Corona-Pandemie: Maskenpflicht und Bußgelder in Berlin?

Corona-Pandemie: Maskenpflicht und Bußgelder in Berlin?

In Berlin berät der Senat an diesem Dienstag (23. Juni 2020) neben weiteren Corona-Lockerungen auch über die Einführung von Bußgeldern bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Einzelhandel und dem öffentlichen Personennahverkehr.

Cornavirus - FFP3 Atemschutzmasken

© dpa

Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein.

30 Prozent der Fahrgäste würden laut Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) keine Maske tragen. SPD und Grüne sind für Bußgelder, Die Linke hingegen für eine andere Lösung.

Schlüsselburg: Bußgelder nicht effektiv genug

«Unser Vorschlag ist es, das über die allgemeinen Beförderungsbedingungen zu regeln», sagte der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion in Berlin, Sebastian Schlüsselburg, am Dienstag im Interview mit dem Inforadio des «RBB». Dies wäre seiner Meinung nach nicht nur einfacher umzusetzen, sondern auch gerechter. «Wir würden damit am Verhalten der Leute ansetzen und nicht in den Geldbeutel der Leute greifen», sagte er weiter. Kontrolleure sollten bei der Fahrscheinkontrolle die Maskenpflicht mitkontrollieren. Bußgelder hingegen seien nicht effektiv genug, um die Tragequote von Masken im ÖPNV zu verbessern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. Juni 2020 10:07 Uhr

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