Demonstration für weniger Autoverkehr in Berlin

Demonstration für weniger Autoverkehr in Berlin

Mehr als 200 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag für eine Verkehrswende und weniger Autos auf Berlins Straßen demonstriert. Unter dem Motto «Freiräume statt Blechwüste» zog der Protestzug von Greenpeace und der Initiative «Volksentscheid Berlin autofrei» durch Kreuzberg und Mitte. Viele Teilnehmer hatten «Gehzeuge» mitgebracht - Holzrahmen, die auf der Straße den Platzbedarf von Autos symbolisieren sollten. Damit sollte auf den großen Flächenverbrauch im Vergleich zu Fußgängern hingewiesen werden.

Auf Plakaten wurden Slogans gezeigt wie «Frische Luft statt Abgase in der Nase», «Grünstreifen statt Parkstreifen» und «Weniger Autos, mehr Gärten». Das Publikum war bunt gemischt - neben Fußgängern beteiligten sich auch Radfahrer. «Wir wollen Freiräume statt Blechwüste. Lasst uns mit dem Berliner S-Bahn-Ring als größtem autoreduzierten Gebiet der Welt anfangen», schrieben die Initiatoren auf einem Flyer im Internet.
Auf Flächen, die vom Autoverkehr beansprucht werden, wünschen sich die Initiativen demnach Bäume, Parks sowie Raum zum Spielen für Kinder und Treffpunkte für Anwohner. Nach Polizeiangaben verlief die Demonstration zunächst ohne Störungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 29. Mai 2021 16:38 Uhr

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