Berlin bei Ladesäulen für Elektroautos gut aufgestellt

Berlin bei Ladesäulen für Elektroautos gut aufgestellt

Die Hauptstadt hat für Elektroautos nach Angaben der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ein dichtes Angebot an Ladesäulen. Genutzt wird es kaum.

Ladesäulen für Elektroautos

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Ein Elektro-Auto wird mit einem CCS-Ladestecker betankt.

Alleine der Anbieter Be-Emobil betreibe zur Zeit 260 Ladestationen mit 490 Ladepunkten in Berlin, teilte die Behörde der Deutschen Presse-Agentur mit. Bis zum dritten Quartal 2020 sollen es insgesamt bis zu 1140 Ladepunkte sein. Darunter seien 11 Schnellladesäulen mit 22 Ladepunkten. Die Ladesäulen wurden nach einem Auftrag der Senatsverwaltung aufgestellt. Auch die Anbieter Innogy und RWE betreiben zahlreiche Ladestationen in Berlin.

Förderung privater Ladesäulen gefordert

«Mit dem kontinuierlichen Ausbau, als ergänzendes Angebot zum Laden auf privaten Grund, wird der steigenden Nachfrage bisher hinreichend begegnet», erklärte die Senatsverwaltung. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatten sich kürzlich dafür ausgesprochen, bundesweit private Ladestationen besser zu fördern.

Abrechnung nach Zeit ermöglichen

Im Mess- und Eichrecht sowie bei der Preisangabenverordnung bestehe aus Sicht des Senats jedoch noch Klärungsbedarf. Hier sei der Bund gefordert. Hersteller und Betreiber seien oftmals verunsichert, wie Anforderungen umzusetzen sind und fürchten Kostenrisiken. Zu einer verbrauchsabhängigen Abrechnung in Kilowattstunden sollten nach Wunsch der Senatsverwaltung auch «zeitbasierte Tarifkomponenten möglich sein», um die Infrastruktur auf öffentlichem Grund besser zu nutzen.
Eine Ladesäule für Elektroautos
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. April 2019