Atomkraftgegner demonstrieren zehn Jahre nach Fukushima

Atomkraftgegner demonstrieren zehn Jahre nach Fukushima

Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben Aktivisten in Berlin für einen weltweiten Atomausstieg demonstriert. Die Polizei sprach am Samstag von rund 150 bis 200 Teilnehmern, die vom Brandenburger Tor durch mehrere nahe gelegene Straßen gezogen seien. «Atomkraft ist kein Klimaretter» stand auf einem Banner, «Atomkraft? Nein Danke» auf einer Fahne.

Demonstration gegen Atomkraft in Berlin

© dpa

Atomkraft-Gegner demonstrieren auf der Straße Unter den Linden vor dem Brandenburger Tor.

Der Umwelt- und Freizeitverband NaturFreunde Berlin hatte die Demonstration laut Polizei angemeldet. Unterstützt wurde der Protest von weiteren Organisationen, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht. Darunter sind demnach etwa die Genossenschaft Greenpeace Energy und IPPNW, ein Bündnis von Ärzten, das sich für atomare Abrüstung einsetzt.
Die Atomkatastrophe von Fukushima begann am 11. März 2011. Sie war durch ein schweres Erdbeben und eine bis zu 30 Meter hohe Flutwelle ausgelöst worden. Der Tsunami beschädigte das Atomkraftwerk an der Küste von Fukushima derart, dass danach mehr als 100 000 Menschen wegen der Strahlenbelastung in der Region ihre Häuser verlassen mussten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 6. März 2021 16:17 Uhr

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