Rund 144 000 Verkehrsunfälle mit über 2500 Schwerverletzten

Rund 144 000 Verkehrsunfälle mit über 2500 Schwerverletzten

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin ist angesichts der wachsenden Stadt nur mäßig gestiegen.

Andreas Geisel

© dpa

Andreas Geisel (SPD) äußert sich bei einer Pressekonferenz.

144 325 Unfälle im Straßenverkehr registrierte die Polizei 2018, wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag (11. März 2019) mitteilten. Das waren 901 Unfälle oder 0,6 Prozent mehr als 2017. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Einwohner Berlin aber um ein Prozent oder 36 000 Menschen auf jetzt 3,75 Millionen. 2542 Menschen wurden durch die Unfälle schwer verletzt, 15 630 Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Zahl der 45 Toten im Verkehr war schon länger bekannt. Die häufigsten Unfallursachen waren Fehler beim Abbiegen, Nichtbeachten der Vorfahrt und zu hohes Tempo.

Weniger Unfälle - mehr Verletzte

Bekannt ist bereits aus den Zahlen der ersten neun Monate: Es gab insgesamt etwas weniger Verkehrsunfälle, es wurden aber mehr Menschen schwer beziehungsweise leicht verletzt.

In den ersten drei Quartalen wurden nach der vorläufigen Statistik des Landesamtes 103 720 Unfälle gezählt (minus 2,2 Prozent). Es gab 1976 Schwerverletzte (plus 13 Prozent) und 11 894 Leichtverletzte (plus 4 Prozent). 45 Menschen starben im vergangenen Jahr im Straßenverkehr.
Ein Warndreieck mit Schriftzug "Unfall"
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. März 2019 12:31 Uhr

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