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Die Frau von Jules und Jim

Ein Soloabend frei nach Henri-Pierre Roché und Francois Truffaut

Regie: Stephan Thiel
Spiel: Tilla Kratochwil

Premiere: 21.02.2008

Mein Leben soll ein Roman werden!

Jeder von uns möchte ein interes­san­tes und auf­regen­des Leben führen. Berühmt zu sein, ist heut­zu­tage gerade­zu eine Sucht: Menschen treten in Talk­shows auf, veröffent­lichen mit dreißig ihre „Biogra­phien“. Sie werden mit einem Film, einer Platte oder auch nur einem einzigen Song berühmt. Wobei diese Berühmt­heit sich auf die Anwesen­heit von Paparazzi, sowie das Erschei­nen in möglichst vielen Zeitungen gründet…

In dem 1953 von Henri-Pierre Roché geschrie­benen Roman »Jules und Jim«, der durch den gleich­namigen Film von Francois Truffaut im Jahr 1962 Berühmt­heit erlangte, geht es um seine Freund­schaft zu dem Berliner Dichter Franz Hessel und beider Liebe zu Helen Grund, später Helen Hessel.

Helen Hessel, im Roman Kathe, ist berühmt gewor­den durch gelebtes Leben. Es ging ihr immer um Men­schen, um Wahr­haftig­keit und existen­tielle Gefühle.

Tilla Kratochwil und Stephan Thiel begeben sich gemein­sam auf Erkun­dung und Ent­deckung.