausgezeichnete Lehrkräfte“, „Unterricht innovativ“ und „Vorbildliche Schulleitung“ geehrt. Die neue Wettbewerbsrunde hat bereits begonnen, Schüler/-innen Lehrkräfte-Teams und Kolleg/-innen können ihre Vorschläge und Bewerbungen bis zum 30. Juni 2025 unter www.lehrkraeftepreis.de einreichen.

Osterferienangebote in Berlin

In Berlin starten heute die Osterferien – und auch dieses Jahr wartet wieder ein buntes Angebot auf Kinder und Jugendliche. Ob kreativ, sportlich oder lehrreich: Zahlreiche Programme sorgen für Abwechslung, Spaß und spannende Erlebnisse. Für jedes Alter und jede Vorliebe ist etwas dabei – Langeweile hat also keine Chance!

Das FEZ Berlin bietet ein tolles Programm für Kinder ab sechs Jahren. Vom 12. bis 27. April wird das FEZ zur Oster- und Frühlingswelt. In der ersten Ferienwoche dreht sich alles um die große Ostereier-Kunstwerk-Suche. Das kostbare Ei-Kunstwerk von Stadtkaninchen Rocky sollte im FEZ ausgestellt werden, aber plötzlich ist es weg. Die spannende Schnitzeljagd mit kniffligen Rätseln verspricht jede Menge Spaß. In der zweiten Woche werden neue Frühlingsforscher/-innen gesucht. Auf dem Programm stehen Experimentieren im großen Indoorgarten, Buddeln, Pflanzen und die Tierwelt Erkunden. Wer teilnimmt, kann sich am Ende das begehrte Frühlingsforscher/-innen-Diplom verdienen.

In der Zitadelle Spandau findet währenddessen das 18. Oster-Ritterfest statt. Vom 19. bis 21. April erwartet Sie eine zauberhafte Reise in die Welt des Mittelalters. Die kleinen Besucher/-innen kommen mit einem handbetriebenen Karussell, einem Riesenrad oder einem Mäuseroulette auf ihre Kosten.

Frühlingshaft geht es auch beim Osterfest im Museumsdorf Düppel zu. Hier sind Familien vom 18. bis 21. April eingeladen, das Freilichtmuseum frei zu entdecken und sich in zahlreichen Angeboten und Mitmachaktionen spielerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Kinder haben die Möglichkeit, zu basteln, Ostereier zu bemalen, Waschlappen zu weben oder sich von einem Puppentheater verzaubern zu lassen.

Weniger aufregend, dafür bestimmt genauso schön, sind die zahlreichen Ostermärkte in Berlin. Von Kunsthandwerk, über Ostereier und Leckereien bis hin zu einem Besuch vom Osterhasen für die kleineren Gäste, ist auch hier für jede Altersklasse etwas dabei.

Auch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin bietet in den Osterferien ein buntes Programm. Dabei liegt der Fokus auf einer eigenen Stadt der Zukunft mit Mini-Robotern. Außerdem wird ein Chatbot-Kurs angeboten, bei dem Mädchen von zwölf bis 16 Jahren das Programmieren lernen. Im Internationalen Kreativatelier können schließlich noch liebevolle Osterkreationen gebastelt werden.

So richtig auspowern können sich sportbegeisterte Kinder und Jugendliche schließlich in den verschiedenen Sportcamps von Pfeffersport. Die Angebote richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Interessen und umfassen Fußball, Parcours, Tanzen oder Basketball. Alle Camps finden auf Sportanlagen in Pankow statt.

Wer nach dieser Auswahl immer noch auf der Suche nach österlichen Aktivitäten ist, findet weitere Anregungen für die Osterferien entweder in unseren Terminen oder auch bei Berlin.de.

Kurznachrichten

Maria-Leo-Grundschule aus Berlin darf auf Deutschen Schulpreis hoffen
Als eine von 20 Schulen hat es die Maria-Leo-Grundschule aus Prenzlauer Berg in die zweite Runde des Deutschen Schulpreises 2025 geschafft. Sie wurde als einzige Berliner Schule von einer 50-köpfigen Jury aus über 100 Bewerbungen ausgewählt. In den kommenden Wochen besuchen Juryteams die Schulen, um sich ein genaueres Bild zu machen, bevor bis zu 15 Schulen für das Finale am 30. September nominiert werden.

IHK-Ausbildungsbilanz 2024: Mehr Ausbildungsplätze in Berlin belegt
In Berlin haben im vergangenen Jahr 7.596 Jugendliche eine Ausbildung in einem der mehr als 200 IHK-Ausbildungsberufe begonnen. Damit ist die Zahl der Verträge um 3,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch die Zahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist gestiegen. Sie liegt jetzt bei 2.754 Azubis, das ist ein Plus von 2,7 % bei einem Gesamtanteil von 14,2 %. Die Berufsbilder mit den meisten Auszubildenden sind – wie in den vergangenen Jahren –Kauffrau/Kaufmann für Einzelhandel und Fachinformatiker/-in.

Playlist zu digitalem Lehren und Lernen für Erwachsene
Der für digitale Bildung in der Erwachsenenbildung zuständige Arbeitsbereich in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat eine Playlist zu Open Educational Resources (OER) erstellt, die Anregungen für digitales Lehren und Lernen bieten soll. Das Themenspektrum dieser offenen Bildungsmaterialien für die Erwachsenenbildung reicht von technischen Instrumenten bis hin zu didaktischen Werkzeugen. Die 16 Videos liefern umfangreiche Informationen zur Erstellung und Nutzung von OER und können für den eigenen Einsatz in der Erwachsenenbildung genutzt werden.

Anerkennungspreis für Berliner Kita- und Schulfördervereine
Der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) schreibt zum dritten Mal den Anerkennungspreis für Berliner Kita- und Schulfördervereine aus. Gewürdigt wird mir dieser Auszeichnung das zivilgesellschaftliche Engagement von Kindern, Jugendlichen, Eltern, pädagogischen Fachkräften und weiteren Engagierten, die sich in den Kita- und Schulfördervereinen einsetzen. Der Preis ist thematisch offen für alle Projekte, die Kindern und Jugendlichen Partizipation ermöglichen und Erfahrungsräume eröffnen und mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungen werden noch bis zum 10. Mai entgegengenommen.

Förderung für junge Ensembleleitende
Die Anmeldung für das Projekt „Förderung junger Ensembleleiter:innen“ geht in die nächste Runde. Im Schuljahr 2025/26 können musikbegeisterte Berliner Schüler/-innen zwischen 15 und 19 Jahren kostenlos an drei Wochenenden erlernen, wie man eine Big Band, einen Chor oder ein Orchester anleitet. Das Projekt des Landesmusikrats Berlin, verfolgt das Ziel, die Teilnehmenden praxisorientiert auf die vielfältigen Anforderungen der Ensemblearbeit vorzubereiten und ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern. Vorausgesetzt werden Notenkenntnisse und das Spielen eines Instruments aus den Bereichen Big Band, Chor oder Orchester. Anmeldefrist ist der 1. Juli 2025.

Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen zum 80. Jahrestag der Befreiung
Vom 1. bis 5. Mai wird in der Gedenkstätte Sachsenhausen des 80. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers gedacht. Zu diesem Anlass gibt es auf dem Gelände mehrere Veranstaltungen. Neben Gesprächen mit Zeitzeugen und Führungen wird es auch eine Fotoausstellung sowie interaktive Mitmachstationen geben. Eine Anmeldung für die Gedenkveranstaltungen ist erforderlich.

„Zeit & Vielfalt“ – Ein kreatives Filmprojekt für Jugendliche
Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren, die Interesse an Film, Storytelling und kreativer Arbeit haben. Sie durchlaufen verschiedene Phasen – von Drehbuchentwicklung über Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion – und werden dabei von erfahrenen Medienprofis begleitet. Auf diese Weise bietet es Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ mit der Filmproduktion auseinanderzusetzen, neue Fähigkeiten zu erlernen und Berufe der Medienbranche kennenzulernen.

Termine

12. – 16. April, 14-17 Uhr: Ferienwerkstatt LAUTSTARK Im Rahmen des Projekts „LAUTSTARK“ können Kinder und Jugendliche ein eigenes Musikalbum erstellen. Sie entwickeln eigene Kompositionen, von kurzen Stücken bis hin zu ganzen Szenen, die ihre Sicht auf die Welt in Klang, Bewegung und Text beschreiben. Die Workshops werden jeweils von einem künstlerischen Team begleitet und finden in einer Präsentation im Theater an der Parkaue ihren Abschluss.

14. – 17. April, 11-14 Uhr: DIY-Osterferienwoche im WeTeK Berlin Alle kreativen Kinder zwischen 9 und 13 Jahren erwartet ein spannendes DIY-Programm. Jeden Tag wird ein neues Projekt gestaltet, wie zum Beispiel Kerzenziehen, Seife herstellen oder Buchbindung. Dabei wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

15. April, 10-14 Uhr: Robotik mit Lego WeDo 2.0. Zusammen wird in diesem Workshop entdeckt, wie Lego WeDo 2.0 funktioniert. Dabei werden die Roboter nicht nur gebaut, sondern ihnen mithilfe einfacher Programmierung auch beigebracht, sich zu bewegen oder Geräusche zu machen. Das Angebot richtet sich an Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren.

16. – 17. April, 11-16 Uhr: Ferienworkshop Osterkörbchen flechten Angeregt durch die geflochtenen Objekte in der Ausstellung „ALL HANDS ON: Flechten“ lädt das Museum Europäischer Kulturen zu einem zweitägigen Ferienworkshop ein. Kinder zwischen neun und zwölf Jahren haben in diesem die Möglichkeit, verschiedene Flechttechniken kennenzulernen und auszuprobieren. Passend zum Osterfest werden gemeinsam Körbchen mit unterschiedlichsten Materialien gestaltet.

18. April, 13.30-15.00 Uhr: 1-2-3 Eierfärberei und Osterbasteln im Ökowerk Das Naturschutzzentrum Ökowerk holt den Frühling ins Haus. In einem Sud aus Zwiebeln und Naturfarbstoffen werden Ostereier gefärbt und anschließend mit pflanzlichen Materialien dekoriert. Auf große und kleine Bastelfans warten tolle Ideen, die einfach umzusetzen sind. Ob Deko, Osternester oder kleine Geschenke – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

23. April, 10-12 Uhr: Mach dein eigenes Ding! Textil-Upcycling-Workshop Lauter, härter, schneller ist das Motto des Heavy Metals, das in den 1980er Jahren vor keiner Grenze Halt macht. Auch in der DDR findet es viele Fans. Wie drücken die Jugendlichen ihre Begeisterung aus und welche Rolle spielt Kleidung dabei? Nach einem spielerischen Rundgang durch die Ausstellung „Heavy Metal in der DDR“ werden die Teilnehmenden kreativ und gestalten ihr eigenes Fan-Shirt. Der zweistündige Workshop richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren.

25. April, 9-16 Uhr: Tag der offenen Tür im Meko Mitte und bei Mädchen in MINT Vor Ort gibt es zahlreiche Angebote und Stationen, die sich an alle Interessierten ab acht Jahren richten. Ob Projektionskunst und Animation mit TagTool, Angebote rund um 3D-Druck, Coding und Robotik oder Experimente mit alten fotografischen Techniken – für Vielfalt und Spannung ist gesorgt.

26. April, 12-17 Uhr: Drop-in Workshop: Tierarchitekt/-innen In diesem kostenlosen Drop-in Workshop, bei dem Interessierte zu jeder Zeit dazu stoßen können, haben Kinder und Erwachsene gleichermaßen die Gelegenheit, gemeinsam mit den Künstler/-innen des Animal Architecture Collectives in die Tierwelt einzutauchen, zu erkunden, an welchen Stellen wir architektonisch bereits von den Tieren gelernt haben und eine eigene Tierarchitektur aus natürlichen Materialien zu bauen.

28. April, 15-16.30 Uhr: Digitale Infoveranstaltung zum Bachelorstudium an der TU Berlin Schüler/-innen, die über eine Studium nachdenken, haben mit dieser Online-Veranstaltung die Gelegenheit, mehr über die Möglichkeiten eines Bachelorstudiums an der TU Berlin zu erfahren. Die Allgemeine Studienberatung gibt Einblicke in das Studienangebot und gibt Tipps, wie junge Menschen herausfinden, welcher Studiengang zu ihnen passt.

29. April, 18-19.30 Uhr: Diskussionsabend „Zukunft erfinden – Innovation und Imagination im geteilten und vereinten Deutschland“ im Rahmen der Reihe „Zurück in die Zukunft“ Die Deutsche Gesellschaft e.V. lädt ein, um gemeinsam mit Expert/-innen der Zukunftsforschung zu diskutieren, wie Menschen in der DDR Mangel und Zensur trotzten, wie wir Erfindungen und Technologien, die damals als fortschrittlich galten, heute bewerten und welche Zukunftspotenziale das wiedervereinte Deutschland hervorbrachte. Im Anschluss an die Diskussion wird es einen Umtrunk geben, der Raum für weitere Gespräche lässt.

19.-23. Mai (Anmeldung bis 27. April): „I’m a Scientist“ – Live-Chats mit Wissenschaftler/-innen Beim Online-Angebot „I’m a Scientist“ haben Schüler/-innen ab der Klassenstufe 5 die Möglichkeit, in den direkten Austausch mit Wissenschaftler/-innen zu gehen. In schriftlichen Live-Chats treten die Kinder in den Dialog, lernen ihren Arbeitsalltag kennen und können sich mit ihnen über Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich austauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung durch die Lehrkräfte wird gebeten.

Fortbildungen / Fachtage

KI als Lernpartner für selbstreguliertes Lernen am 28. April
In diesem Webinar erfahren interessierte Lehrkräfte, wie KI-basierte Technologien, insbesondere generative KI, das selbstregulierte Lernen fördern können. Anhand praxisnaher Anwendungen und Strategien erfahren sie, wie Schüler/-innen KI nutzen können, um ihre Ziele effektiver zu setzen, ihren Lernfortschritt zu überwachen und individuelles Feedback zu erhalten.

Lebenskompetenzförderungsprogramm 1.000 Schätze – Infoveranstaltung am 28. April
Frühzeitige und systematisch verankerte Lebenskompetenzförderung ist eine primärpräventive Maßnahmen in Bezug auf psychische Erkrankungen. Gerade in Grundschulen, in denen Schüler/-innen bereits früh mit globalen Krisen konfrontiert sind, kann das wissenschaftlich fundierte und ganzheitlich konzipierte Programm 1.000 Schätze Unterstützung bieten. Bevor im Oktober 2025 die Qualifizierungsschulungen für Präventionsfachkräfte starten, bietet diese kostenfreie Online-Infoveranstaltung u.a. Einblicke ins Programm und die Teilnahmebedingungen.

Erinnerungskultur, quo vadis? Erinnerungen in der (Post)Migrationsgeschichte am 29. April
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Erinnern im Kontext von Globalisierung und (Post)Migrationsgesellschaft in Gegenwart, aber auch zukünftig funktionieren kann. Zugleich gibt sie Impulse für die schulische und außerschulische Bildung. Nach Inputvorträgen u.a. zur Entwicklung pluraler Erinnerungsdiskurse, wird in vertiefenden Themenräumen darüber diskutiert, vor welchen Möglichkeiten und Herausforderungen schulische und außerschulische Bildungsarbeit, aber auch Akteur/-innen aus der Zivilgesellschaft, im Sprechen und Vermitteln stehen.

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