Wegen Bußgeld: BVG will verstärkt über Maskenpflicht informieren

Wegen Bußgeld: BVG will verstärkt über Maskenpflicht informieren

Wegen des ab Samstag (27. Juni 2020) drohenden Bußgeldes bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Kunden nochmals verstärkt über die Corona-Regeln informieren.

Maskenpflicht

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27.04.2020, Berlin: Eine Frau mit Mund-Nasenschutz geht am Morgen an der U-Bahnhaltestelle Alexanderplatz. In Berlin gilt im öffentlichen Nahverkehr zur Eindämmung des Coronavirus die Pflicht für das Tragen einer Bedeckung von Mund und Nase.

«Wir bringen aktuell zusätzlich an sämtlichen Türen unserer Fahrzeuge Aufkleber an, die auf die Maskenpflicht hinweisen», sagte ein BVG-Sprecher am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Aushänge, Ansagen, Bodenaufkleber und Infos auf Social Media geplant

Es handele sich um 1300 U-Bahn-Wagen, 1500 Busse, 350 Straßenbahnen und sechs Fähren. Die Maßnahme sei als Ergänzung gedacht für viele andere Hinweise zur Maskenpflicht. Dazu gehören Aushänge, wiederkehrende Ansagen in Bahnhöfen und Fahrzeugen, Bodenaufkleber am Bahnsteig, Laufzeilen auf den Abfahrtsmonitoren oder Infos auf der Website und den Social-Media-Kanälen.

Verstoß gegen Maskenpflicht kann bis zu 500 Euro kosten

Weil zuletzt in Bussen und Bahnen immer mehr Fahrgäste keine Maske zum Schutz vor Corona-Infektionen trugen, hatte der Senat am Dienstag ein Bußgeld beschlossen: Bei Verstößen gegen die seit Ende April geltende Maskenpflicht werden ab Samstag 50 bis 500 Euro fällig. Die Polizei soll das mit Kontrollen durchsetzen. «Wir begrüßen alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass es mehr Disziplin zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr gibt», sagte der BVG-Sprecher dazu.
Corona-Test
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juni 2020 12:11 Uhr

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