Gütertransport auf Berliner Wasserstraßen nimmt weiter ab

Gütertransport auf Berliner Wasserstraßen nimmt weiter ab

Der Gütertransport auf Berlins Wasserstraßen ist 2019 zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden 348 000 Tonnen oder 16,8 Prozent weniger Güter transportiert als im Vorjahr, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wurden 1,7 Millionen Tonnen Fracht registriert.

Den größten Rückgang gab es laut dem Bericht in den Kategorien «Kohle, rohes Erdöl und Erdgas», «Kokerei- und Mineralölerzeugnisse» und «Sekundärrohstoffe und Abfälle». Hier wurde ein Drittel beziehungsweise 381 000 Tonnen weniger Fracht befördert. Einen leichten Anstieg um 48 200 Tonnen habe es nur bei «Erzen, Steinen und Erden» sowie bei «Holzwaren, Papier, Pappe, Druckerzeugnissen» gegeben.
Mit 84,6 Prozent bildet der Güterverkehr in andere Bundesländer, den größten Anteil, hauptsächlich nach Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hamburg und Schleswig-Holstein. Innerhalb Berlins hat sich die transportierte Gütermenge mehr als verdoppelt: sie stieg um 62,9 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 14:53 Uhr

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