VBB: 2022 keine Fahrpreiserhöhung

VBB: 2022 keine Fahrpreiserhöhung

Um in der Corona-Krise Vertrauen bei den Fahrgästen aufzubauen, will der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im kommenden Jahr auf Fahrpreiserhöhungen für Busse und Bahnen verzichten.

VBB erhöht Fahrpreise

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«Wir wollen signalisieren, dass wir die Fahrgäste im Blick haben und auf sie bauen», teilte VBB-Chefin Susanne Henckel am 21. Oktober 2021 mit. Zwar litten die Verkehrsunternehmen unter den finanziellen Auswirkungen der Krise. «Trotzdem wäre eine Erhöhung der Ticketpreise im VBB zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Zeichen.»

Fahrgastzahlen im Jahr 2020 eingebrochen

Zuletzt hatte der VBB die Preise Anfang des Jahres um 1,9 Prozent erhöht. Während der Lockdowns waren die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg eingebrochen. 2020 waren am Tag im Schnitt nur noch die Hälfte der sonst üblichen Fahrgäste mit dem ÖPNV unterwegs. Rund 20 Prozent der Tarifeinnahmen brachen weg.

Neue Ticketmodelle vorgestellt

Um den ÖPNV attraktiver zu machen und vor allem an die neuen Mobilitätsbedürfnisse anzupassen, hat der VBB bereits im September neue Ticketmodelle angekündigt. So soll in Frankfurt (Oder) im ersten Quartal des kommenden Jahres ein Angebot starten, bei dem die Kunden im Monat 4,90 Euro zahlen und damit 25 Prozent beim Kauf einer jeden Fahrkarte sparen.
In Berlin wiederum sollen Fahrgäste künftig ein Paket mit acht 24-Stunden-Karten kaufen können, das sie innerhalb eines Monats aufbrauchen sollen. Sie sparen dabei pro Tageskarte 3,30 Euro, vorausgesetzt, sie lassen keine Karte des Pakets verfallen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Oktober 2021 15:47 Uhr

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