Wissenschaft und Forschung

Forscherin mit Tropfenzähler im Labor
Bild: Alexander Raths – Fotolia.com

Chancengleichheit und Frauenförderung sind wichtige Elemente der Berliner Politik in Wissenschaft und Forschung. Das Innovationspotenzial von Frauen bietet Ressourcen, auf die in Forschung und Lehre nicht verzichtet werden kann.

Wissenschaftsgleichstellungspolitik

Die Verbesserung der Chancen für Frauen ist ein Beitrag zur Qualitätssicherung, Leistungssteigerung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftseinrichtungen, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Aus den Grundsätzen einer freien Wissenschaft leitet sich ein institutionelles Gerechtigkeitsverständnis ab, das Geschlechtergerechtigkeit selbstverständlich einschließt. Gleichstellungspolitik, Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung und der Ausbau der Familienfreundlichkeit sind integrative Bestandteile eines modernen Managements der Wissenschaftsorganisationen.

Die Integration von Genderaspekten in Forschung und Lehre prägt die Berliner Wissenschaftslandschaft

Die Wissenschaftsgleichstellungspolitik in Berlin zielt auf die Nutzung des vorhandenen Innovationspotenzials und auf die nachhaltige Verbesserung der Repräsentanz von Frauen auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen sowie in Führungspositionen. Sie ist durch eine Doppelstrategie gekennzeichnet: die Förderung der Qualifizierung der Wissenschaftlerinnen und die Verstetigung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn sowie die nachhaltige Beseitigung struktureller Barrieren für die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen.