Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Migrantinnen

Das Gesicht Berlins wird mit geprägt von der Vielfalt der Frauen, die aus Ländern der ganzen Welt zugewandert sind. Der Berliner Senat setzt sich seit Jahren für ihre gleichberechtigte Teilhabe und für Chancengleichheit ein.

Migrantinnen in Berlin

Die Vielfalt der Migrantinnen trägt zur Bereicherung der Metropole Berlin bei. Migration eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten, kann aber auch Schwierigkeiten beinhalten, die aus ungeklärten rechtlichen Situationen, Gewalterfahrungen, Problemen mit der Herkunftsgemeinschaft, Armut oder Sprachschwierigkeiten erwachsen. Migrantinnen sind keine homogene Gruppe. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf ihr Herkunftsland, ihren sozialen Hintergrund, ihr Bildungsniveau, ihre familiäre Situation, ihrer Migrationsgeschichte etc.. Viele sind unter schwierigen Umständen migriert, sind beispielsweise vor kriegerischen Auseinandersetzungen geflohen und haben enorme Risiken auf sich genommen. Andere sind als Arbeitskräfte nach Berlin gekommen oder haben hier Unternehmen gegründet. Wieder andere sind bereits hier lebenden Familienangehörigen gefolgt.
„Die Migrantin“ gibt es nicht, eine pauschalisierende Sichtweise wird den Berlinerinnen mit Migrationshintergrund nicht gerecht.
Die gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund und deren Möglichkeiten, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen, gehört zu den zentralen gleichstellungs- und integrationspolitischen Zielen des Senats. Die daraus erwachsenden Anforderungen richten sich zum einen an die Aufnahmegesellschaft, die gefordert ist, die gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, indem Zugangsbarrieren und Diskriminierung abgebaut werden. Zum anderen sind auch die Herkunftscommunities gefragt, mit Konflikten, die sich aus dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Normen und Werte ergeben können, konstruktiv umzugehen und Mädchen und Frauen in der selbstbestimmten Entwicklung ihrer Persönlichkeit nicht einzuschränken.

Angebote für Migrantinnen

Verschiedene Frauenprojekte stellen speziell auf die Situation von Frauen und Mädchen nicht deutscher Herkunftssprache zugeschnittene Beratungs- und Bildungsangebote bereit. Neben einem breitgefächerten Beratungsangebot zu allen Problemen des alltäglichen Lebens bieten einige Projekte auch Sprachunterricht, schulische und ausbildungsbegleitende Hilfestellung bzw. Vorbereitung auf die berufliche Selbständigkeit an. Als Treffpunkt und Ort für Informations- und Kulturveranstaltungen bieten sie zugleich Raum für den interkulturellen Austausch.

Die Angebote dieser Frauenprojekte sind kultursensibel konzipiert und berücksichtigen geschlechtsspezifische Aspekte. Ihr Ziel ist es, den Migrantinnen die gesellschaftliche und berufliche Integration zu ermöglichen, indem sie an den Ressourcen der Frauen anknüpfen und diese stärken. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag, Diskriminierung abzubauen und Chancengleichheit herzustellen.

Forum Berliner Migrantinnenprojekte

Einige der Berliner Migrantinnenrojekte haben sich zum Forum Berliner MigrantinnenProjekte zusammengeschlossen.

Projekte für Frauen nicht-deutscher Herkunftssprache