24-Jähriger rast im Sportwagen des Vaters durch Berlin

24-Jähriger rast im Sportwagen des Vaters durch Berlin

Ohne Wissen des Vaters ist ein 24-Jähriger in dessen Sportwagen rücksichtslos durch Berlin-Mitte gerast. Polizisten stoppten den Fahrer, der sich in Begleitung einer 19-Jährigen befand, am Freitagabend am Potsdamer Platz. Beide durften zu Fuß weitergehen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Auto und Führerschein wurden nach Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Blaulicht

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Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Gegen den jungen Mann wird wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens ermittelt. Grundlage sei der neue Paragraf 315d im Strafgesetzbuch, sagte eine Polizeisprecherin. Mit diesem können Autofahrer seit Oktober 2017 leichter bestraft werden, wenn sie rücksichtslos über die Straßen rasen.
Der 24-Jährige sei einem Polizisten außer Dienst am Freitag gegen 21.10 Uhr aufgefallen, hieß es. Der Beamte habe beobachtet, wie der Sportwagen in die Invalidenstraße Richtung Hauptbahnhof abbog und dabei so stark beschleunigte, dass das Heck mehrfach ausbrach. Später wurde der Wagen mit hohem Tempo vor dem Haupteingang des Bahnhofs, am Friedrich-List-Ufer und im Tiergartentunnel gesehen und schließlich am Potsdamer Platz von Beamten gestoppt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 18. August 2018