Radfahrer protestieren mit Kreisfahrt für die Verkehrswende

Radfahrer protestieren mit Kreisfahrt für die Verkehrswende

Rund 2000 Radfahrer haben nach Veranstalterangaben am Samstag mit einer Kreisfahrt durch Berlin für Klimaschutz und eine Verkehrswende demonstriert. «Radfahrer haben in dieser Stadt große Probleme im Verkehr. Der Straßenraum muss neu aufgeteilt werden», sagte Nikolas Linck vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger sei notwendig. Für eine echte Verkehrswende und das Erreichen der Klimaschutzziele müsse der Radverkehr gestärkt werden, betonte Linck.

Die Tour im Rahmen der Klima-Aktionswoche von Fridays for Future begann am Potsdamer Platz und führte unter anderem durch die Bezirke Kreuzberg, Pankow und Charlottenburg. Von selbstgebauten «Sound-Bikes» mit Lautsprechern wurde die Kolonne mit Musik versorgt. «Wir wollen nicht nur demonstrieren, sondern auch Spaß haben.»
Begleitet wurden die Radfahrer von einer Fahrradstaffel des Deutschen Roten Kreuzes. Nach Angaben des ADFC verlief alles ohne Störungen. Es habe keine Unfälle gegeben. Auch die Berliner Polizei sprach am Samstagnachmittag zunächst von einem ruhigen Verlauf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 21. September 2019 17:20 Uhr

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