Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Hinter deutschen Wänden

Hinter deutschen Wänden

Jede vierte Frau in Deutschland wird Opfer häuslicher Gewalt. Straftaten, die meist unbemerkt von der Öffentlichkeit bleiben und doch in der Mitte der Gesellschaft stattfinden – Hinter deutschen Wänden.

Berlinweite Kampagne zu häuslicher Gewalt

Seit vielen Jahren ist es ein politisches Anliegen des Berliner Senats, häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder abzubauen und den Betroffenen gute, professionelle Hilfeangebote und Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Trotzdem zeigen auch die Berliner Zahlen, dass immer noch nicht alle Frauen erreicht werden. Um diese Lücke zu schließen und die Opfer noch besser über die bestehenden Hilfemöglichkeiten zu informieren, hat die für Frauen- und Gleichstellungspolitik zuständige Senatsverwaltung im Jahr 2010 eine berlinweite Kampagne zum Thema häusliche Gewalt unter dem Motto Hinter deutschen Wänden durchgeführt. Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Ausstrahlung eines Kinospots in insgesamt 38 Cineplex- und Off-Kinos sowie im Berliner Fenster, dem Infotainment der Berliner U-Bahn, in abgewandelter Form ohne Ton. Zeitgleich machten im gesamten Stadtgebiet Großplakate mit dem Slogan „Manchmal sieht man es erst auf den zweiten Blick“ und der Telefonnummer 030-611 03 00 der BIG-Hotline als zentraler Anlaufstelle auf das Phänomen häusliche Gewalt aufmerksam. Weitere Elemente der Kampagne sind City Cards und die Schaltung einer speziellen Website mit den wichtigsten Informationen und Hilfeangeboten zum Thema. Nicht nur Opfer, Unterstützerinnen und Unterstützer sollen mit der Kampagne ermutigt werden, sich Hilfe zu holen und sich zu informieren. Auch Männer sollen motiviert werden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Kampagne wird weitergeführt.