Corona-Abstand: Mehr Busse und Trams zur Entzerrung

Corona-Abstand: Mehr Busse und Trams zur Entzerrung

In Berlin werden ab kommendem Montag (15. Februar 2021) mehr Busse und Straßenbahnen eingesetzt, um auf stark genutzten Linien eine Entzerrung und damit mehr Corona-Abstand für die Fahrgäste zu ermöglichen.

Coronavirus - Berlin

© dpa

Fahrgäste steigen am Alexanderplatz in eine S-Bahn ein beziehungsweis aus.

Das beschloss der Senat am Dienstag (09. Februar 2021) nach Angaben von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Demnach stellt die BVG im gesamten Stadtgebiet bis zu 100 Busse für etwa 50 Linien bereit, darunter 70 Gelenkbusse und 30 Eindecker. Hinzu kommen acht Straßenbahnzüge, die auf den stark frequentierten Linien M5 und M8/18 für zusätzliche Kapazitäten sorgen sollen.

Zusätzliche Busse und Straßenbahnen bis Ostern

Das Konzept, für das der Senat fünf Millionen Euro bereitstellt, gilt Günther zufolge zunächst bis zu den Osterferien und soll Anfang März überprüft werden. Es zielt neben dem Berufsverkehr vor allem auf den Schülerverkehr ab, der zunehmen wird, sollten die im Lockdown weitgehend geschlossenen Schulen wieder öffnen. Wann das der Fall sein wird, steht noch nicht fest.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Februar 2021 14:55 Uhr

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