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Newsletter des Landesdenkmalamtes Berlin - Juli 2021

1. Auf dem Weg zum Welterbe: „Karl-Marx-Allee und Interbau 1957. Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne“

Welterbevorschlag "Berlin Ost West Ost"
Bild: Landesdenkmalamt Berlin

Der Berliner Senat hat am 6. Juli 2021 auf Vorlage von Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, beschlossen, den Welterbe-Vorschlag „Karl-Marx-Allee und Interbau 1957. Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne“ in das kommende Auswahlverfahren für die sog. deutsche Tentativliste einzubringen.

Voraussetzung für die Anerkennung als Welterbe ist neben der überzeugenden Darlegung eines außergewöhnlichen universellen Wertes (des Outstanding Universal Value) auch der Nachweis ihrer internationalen Einmaligkeit.

Das Landesdenkmalamt Berlin erarbeitet derzeit diesen Nachweis. Begleitend finden seit dem Frühjahr regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt, um die Bewohnerschaft der betroffenen Gebiete und die Öffentlichkeit zu informieren und in den Bewerbungsprozess einzubeziehen.

Dazu gehören:
  • die Ausstellung „Zwei deutsche Architekturen 1949 – 1989“
  • die Bürgerwerkstatt am 8. August 2021
  • die Veranstaltungsreihe „Digitaler Dialog – Auf dem Weg zum Welterbe“

Zu all diesen Veranstaltungen lädt das Landesdenkmalamt Berlin alle Interessierten herzlich ein.

Ausstellung: „Zwei deutsche Architekturen 1949 – 1989“

Haus der Kulturen
Kongresshalle im Tiergarten
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Die 2004 konzipierte Ausstellung zeigt eine Zusammenschau der Architekturleistungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Sie ist nun zum 1. Mal vollständig in Berlin zu sehen. Der Fokus liegt nicht auf den politischen und ideologischen Intentionen der jeweiligen Bauherren in Ost und West, sondern auf der architektonischen Qualität der vorgestellten Bauwerke. Anhand zahlreicher Modelle, Fotografien und Pläne lassen sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Architektur von Ost und West nachvollziehen. Überraschend vielleicht die Erkenntnis, dass die meisten Debatten über Architektur und Stadterneuerung in Ost und West zeitgleich geführt worden sind.

Eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit der LEG (Landesentwicklungsgesellschaft) Thüringen

Veranstalter: Landesdenkmalamt Berlin und Oberste Denkmalschutzbehörde Berlin

14. Juli bis vorläufig 22. August 2021
Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70/72 – Haus D, 10178 Berlin
Mittwoch bis Sonntag 13.00 – 19.00 Uhr
Eintritt frei, barrierefrei zugänglich

Über das umfangreiche Begleitprogramm informiert die Webseite des Landesdenkmalamtes Berlin.

Flyer und weitere Informationen

Einladung zur Bürgerwerkstatt am 8. August 2021

Mitte Händelallee Wohnhaus
Hansaviertel
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Die Bürgerwerkstatt am Sonntag, den 8. August 2021, wird gemeinsam mit den Vereinen und Initiativen der potentiellen Welterbegebiete Karl-Marx-Allee und Interbau 1957 veranstaltet. Sie richtet sich an alle, die sich für den Welterbe-Vorschlag interessieren.

Die Bürgerwerkstatt findet 14.30 – 19.00 Uhr im Haus der Statistik in den Räumen der Ausstellung „Zwei Deutsche Architekturen 1949 – 1989“ (siehe oben) statt. Neben einer Podiumsdiskussion mit Repräsentanten aus Verwaltung und Gesellschaft gibt es die Gelegenheit, Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Nachbarschaftsinitiativen und deren aktuelle Projekte kennenzulernen und sich auszutauschen.

Der Eintritt zur Bürgerwerkstatt ist frei, Anmeldung erforderlich per E-Mail an Welterbevorschlag@complangmbh.de

Kleiner Imbiss vor Ort; eigene Getränke können mitgebracht werden.

Bereits am Vormittag kann man mit der Stadtlandschafts-Safari der “Schaustelle Nachkriegsmoderne“ auf Tour gehen und das potentielle Welterbe vor Ort kennen lernen. Die mehrstündige Fahrt im historischen Bus startet um 10.00 Uhr am Corbusier-Haus, Ende gegen 16.30 Uhr bei der Bürgerwerkstatt. Unkostenbeitrag für das Lunchpaket: 10 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl, Vorauszahlung und Anmeldung bis 6. August erforderlich.

Anmeldung zur Stadtlandschafts-Safari bis 6. August bei Roswitha Tohermes, Tel. 030 93 95 04 23 oder per E-Mail an Roswitha.Tohermes@Studentendorf.Berlin

Die Safari wird gefördert vom Landesdenkmalamt Berlin; Wiederholung am Tag des offenen Denkmals (12. September 2021).

Flyer mit dem Programm der Bürgerwerkstatt und der Stadtlandschaftssafari und weiteren Informationen

Veranstaltungsreihe „Digitaler Dialog – Auf dem Weg zum Welterbe“

Strausberger Platz
Karl-Marx-Allee und Strausberger Platz

Mit vielfältigen Beteiligungsformaten will das Landesdenkmalamt die (Fach)-Öffentlichkeit regelmäßig über das potentielle Welterbe und Hintergründe informieren.

In der Reihe „Digitalen Dialog – Auf dem Weg zum Welterbe“ werfen renommierte Expertinnen und Experten Schlaglichter auf ausgewählte Themen, die im Anschluss offen durch ein breites Publikum fachlich Interessierter diskutiert werden sollen.

Die Veranstaltungen finden seit März 2021 meistens am zweiten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr statt. Die nächsten Termine:
  • Mittwoch, 8. September 2021, 18.00 – 20.00 Uhr
  • Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18.00 – 20.00 Uhr

Angaben zum jeweiligen Programm werden auf unserer Webseite veröffentlicht.

Bei Interesse können Sie sich in den Verteiler eintragen lassen. Sie werden dann immer rechtzeitig über die nächsten Termine und Themen informiert. Dazu genügt eine leere E-Mail an welterbevorschlag@complangmbh.de mit dem Betreff „Verteiler“.

Weitere Informationen zu den Digitalen Dialogen

2. Waldsiedlung Zehlendorf: Einladung zur digitalen Bürgerwerkstatt

Waldsiedlung Zehlendorf
Waldsiedlung Zehlendorf
Bild: Landesdenkmalamt Berlin,Sabine Ambrosius

Termin: 11. August 2021, 15.00 – 17.30 Uhr

Die Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ könnte schon bald sieben Siedlungen umfassen, also eine mehr als bisher. Aktuell erarbeitet das Landesdenkmalamt Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa den Vorschlag zur Nachnominierung der Waldsiedlung Zehlendorf als Erweiterung der bestehenden Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ vor. Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut und Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski informieren im Rahmen der Digitalen Bürgerwerkstatt am 11. August 2021 (15.00 – 17.30 Uhr) über den Sachstand und diskutieren mit Bewohnerinnen und Bewohner der Waldsiedlung Zehlendorf sowie der interessierten Öffentlichkeit.

Anmeldung erforderlich per E-Mail: welterbevorschlag@complangmbh.de
Weitere Informationen nebst Programm sowie die Einwahldaten zur digitalen Veranstaltung erhalten Sie dann rechtzeitig vorab.

Weitere Informationen zur Bürgerwerkstatt Waldsiedlung

3. Neuerscheinung: Sechs Siedlungen der Berliner Moderne. Entwicklungen und Erfahrungen in der UNESCO-Welterbestätte

Cover Neuerscheinung „Sechs Siedlungen der Berliner Moderne“

Gartenstadt Falkenberg, Siedlung Schillerpark, Großsiedlung Britz, Wohnstadt Carl Legien, Weiße Stadt und Großsiedlung Siemensstadt – sechs bekannte Siedlungen der Berliner Moderne wurden 2008 in die Welterbeliste aufgenommen. Die zwischen 1913 und 1934 nach Plänen von Bruno Taut, Walter Gropius, Hugo Häring, Hans Scharoun und weiteren Protagonisten des Neuen Bauens errichteten Siedlungen und Bauten stehen für einen Wendepunkt im Städtebau und Wohnungswesen. Mit der großzügigen Unterstützung durch das ‚Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten‘ des Bundes wurden seit 2008 passgenaue Maßnahmen zur denkmalgerechten Pflege und zur öffentlichkeitswirksamen Vermittlung dieses herausragenden Erbes ermöglicht. In diesem Band kommen die Akteure zu Wort, die den Welterbegedanken mit Leben füllen und die Siedlungen der Berliner Moderne mit hohem Einsatz pflegen, behutsam entwickeln und ihre Erfahrungen weitergeben.

Sechs Siedlungen der Berliner Moderne. Entwicklungen und Erfahrungen in der UNESCO-Welterbestätte
Schriftleitung: Dr. Ramona Dornbusch / Dr. Thorsten Dame
Herausgeber: Landesdenkmalamt Berlin
Reihe: Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Band 56
Verlag: Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, August 2021
ISBN 978-3-87437-600-6
29,95 Euro

Ab etwa Mitte August erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag

4. Neuerscheinung: Die IBA '87 in Berlin und der Wiederaufbau der Südlichen Friedrichstadt

Cover "Neue Blöcke für die Innenstadt", Andreas Salgo, 2021

Das Landesdenkmalamt Berlin hat schon vor einigen Jahren Bauten der Internationalen Bauausstellung 1984/87 unter Denkmalschutz gestellt. In der Reihe Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin ist nun eine umfangreiche Untersuchung über die IBA am Beispiel der Südlichen Friedrichstadt in Kreuzberg erschienen – in der Presse bereits als Standardwerk bezeichnet.

Neue Blöcke für die Innenstadt. Die IBA ’87 in Berlin und der Wiederaufbau der Südlichen Friedrichstadt
Autor: Andreas Salgo
Herausgeber: Landesdenkmalamt Berlin
Reihe: Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin, Beiheft 42
Verlag: Gebr. Mann Verlag, Berlin, April 2021
ISBN 978-3-7861-2864-9
79,00 Euro

Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag

5. Offene Denkmaldaten

Denkmalinformationssystem Berlin
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner, Juliane Stamm

Seit 2002 veröffentlicht das LDA den gesamten Denkmalbestand Berlins im Internet und bietet mit der Denkmalliste, -datenbank und -karte verschiedene Recherchetools für die Öffentlichkeit an. Seit dem 1. Juli 2021 wurde dieses Angebot um die Bereitstellung von KML-Dateien mit Denkmalkoordinaten und der Denkmalliste als CSV-Datei erweitert.

Berliner Denkmaldaten sind ab sofort maschinenlesbar und für Forschende und die Wirtschaft leichter nutzbar. Die Daten können auf der Website des Landesdenkmalamtes zur freien Verwendung heruntergeladen werden.

Denkmalkoordinaten als KML-Dateien

Denkmalliste im CSV-Format

Alle freien Denkmaldaten Berlins können auch im Datenportal Berlin recherchiert werden.

Durch die Unterstützung der Mitarbeiterinnen der Technologie Stiftung Berlin ist es dem Landesdenkmalamt gelungen, die bereits vorhandenen Denkmaldaten maschinenlesbar umzuwandeln und einen Beitrag zur Umsetzung der Berliner Open Data Verordnung zu leisten.

6. Modellverfahren Mäusebunker – Zukunft gestalten für ein forderndes Erbe

Modellverfahren Mäusebunker 2021
Bild: Panatom Corporate Communication

Die ehem. Zentralen Tierlaboratorien der Charité in Steglitz (1971-80 von Gerd und Magdalena Hänska), der sog. Mäusebunker, stehen seit einigen Jahren leer, ihre Zukunft ist ungewiss. Um diese Inkunabel des Brutalismus zu erhalten, hat das Landesdenkmalamt Berlin das Modellverfahren Mäusebunker gestartet.
Als erster Schritt steht die Internetseite “modellverfahren-maeusebunker.de” zur Verfügung (betreut von Panatom GmbH). Damit wird eine Plattform geschaffen, verschiedene Umnutzungsalternativen zu diskutieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Planerinnen und Planer sowie Kulturschaffende kommen mit ihren Positionen zu Wort und reflektieren den Mäusebunker in Bezug auf die Architektur, auf Greening Futures, Co-Habitation und Reimagining.
Auf der Website findet man ab Mitte August vielfältige weitere Informationen rund um den Mäusebunker – historisch wie auch aktuell – sowie laufende Veranstaltungshinweise.

7. Tag des offenen Denkmals am 11. und 12. September 2021

Cover Programmheft Tag des offenen Denkmals 2021 in Berlin
Das Programmheft
Bild: Landesdenkmalamt Berlin

Der Tag des offenen Denkmals findet in Berlin am 11. und 12. September statt. Unter dem Motto „Sinnlich und Sinnvoll“ laden in Berlin Hunderte Denkmale zum Besuch ein – endlich wieder real und vor Ort, nicht nur am Bildschirm.

Einer unserer fünf Sinne wird 2021 besonders angesprochen: das Gehör. Denn der Tag des offenen Denkmals fällt in Berlin mit dem Tag der Orgel zusammen.

Das Landesdenkmalamt Berlin gibt ab Mitte August ein kostenfreies Programmheft heraus (Auslage u.a. im Alten Stadthaus, Klosterstr. 47 in Berlin-Mitte, Mo – Fr 7.00 – 19.00 Uhr).

Stets ergänzt und aktualisiert das Online-Programm: www.berlin.de/denkmaltag
Es wurde gerade erst frei geschaltet – wer den Newsletter liest, hat beste Chancen, Plätze für das eigene Wunschprogramm zu sichern.

8. Ausgegraben: Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel

Bauakademie Berlin, Architekturfragment aus Terrakotta
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Jens Henker

Das Landesdenkmalamt Berlin hat im Sommer 2021 die im Boden erhaltenen Reste der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel (1832-36) in Berlin-Mitte ausgegraben. Die Ausgrabung hat sehr gut erhaltene Baureste auf einer großen zusammenhängenden Fläche im Bereich der ehemaligen Südwestecke der Bauakademie erbracht. Es wurden massive Punktfundamente der inneren Pfeiler und der Außenwandpfeiler freigelegt, die die Basis für das statische Skelett des Gebäudes bildeten. Zu den Bauresten gehören auch mehrere aus Ziegeln gemauerte Entlastungsbögen. Sie können als letztes Zeugnis eines baukonstruktiven Prinzips der Bauakademie gelten. Die Entlastungsbögen bildeten die Unterkonstruktion der aufsetzenden Zwischenwände. Ein in Fundamenthöhe umlaufender Kanal schützte die Fassade gegen aufsteigende Nässe. Er wurde vor der Westfassade freigelegt.

Insgesamt wurden bei der Ausgrabung 2021 über 800 Fundobjekte geborgen. Darunter befinden sich zahlreiche Dekorteile der Fassade, Fragmente von Terrakottareliefs und von Tür- und Fenstergewänden, sowie Fensterpfosten, Fußbodenplatten sowie Bauteile aus Sandstein (Säulenbasis, Treppenstufen). Herausragend sind die Hermen-Köpfe griechischer Gottheiten aus Terrakotta (Athena, Poseidon und Amphitrite).

Beim Tag des offenen Denkmals im September können einige der ausgegrabenen Dekor- und Bauteile besichtigt werden.

Dann wird auch die Bauzaunausstellung zu sehen sein, die unter anderem die früheren Grabungen (1995/96 und 2000) thematisiert. Sie zeigt die Zerstörungen im 2. Weltkrieg, die Wiederaufbau-Planung 1951, die Umgestaltung des Stadtzentrums und schließlich den Abbruch des Gebäudes 1961/62. Informationen gibt die Bauzaunausstellung auch zur Bergung, Einlagerung und Translozierung von Bauteilen der Schinkelschen Bauakademie.

Weitere Informationen

9. Wieder Führungen über die Grabung Molkenmarkt

Frühneuzeitliche Keller an der Ostseite der Jüdenstraße, Juni 2021
Frühneuzeitliche Keller an der Ostseite der Jüdenstraße, Juni 2021
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Michael Malliaris

Das Landesdenkmalamt Berlin lädt wieder zu Führungen über die Ausgrabungen auf dem Molkenmarkt ein. Das Grabungsteam Molkenmarkt unter Leitung von Dr. Michael Malliaris stellt unter anderem die neue Ausgrabung auf dem Gelände des „Großen Jüdenhofs“ und des Klosterviertels vor.

Die kostenfreien Führungen finden jeden Freitag um 14.00 Uhr statt (bis auf Weiteres, außer an Feiertagen und bei schlechten Witterungsverhältnissen).
Anmeldung erforderlich: per E-Mail an Dr. Michael Malliaris (Michael.Malliaris@lda.berlin.de); max. 10 Personen pro Führung

Weitere Informationen zu den Führungen

Zur Vor- und Nachbereitung finden Sie auf unserer Webseite eine Broschüre über die Grabung Molkenmarkt zum Download:
Broschüre

Digital verfügbar ist außerdem eine 360-Grad-Tour über die Grabung:
360 Grad Tour

10. Fachfortbildung: Denkmalpflege vor Ort - Lietzenseepark

Lietzenseepark
Lietzenseepark
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Anne Herdin

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Denkmalpflege vor Ort“, in Zusammenarbeit von Landesdenkmalamt Berlin, Architektenkammer Berlin und Baukammer Berlin.

Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Landschaftsarchitektinnen und -architekten, die in der Denkmalpflege tätig sind, aber auch an alle anderen interessierten Kolleginnen und Kollegen.

Es sprechen:
  • Dr. Dietmar Land, Büro für Gartenkunst _ Gartengeschichte _ Landschaftsarchitektur
  • Klaus Lingenauber, ehem. Gartendenkmalpfleger im Landesdenkmalamt Berlin
  • sowie weitere Expertinnen und Experten

Termin: 5. Oktober 2021, 16.00 – 19.00 Uhr, Treffpunkt wird bekannt gegeben.
Preis: 15 Euro
Anmeldung bei der Architektenkammer Berlin erforderlich

Weitere Informationen und Anmeldung

11. Zum Nach-Schauen: „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“

Olympiagelände Berlin - Maifeld und Glockenturm
Olympiagelände Berlin - Maifeld und Glockenturm
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Am 8. Juni 2021 fand die ganztägige Veranstaltung „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“ statt. Die zahlreichen Fachvorträge und die Aufzeichnung der Abschlussdiskussion sind auf unserem YouTube-Kanal verfügbar.
https://www.youtube.com/LandesdenkmalamtBerlin

Hier gehts zum Landesdenkmalamt auf Youtube

12. Fotowettbewerb: Wiki Loves Monuments

Auch in diesem Jahr findet der internationale Fotowettbewerb “Wiki Loves Monuments“ statt. Zwischen dem 1. und 30. September können alle, die gerne fotografieren, Aufnahmen von Kultur- und Baudenkmalen in Deutschland hochladen.

Weitere Informationen bei Wikipedia

13. Neu im Landesdenkmalamt Berlin

Helga Ströer / Nathalie Höpner

Altes Stadthaus - Sitz des Landesdenkmalamtes
Altes Stadthaus - Sitz des Landesdenkmalamtes
Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner

Einen personellen Wechsel gibt es im Geschäftszimmer von Landeskonservator Dr. Rauhut:

Die bisherige Leiterin des Geschäftszimmers, Helga Ströer, geht in den Ruhestand – das Landesdenkmalamt Berlin wünscht ihr alles erdenklich Gute für einen neuen Lebensabschnitt bei bester Gesundheit und sagt herzlichen Dank für die Jahre, in denen sie dem LDA eine wichtige Stütze war.

Frau Ströer konnte noch ihre Nachfolgerin einarbeiten: Ab sofort übernimmt Nathalie Höpner alle Aufgaben im Geschäftszimmer von Herrn Dr. Rauhut. Sie hat nach dem Abitur Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig studiert. Ihr besonderes Interesse gilt dem Öffentlichen Recht, so dass sie eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport begann. Wenn Sie in Zukunft die allgemeine LDA-Telefonnummer anrufen (Tel. 030 90 259-3600), werden Sie Frau Höpner am Apparat haben.

14. Termine 2021 im Überblick

  • Bis vorläufig 22. August: Ausstellung „Zwei Deutsche Architekturen 1949 – 1989“
  • 8. August: Bürgerwerkstatt zum Welterbevorschlag „Karl-Marx-Allee und Interbau 1957. Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne“
  • 11. August: Digitale Bürgerwerkstatt Waldsiedlung Zehlendorf (Zoomkonferenz)
  • AUSGEBUCHT: 19. August: 100 Jahre Lietzenseepark, Entwicklung – Erhaltung und Restaurierung – Perspektiven (Gartenforum Glienicke)
  • 11. und 12. September: Tag des offenen Denkmals in Berlin 2021 „Sinnlich & Sinnvoll“
  • 5. Oktober: Denkmalpflege vor Ort: Lietzenseepark (Fachfortbildung)
  • 10. November: Fortsetzung der Reihe „Jung, aber Denkmal“ in der Urania (Thema und Details folgen)
  • 9. Dezember: Verleihung der Ferdinand-von-Quast-Medaille im Berliner Rathaus
  • 1. April 2022: Denkmaltag in Wildau, gemeinsam ausgerichtet vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum und dem Landesdenkmalamt Berlin