Bartleby. Eine Geschichte von der Wall Street

Ein Theaterstück von Kai Gero Lenke

nach Herman Melville

Regie: Luzius Heydrich
Bühne: Moritz Jüdes
Kostüme: Carola Volles
Dramaturgie: Michael Hanisch, Kai Gero Lenke
Assitenz: Patrizia Bechtold
Spiel: Endre Holéczy, Johannes Karl

Berlin-Premiere: 9. Februar 2012

Bartleby, Eine Geschichte von der Wall Street
Bild: Produktion

“I prefer not to” lautet der berühmte Satz von Bartleby, dem seltsamen dürren Mann aus Herman Melvilles Erzählung. Von einem Anwalt als Aktenkopist an die Wall Street des Jahres 1853 berufen, verweigert er zuerst die Arbeit und letztlich das Leben. Sein monotoner und friedlicher Protest fasziniert und verstört gleichermaßen.
Die Occupy-Bewegung an der Wall Street von heute hat ihn als Sinnbild entdeckt. Barleby – die Personifi-zierung des gewaltlosen Widerstands. Das TIME Magazine betitelte einen Artikel über die Occupy-Bewegung mit: „The return of the silent majority“ Bartleby ist diese ‚leise Mehrheit’. Eine prophetische Figur – über 150 Jahre alt.

“Bartleby” gilt als eines der wichtigsten Werke von Herman Melville (1819-1891) und als Vorläufer existenzialistischer und absurder Literatur.

Die Inszenierung entsteht als Koproduktion des Zimmerheaters Tübingen mit dem Theater unterm Dach