25 Jahre Rolls-Royce in Dahlewitz: Bessere Bahn-Anbindung

25 Jahre Rolls-Royce in Dahlewitz: Bessere Bahn-Anbindung

Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) hat den Triebwerkshersteller Rolls-Royce zum 25-jährigen Bestehen in Dahlewitz bei Berlin als leuchtendes Beispiel für einen gelungenen Aufbau Ost gewürdigt. «Brandenburg ist stolz auf einen solch international erfolgreichen Global Player und wird seinen Beitrag leisten, damit die Erfolgsgeschichte weiter geht», erklärte Woidke am Freitag bei einer Feierstunde.

Triebwerkfertigung bei Rolls-Royce in Brandenburg

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Ein Flugzeugtriebwerk wird von einem Arbeiter in einer Montagehalle in Dahlewitz begutachtet. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Zugleich kündigte er eine bessere Anbindung von Dahlewitz an den Schienenverkehr an. Dazu gehöre die Fertigstellung der Dresdner Bahn für die Anbindung des Großflughafens BER voraussichtlich bis zum Jahr 2025 und die Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde über Dahlewitz nach Rangsdorf. Als Zwischenlösung könnte zudem im Regionalverkehr nach Elsterwerda womöglich ein Haltepunkt Dahlewitz eingerichtet werden.
In dem Werk im Landkreis Teltow-Fläming wurden in den vergangenen 25 Jahren mehr als 7000 Triebwerke für kleinere und mittlere Jets hergestellt. Seit einem Jahr läuft zudem die Produktion von Triebwerken, die den neuen Großraumjet Airbus A350 antreiben. Die Ansiedlung von Rolls-Royce in Brandenburg galt nach der Wende als einer der größten wirtschaftspolitischen Erfolge. Heute arbeiten rund 2800 Menschen für Rolls-Royce in Dahlewitz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. Juni 2018