LTE-Ausbau in U-Bahn verzögert sich

LTE-Ausbau in U-Bahn verzögert sich

Noch immer haben die meisten Handynutzer in den Berliner U-Bahnen nur eingeschränkten Internet- und Mobilfunkempfang - der Ausbau des Netzes kommt derzeit nur schleppend voran.

Schild mit der Aufschrift "BVG"

© dpa

Eine U-Bahn fährt unter einem Schild mit der Aufschrift "BVG" vorbei.

«Der LTE Ausbau der U-Bahn in Berlin ist ein herausforderndes Projekt, welches sich auch durch die Corona-Pandemie ab März 2020 leider verzögert hat», teilte der Mobilfunkanbieter Telefónica mit, der für die Bauarbeiten zuständig ist. Hinzu kämen hohe Sicherheitsauflagen unter Tage, die zeitaufwendige Prüfungs- und Freigabeprozesse notwendig machten.
Kunden der Telefónica-Marke O2 können schon seit 2016 nahezu überall mit dem Handy in der U-Bahn surfen und telefonieren - auch abseits der mit W-LAN ausgestatteten Bahnhöfe. Im vergangenen Jahr einigten sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit dem Netzbetreiber Telefoníca auf den Ausbau, um den Empfang auch für Vodafone- und Telekomkunden möglich zu machen.
Seit Ende vergangenen Jahres ist das bereits auf den Linien U2, U5, U7 und U8 möglich. Weitere Bereiche sollen demnach aber erst frühestens Ende 2020 hinzukommen. Welche genau, blieb offen. «Leider hat sich der Zeitplan komplett in die Länge gezogen», teilte ein Sprecher mit. «Der Ausbau wird auf allen übrigen Linien seitens Telefónica Deutschland weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben.» Eigentlich sah der Zeitplan vor, dass bis zum Sommer 2021 das gesamte U-Bahn-Netz entsprechend ausgerüstet ist. Ob das klappt, sei derzeit offen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Juli 2020 08:47 Uhr

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