Prozess zum Tod von Feuerwehrleuten vertagt

Prozess zum Tod von Feuerwehrleuten vertagt

Der Prozess zum tragischen Tod von zwei Feuerwehrleuten vor dem Amtsgericht Brandenburg/Havel ist bereits nach dem Verlesen der Anklage unterbrochen worden. Als Grund nannte die Vorsitzende Richterin Susanne Götsche, dass der zuständige Staatsanwalt wegen anderer Termine verhindert sei. Deswegen hatte ein Vertreter die Anklage zum Prozessauftakt am Dienstag verlesen. Die Verhandlung gegen einen Lastwagenfahrer, der den Tod der Männer am 5. September 2017 bei einem Unfall auf der Autobahn 2 verursacht haben soll, wird am Mittwoch fortgesetzt. Dann will der Anwalt des 57-Jährigen eine Erklärung seines Mandanten verlesen.

Feuerwehrleute mit Blumen

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Zwei Feuerwehrleute mit Blumen in der Hand gehen zur Trauerfeier. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Die 23 und 38 Jahre alten Feuerwehrmänner waren bei einem Einsatz nach einem Unfall auf der A2 von einem umstürzenden Feuerwehrwagen erschlagen worden. Der Lkw-Fahrer, der das Feuerwehrauto mit seinem Sattelzug gerammt hatte, steht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Laut Anklage war der 57-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls übermüdet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. Dezember 2018