Schwangere löst U-Bahn-Stopp aus: zur Geburt kommt es nicht

Schwangere löst U-Bahn-Stopp aus: zur Geburt kommt es nicht

Eine schwangere Frau hat am Dienstag für einen ungeplanten Stopp auf der U-Bahnline 5 gesorgt. Wie die Feuerwehr zunächst mitteilte, sei bei ihr ein Anruf eingegangen, wonach eine Geburt «unmittelbar» bevorstehe. Ein Rettungswagen habe daraufhin die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Wie sich aber später herausstellte, blieb die erwartete Geburt nach Angaben eines Krankenhaussprechers aus.

Notarzt

© dpa

Ein Dachschild mit der Aufschrift "Notarzt" steht auf einem Einsatzwagen eines Notarztes.

Der Sprecher des Sana Klinikums Lichtenberg bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Abend, dass die schwangere Frau ins Krankenhaus gebracht worden sei. Ein Kind sei dort allerdings nicht geboren worden. Ob die Frau den Kreißsaal erreichte, sagte der Sprecher nicht. Unklar blieb vorerst auch, warum zunächst der Feuerwehr eine bevorstehende Geburt gemeldet worden war.
Die Fahrgäste der U-Bahn bekamen von alledem nichts mehr mit, nachdem der Rettungswagen abgefahren war. Fahrgäste hatten zuvor im U-Bahnhof den Zug verlassen und den Fahrer auf die mutmaßliche Notsituation aufmerksam gemacht, wie ein BVG-Sprecher sagte. Der Zug stand demnach für rund zwanzig Minuten im Bahnhof.
Wegen des Halts hatten sich die Bahnen auf der Linie 5 Richtung Hönow laut BVG zwischenzeitlich gestaut. Um kurz nach 12.00 Uhr hieß es, dass der Zug wieder fahre.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. November 2019 19:31 Uhr

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