Aktivisten demonstrieren für weniger Verkehrstote

Aktivisten demonstrieren für weniger Verkehrstote

Unter dem Motto «StopptDenStraßentod» haben Aktivisten am Freitag in Berlin für eine Wende in der Verkehrspolitik demonstriert. Der ökologische Verkehrsclub VCD, der Verein Changing Cities, und das Personenbündnis Mahnmal veranstalteten ein «Die-In» vor dem Bundesverkehrsministerium für weniger Verkehrstote im Straßenverkehr. Sie legten sich kurzzeitig auf die Straße vor dem Ministerium und gedachten so den Menschen, die im Vorjahr bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Laut Polizei waren 800 Menschen zu der Veranstaltung angemeldet.

Demonstration für mehr Verkehrssicherheit

© dpa

Bei einem «Die-In» vor dem Bundesverkehrsministerium wollen die Teilnehmer Verkehrstote symbolisieren. Foto: Jens Kalaene

3265 Menschen kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die Veranstalter plädieren für Maßnahmen im Straßenverkehr, die aus ihrer Sicht zu weniger Toten führen. Dazu gehöre ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen, eine Tempo-80-Begrenzung auf Landstraßen und Tempo-30 in Ortschaften, wie die Veranstalter mitteilten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. Juni 2019 19:00 Uhr

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