Minus 58 Prozent: Berlin-Tourismus geht in die Knie

Minus 58 Prozent: Berlin-Tourismus geht in die Knie

Reisebeschränkungen und die Sorge vor einer Corona-Infektion halten in Berlin die Touristen fern.

Coronavirus - Berlin

© dpa

14.03.2020, Berlin: Touristen aus Hongkong stehen mit Mundschutz vor dem Brandenburger Tor.

Damit steckt einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Hauptstadt in der Krise. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kamen so wenig Besucher wie seit 2004 nicht: 4,4 Millionen Gäste, rund 58 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag (10. November 2020) mitteilte. In etwa ebenso stark brach die Zahl der Übernachtungen ein, sie lag bei 10,7 Millionen. Besonders deutlich gingen die Zahlen bei ausländischen Besuchern zurück.

Lage in München und Hamburg ähnlich ist kritisch

Berlin steht mit dem Problem nicht alleine da. So meldete München für die ersten neun Monate einen ähnlich starken Rückgang bei Gästen und Übernachtungen. In Hamburg brach in den ersten acht Monaten der Tourismus ebenfalls um mehr als die Hälfte ein.

Neben Hotels auch Gastronomie in der Krise

Viele Hotelzimmer in Berlin blieben zuletzt leer: Die Auslastung lag von Januar bis September nach amtlichen Angaben bislang bei 31 Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es 63 Prozent. Auch die Gastronomie leidet: Von Januar bis August fuhr sie ein Umsatzminus von 36 Prozent ein. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe ging um knapp 12 Prozent zurück.
Brandenburger Tor
© dpa

Tourismus & Hotels

Tourismus in Berlin - Alle Informationen für Berlin-Touristen. Sightseeing, Hotels, Stadtführungen, Schiffstouren & mehr mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 13:41 Uhr

Weitere Meldungen