Gewalt auf Bahnhöfen: Mehr als 300 Menschen kontrolliert

Gewalt auf Bahnhöfen: Mehr als 300 Menschen kontrolliert

Zum Auftakt ihrer verstärkten Kontrollen auf Bahnhöfen und in Zügen hat die Bundespolizei in Berlin mehr als 300 Menschen kontrolliert. Dabei seien mehrere verbotene Gegenstände- darunter fünf Messer festgestellt - worden, sagte ein Sprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die große Mehrheit der Fahrgäste habe sich jedoch in den Nächten zum Samstag und zum Sonntag an das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen gehalten. Das Verbot gilt für drei Monate und in allen Zügen sowie auf den Bahnhöfen zwischen Zoo und Lichtenberg.

Die sogenannte Ordnungsverfügung bietet der Polizei mehr Kontrollmöglichkeiten als sonst. Sie kann somit jeden Menschen durchsuchen, auch ohne dass es konkrete Verdachtsmomente gibt - und dabei auch verbotene und versteckte Waffen finden wie Schlagringe oder bestimmte Messerarten. Seit Ende Mai 2018 verhängte die Bundespolizei in verschiedenen deutschen Städten 14-mal solche generellen Verbote von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. November 2018