Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr weiten Strecke

von Henriette Dushe

Regie: Stephan Thiel
Mit: Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau und Eléna Weiß

Premiere: 26. April 2018

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Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr weiten Strecke
Bild: Produktion

Fünf Frauen erinnern sich an die Flucht ihrer Familie aus der DDR. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen.
Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flücht­lings­debatte“ aus einer beson­de­ren Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flücht­ling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüch­teten Deutsche nach Deutschland – und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.
Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimat­losigkeit und Fremd­heit trotz Integration bestehen bleiben kann?
Damals wie heute sind es die gleichen Fragen.

Szene aus: Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr weiten Strecke
Szene aus: Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr weiten Strecke
Bild: Marcus Lieberenz