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Aktionstag zur Berufsorientierung 2012

Preisverleihung im Ludwig Erhard Haus: Girls`Day Engagement der Schulen wird ausgezeichnet

Girls' Day-Logo klein
Bild: Bundesweite Koordinierungsstelle Girls' Day

Am Freitag, dem 23.11.2012 hat das Aktionsbündnis Girls’ Day vier Schulen für ihr außerordentliches Engagement am Girls’ Day 2012 ausgezeichnet. Die Carl-Kraemer-Grundschule in Gesundbrunnen, die Schilling-Schule in Britz, die Gustav-Heinemann-Schule in Marienfelde und die Beethoven-Schule in Lankwitz sind die diesjährigen Preisträger und erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 300 Euro. Die Urkunden wurden den Schulen in der IHK Berlin überreicht. Die Preisverleihung findet bereits zum achten Mal statt.

Schülerinnen der Carl-Kraemer-Grundschule, Staatssekretärin Barbara Loth, Gabriele Mansfeld
Schülerinnen der Carl-Kraemer-Grundschule, Staatssekretärin Barbara Loth, Gabriele Mansfeld
Bild: LIFE e.V.

Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und Schirmfrau des Wettbewerbs ist sich sicher: „Traditionelle Geschlechtsrollenbilder schränken die Berufs- und Studienwahl insbesondere von jungen Frauen noch zu häufig ein. Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik) werden eher selten gewählt, obwohl sie sehr gute Einkommens- und Karrieremöglichkeiten bieten. Wir brauchen das Engagement der Schulen für den Girls’ Day und eine geschlechtersensible Berufsorientierung, um hier Perspektiven zu öffnen und die Mädchen zu ermutigen, neue Wege zu gehen. Der Girls’ Day findet nur einmal im Jahr statt, aber wir sind aufgerufen, die Zielsetzung nachhaltig zu verfolgen. Die Preisträgerschulen haben damit schon begonnen.“

Dr. Thilo Pahl, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Berlin, würdigt das Engagement der Preisträgerschulen: „Sie zeigen vorbildlich, wie aus einem Tag Girls´ Day eine systematische Berufsorientierung über ein Schuljahr oder länger werden kann und das sogar schon ab der Grundschule. Die Girls´Day Schülerinnen ermuntere ich ausdrücklich, sich bei der späteren Berufswahl auch für eine Ausbildung im MINT-Bereich zu bewerben. Die Türen vieler Berliner Ausbildungsbetriebe stehen gerade auch Mädchen offen. Unternehmen haben längst die Chance erkannt, das Potenzial der jungen weiblichen Generation für sich zu nutzen. Leider gibt es noch zu wenige Bewerbungen von Mädchen.“

Girls' Day Preis 2012: Girls' Day Engagement der Schulen wird im Ludwig-Erhard Haus ausgezeichnet

Im diesjährigen Wettbewerb haben die Schule mit den meisten auf der Girls’ Day Aktionslandkarte angemeldeten Teilnehmerinnen je Schulform einen Preis erhalten. Die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, der DGB Berlin-Brandenburg und der Verband deutscher Unternehmerinnen Berlin/Brandenburg e.V. finanzieren das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.200 Euro. In den Schulen gewinnt Berufs- und Studienorientierung an Bedeutung. Der Girls’ Day – und auch der Boys’ Day – schärft den Blick aller am Orientierungs- und Beratungsprozess Beteiligten für die dabei noch immer einschränkend wirkenden Geschlechtsrollenbilder. Der Girls’ Day Wettbewerb soll die Schulen anregen, den Girls’Day stärker zu nutzen und in weitere Konzepte der Berufsorientierung zu integrieren, um neue Perspektiven und Chancen zu eröffnen.

Die Preisträgerschulen 2012:
  • Die Carl-Kraemer-Grundschule in Gesundbrunnen versucht auf unterschiedlichen Wegen einerseits das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken und anderseits auch ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu fördern. Neben der Beteiligung am Girls’ Day und der Arbeitsgruppe „Robotik“ besuchen Physikpatinnen den Unterricht. Sie vermitteln den Schülerinnen, dass auch Frauen erfolgreich technische und naturwissenschaftliche Berufe ausüben können.
  • Die Schilling-Schule, ein Förderzentrum in Britz, nimmt schon seit mehreren Jahren am Girls’ Day teil. Der Aktionstag ist fest im Schuljahresprogramm verankert, und Berufsorientierung beginnt für alle mit Beginn des Schuleintritts in der siebten Klasse. Die Eltern werden in die Berufsorientierung einbezogen. Die Schülerinnen nehmen den Girls’ Day als Angebot gerne wahr. Sie nutzen den Tag, um konkrete Vorstellungen über die Arbeitswelt zu entwickeln und dabei gleichzeitig eigene neue Fähigkeiten und Stärken zu entdecken.
  • In der Gustav-Heinemann-Schule, einer Integrierten Sekundarschule in Marienfelde, ist der Girls’ Day ab Klasse fünf möglich und in der achten Klasse Pflicht. Der Aktionstag ist eingebettet in einen Maßnahmenkatalog zur Berufsorientierung. Darüber hinaus hat sich die Schule 2011 dafür entschieden, am Pilotprojekt Girls’ Day Akademie teilzunehmen. Den Schülerinnen wird damit die Möglichkeit geboten, ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technik über den Girls’ Day hinaus nachhaltig weiter zu entwickeln. Die Eltern zeigen großes Interesse an den neuen Erfahrungen ihrer Töchter.
  • Die Beethoven-Schule, ein Gymnasium in Lankwitz, hat den Girls’ Day im Schulprogramm verankert. Die Schule stellt über eine Girls’ Day Koordinatorin und das Engagement der Klassen- und Fachlehrkräfte das Gelingen sicher. Von großem Interesse für die Schülerinnen sind in jedem Jahr die Angebote der Universitäten am Aktionstag. Die Schule versucht über den Girls’ Day hinaus mit Roberta, einer Robotik-Arbeitsgruppe nur für Mädchen, und einem Cybermentoring-Programm für Schülerinnen das Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu fördern.

Welche Schulen haben die meisten Girls‘ Day Teilnehmerinnen1?

Das Berliner Aktionsbündnis für den Girls’ Day hat 2012 erneut zum Girls’ Day-Wettbewerb aufgerufen. Er richtet sich an vier Schularten: Gymnasien, Integrierte Sekundar-, Grund- und Förderschulen. Aus welchen Schulen haben sich die meisten Berliner Mädchen online angemeldet? Den Girls’ Day Preis bekommt aus jeder Schulart eine Schule mit jeweils den meisten Girls’ Day Teilnehmerinnen: ein Gymnasium, eine Integrierte Sekundarschule, eine Grundschule und eine Förderschule in Höhe von 300 Euro. Das Preisgeld wird gestiftet von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, der Handwerkskammer Berlin, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Landesverband Berlin-Brandenburg und dem Verband Deutscher Unternehmerinnen.

Das Ergebnis steht jetzt fest. 2012 erhalten folgende vier Schulen in Berlin einen Preis:

Beethoven-Oberschule, Gymnasium aus Steglitz-Zehlendorf
Carl-Kraemer-Grundschule aus Mitte
Gustav-Heinemann-Schule, Integrierte Sekundarschule aus Tempelhof-Schöneberg
Schilling-Schule, Förderzentrum aus Neukölln

Die Preisverleihung wird mit der Staatssekretärin für Frauen, Frau Barbara Loth am Freitag, dem 23.11.2012 um 10.30 Uhr stattfinden. Der Veranstaltungsort ist die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Fasanenstr. 85 in 10623 Berlin.

1 Maßgeblich sind die Online-Anmeldungen der Teilnehmerinnen auf der offiziellen Aktionslandkarte.

Dank der Staatsekretärin

27.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Berliner Aktionsbündnis für den Girls’ Day und die Landeskoordinierungsstelle Girls’ Day danken Ihnen, Unternehmen, Organisationen, regionalen Arbeitskreisen und Schulen gemeinsam für Ihr Engagement am diesjährigen Mädchen-Zukunftstag. 512 Veranstaltungen – fast restlos ausgebucht – sind ein Rekordergebnis und die Berliner Schülerinnen haben ganz sicher profitiert.

Der Girls’ Day ist eine Berufsorientierungsinitiative nur für Mädchen in Deutschland. Dieser jährlich wiederkehrende Aktionstag ist eine wichtige Möglichkeit, das Berufsspektrum von Mädchen hin zu technischen, naturwissenschaftlichen und handwerklichen Berufen zu erweitern und ihnen auch Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und eine Selbständigkeit als berufliche Optionen nahe zu bringen. Sie haben den Schülerinnen erneut diesen Weg eröffnet. Ihre Bewerbungen für Betriebspraktika und für Ausbildungsplätze in Ihren Unternehmen und Institutionen werden folgen!

Der nächste Girls’ Day findet am 25. April 2013 statt. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

Barbara Loth
Staatsekretärin und Vorsitzende des Berliner Aktionsbündnisses zum Girls’ Day

Almut Borggrefe
LIFE e.V. , Landeskoordinierungsstelle Girls’ Day Berlin

Senatorin Kolat bei Veranstaltung zum Girl’s Day im ZDF

Bildvergrößerung: Arbeits- und Frauensenatorin Dilek Kolat mit Mädchen beim ZDF
Arbeits- und Frauensenatorin Dilek Kolat mit Mädchen beim ZDF
Bild: ZDF

26.04.2012

Mädchen aus verschiedenen Berliner Schulen besuchten am heutigen 12. Girls´ Day – dem Mädchen-Zukunftstag – das Landesstudio Berlin des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) Unter den Linden. Sie informierten sich dort über die redaktionellen Abläufe sowie über die technischen Ausbildungsberufe beim ZDF. Mit dabei war Berlins Arbeits- und Frauensenatorin Dilek Kolat. Sie begrüßte die Mädchen, ging mit ihnen gemeinsam auf Studiotour und stellte sich den Fragen der Schülerinnen. Wichtig war dabei auch, welche Einkommens- und Karrieremöglichkeiten Frauen in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) haben können.

Bildvergrößerung: Senatorin Kolat beim Girl´s Day im ZDF-Hauptstadtstudio
Arbeits- und Frauensenatorin Dilek Kolat im Gespräch mit Mädchen beim ZDF
Bild: ZDF, Jürgen Detmers

Senatorin Kolat, die Wirtschaftsmathematik studierte, sagte: “Wir brauchen heute und in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte. Ihr werdet in ein paar Jahren die am besten ausgebildete Frauengeneration sein. Euch stehen damit alle Türen offen. Die Unternehmen wollen Euch kennen lernen und Euch für Ausbildungen und später dann als Arbeitnehmerinnen gewinnen. Ihr wachst seit Eurer Kindheit mit der Nutzung von Technik auf. Ihr geht heute ganz selbstverständlich mit Computern, Handys, Digitalkameras und vielen anderen technisch-elektronischen Geräten um. Warum solltet Ihr die weitere Entwicklung nicht selbst mitgestalten? Und nicht zu vergessen: Die Verdienst- und Karrierechancen in den MINT- Berufen sind vielfach besser als in vielen typischen Frauenberufen.“

Auftakt zum Girls’ Day 2012 im Rundfunk Berlin-Brandenburg

Bildvergrößerung: Staatssekretärin Barbara Loth und Bildungsstaatssekretär Mark Rackles
Staatssekretärin Barbara Loth und Bildungsstaatssekretär Mark Rackles
Bild: UVB

19.03.2012

Vielfalt gestalten – Rollenbilder brechen

Am 26. April 2012 ist es wieder soweit, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Behörden öffnen am Girls’ Day ihre Türen und junge Frauen nutzen die Chance, vielfältige Eindrücke und Erfahrungen in Berufen zu sammeln, in denen sie bislang noch unterrepräsentiert sind.

Bildvergrößerung: auf dem Podium v.l. Barbara Loth, Mark Rackles, Dr. Claudia Nothelle, Programmdirektorin des RBB und Gastgeberin, Jörg Matern vom UVB und Gerd Woweries von der IHK Berlin
auf dem Podium v.l. Barbara Loth, Mark Rackles, Dr. Claudia Nothelle, Programmdirektorin des RBB und Gastgeberin, Jörg Matern vom UVB und Gerd Woweries von der IHK Berlin
Bild: LIFE e.V.

Barbara Loth, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen erklärt: „Die Resonanz der Schülerinnen ist bislang sehr gut und es werden weiterhin Betriebe gesucht, die ihre Türen am Girls’ Day öffnen“.

Die Staatssekretärin rief am 19.03.2012 beim RBB gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Girls’ Day alle Beteiligten – Schülerinnen, Unternehmen, Schulen, Eltern und alle Frauen in Führungs- und Spitzenpositionen auf, den Mädchen-Zukunftstag als Angebot zur Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen zu nutzen. Weitere Informationen hierzu können Sie der Pressemitteilung entnehmen.