Warnstreik führt zu Ausfällen im Cottbuser Nahverkehr

Warnstreik führt zu Ausfällen im Cottbuser Nahverkehr

Ein Warnstreik der Bus- und Bahnfahrer hat am Dienstagmorgen (05. Februar 2019) in Cottbus für Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr gesorgt.

«außer Betrieb» steht an einer Bushaltestelle

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Bei Betriebsbeginn um 3.30 Uhr rollten fast keine Busse und Bahnen aus ihren Depots, wie der Streikleiter der Gewerkschaft Verdi, Jens Gröger, mitteilte. Demnach sollte der Streik bis um 9 Uhr dauern. Fahrten, die in der Stadt von Subunternehmen angeboten würden, verkehrten plangemäß, hieß es unterdessen in einer Mitteilung des Unternehmens Cottbusverkehr.

Höherer Stundenlohn gefordert

Am Vortag hatte ein Warnstreik bereits den Nahverkehr in Frankfurt (Oder) stillgelegt. Hintergrund sind Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg (KAV). Darin fordert die Gewerkschaft einheitlich eine Anhebung der Entgeltgruppe um 1,80 Euro je Arbeitsstunde für die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs. Die Arbeitgeberseite hält die Forderungen für überzogen.
Am Donnerstagmorgen (07. Februar 2019) sollen die Warnstreiks in Brandenburg/Havel fortgesetzt werden.
Störung im Nahverkehr
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Störungen im Nahverkehr

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. Februar 2019 10:01 Uhr

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