Mehr Mitarbeiter für Corona-Tests am Flughafen Schönefeld

Mehr Mitarbeiter für Corona-Tests am Flughafen Schönefeld

Am Flughafen Schönefeld werden zum Ferienende der Länder Brandenburg und Berlin zusätzliche Mitarbeiter für die Corona-Teststelle eingesetzt.

Ein Arzt nimmt in einer Corona-Teststelle einen Abstrich

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Ein Arzt nimmt in der Corona-Teststelle am Flughafen Schönefeld einen Abstrich

Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Freitag mit. Zum Start der Testpflicht sei am letzten Ferienwochenende mit einer deutlich höheren Nachfrage an Corona-Tests am Flughafen Schönefeld zu rechnen, hieß es. Bereits seit Donnerstag steht den Angaben zufolge am Flughafen für Passagiere aus Risikogebieten mehr Platz für Tests auf das Coronavirus zur Verfügung. Die Teststelle ist demnach vom Terminal L ins Terminal M umgezogen. Dort führten Mitarbeiter täglich zwischen 8 und 21 Uhr Tests auf das Coronavirus durch.
Von diesem Samstag (8.August 2020) an sind dann nach der Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums Tests für Einreisende aus Risikogebieten verpflichtend. Solange kein negatives Testergebnis vorliege, müssten sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben. Fällt der Test positiv aus, ist in jedem Fall eine zweiwöchige Quarantäne notwendig.
Auch die Landeshauptstadt Potsdam reagiert auf die Verordnung für Reiserückkehrende aus Risikogebieten und öffnet zum Wochenende eine Abstrichstelle. Nach Informationen des Gesundheitsamtes ist die Stelle in der Jägerallee 2-6 am Samstag und Sonntag jeweils von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr für Tests geöffnet.
Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des Robert-Koch-Instituts hervor - derzeit stehen darauf etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. Aus der EU sind Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra darunter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. August 2020 20:57 Uhr

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