Bus-Unternehmer protestieren für Staatshilfe und Freigabe

Bus-Unternehmer protestieren für Staatshilfe und Freigabe

Mit Fahrten durch mehrere deutsche Städte protestieren Busunternehmer an diesem Mittwoch (27. Mai 2020) wieder für mehr staatliche Unterstützung. Zu den Korsos sind 800 Fahrzeuge angemeldet, im Zentrum der Proteste steht Berlin.

Reisebus

© dpa

Ein Reisebus.

Dort sollen am Vormittag 300 Reisebusse auf drei Routen ins Regierungsviertel fahren, wie mehrere Branchenverbände ankündigten. Ein Großteil der Busunternehmen stehe in Folge der Corona-Pandemie vor dem Aus, hieß es. «Die Bustouristik liegt aufgrund des Verbots von Klassen- und Vereinsfahrten sowie von Reiseverkehren am Boden.»

Busunternehmer fordern staatliche Zuschüsse und Freigabe des Reisebusverkehrs

Bisherige Hilfsprogramme von Bund und Ländern griffen nicht, beklagten der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer, die Gütegemeinschaft Buskomfort und der Internationale Bustouristik Verband. Notwendig seien staatliche Zuschüsse und eine bundesweit einheitliche Freigabe des Reisebusverkehrs. Geplant sind am Mittwoch auch Aktionen in Düsseldorf, Dresden, Mainz, Kiel, Stuttgart und Wiesbaden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020 09:00 Uhr

Weitere Meldungen