Verdi: 20 Euro pro Stunde für Flughafen-Sicherheitsleute

Verdi: 20 Euro pro Stunde für Flughafen-Sicherheitsleute

Für die rund 23 000 Sicherheitsleute an deutschen Flughäfen haben am Dienstag in Berlin Tarifverhandlungen begonnen. Dabei will die Gewerkschaft Verdi erstmals einen einheitlichen Entgelttarifvertrag durchsetzen. Hauptforderung ist eine Erhöhung des Stundenlohns für die Tätigkeit in allen Kontrollbereichen der Flughäfen auf 20 Euro pro Stunde.

Gepäckkontrollen am Flughafen Tegel

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Handgepäck-Kontrolle im Sicherheitsbereich des Flughafens Berlin-Tegel. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Verdis Verhandlungspartner ist der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Dessen Präsident Udo Hansen hatte auf die Lohnforderung im September «mit Erstaunen und wenig Verständnis» reagiert. Sie belaufe sich je nach Bundesland auf eine Steigerung von knapp 17 bis 36 Prozent. Kein Unternehmen könne solche Forderungen auch nur ansatzweise erfüllen, und dies sei auch der Gewerkschaft klar, fügte Hansen hinzu.
Mit einem Ergebnis in dieser ersten Runde rechnete keine der beiden Seiten. Vielmehr wurde eine Vertagung am Nachmittag erwartet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Oktober 2018