Auto kracht in Bundesfinanzministerium

Auto kracht in Bundesfinanzministerium

Ein Auto ist am Freitagmorgen (06. Dezember 2019) ins Bundesfinanzministerium in Berlin-Mitte gekracht.

Auto kracht in Bundesfinanzministerium

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Ein Auto steht nach einem Unfall vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin-Mitte.

Die Sportlimousine kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Niederkirchnerstraße ab, rammte mehrere Poller und prallte anschließend gegen die Hauswand des Ministeriums. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagte eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte die «BZ» berichtet.

Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Autorennen

Der 25-jährige Fahrer des hochmotorisierten Autos war in der Nacht zu Freitag gegen 4.00 Uhr zu schnell unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Er bog von der Wilhelmstraße nach links in die Niederkirchner Straße ein und verlor die Kontrolle über den BMW. Der Wagen geriet ins Schleudern und rammte vier Absperrpoller sowie eine Straßenlaterne. Auch ein Denkmal nahe der Hauswand wurde beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Mann gab laut Polizei an, er habe die Möglichkeiten des Wagens «getestet». Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach dem Gesetz muss dazu kein zweites Auto im Spiel sein, sondern es reicht bereits, wenn der Fahrer eines Autos rücksichtslos und so schnell wie möglich fährt.
Ein Warndreieck mit Schriftzug "Unfall"
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. Dezember 2019 12:48 Uhr

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