Mutmaßlicher Drogenhändler fährt Auto ohne Licht

Mutmaßlicher Drogenhändler fährt Auto ohne Licht

Ein mutmaßlicher Drogenhändler ist von der Polizei in Berlin-Moabit erwischt worden, weil er ohne Licht mit dem Auto unterwegs war. Der Wagen fiel einer Zivilstreife am Freitagabend in der Kruppstraße auf, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Die Polizisten fuhren hinterher und sprachen den Fahrer schließlich durch eine geöffnete Scheibe an. Er gab jedoch Gas und bog ohne zu Blinken in die Lehrter Straße ab.

Polizei mit Blaulicht

© dpa

Polizeiwagen mit Blaulicht.

Auf einem Supermarktparkplatz stieg der Mann demnach mit einer großen blauen Tüte aus dem Auto. Als die Zivilbeamten sich zu erkennen gaben, rannte er weg und versuchte erfolglos, sich hinter Müllcontainern zu verstecken. Die Beamten fesselten ihn, weil er erneut flüchten wollte. In der Tüte fanden sie Substanzen, die möglicherweise Marihuana enthalten. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Beamten weitere Drogen, Verpackungsmaterial und eine Feinwaage.
Sie vermuten daher, dass der 20-Jährige Drogen verkauft. Er habe angegeben, selber Rauschgift genommen zu haben. Zudem besitzt er keinen Führerschein. Weil im Wagen auch gestohlene Nummernschilder gefunden wurden, muss er sich nun wegen Diebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verdachts auf Drogenhandel verantworten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 25. April 2020 17:19 Uhr

Weitere Meldungen