Polizeiinterne Ermittlungen nach Fahrradunfall

Polizeiinterne Ermittlungen nach Fahrradunfall

Nach einem Unfall eines Fahrradfahrers in Berlin-Kreuzberg wird auch gegen einen oder mehrere Polizisten ermittelt. Die Ermittlungen seien «auf den polizeiinternen Bereich» erweitert worden, teilte die Behörde am Montag mit, ohne Details zu dem oder den Beschuldigten und den Vorwürfen zu nennen.

Blaulicht mit Unfall-Schriftzug

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Blaulicht mit Unfall-Schriftzug. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Die Polizei hatte eine Meldung herausgegeben, wonach ein 29-jähriger Radfahrer am Donnerstag auf der Flucht vor einem Motorradpolizisten schwer verletzt worden sei. Bei dem «Alleinunfall» sei der Mann «ohne erkennbare Fremdeinwirkung» vom Gehweg der Kreuzbergstraße abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt. Zuvor soll er eine rote Ampel überfahren und sich einer Polizei-Überprüfung entzogen haben.
Hintergrund der internen Ermittlungen ist offenbar die abweichende Darstellung eines angeblichen Zeugen. Dieser schreibt auf Facebook, der Motorradpolizist sei dem Radfahrer auf dem Gehweg gefolgt. Der Polizist habe versucht, den Radfahrer abzudrängen. Vor dem Sturz hätten sich die beiden berührt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 15. April 2019