Ministerin: Werden wachsendem S-Bahn-Verkehr Rechnung tragen

Ministerin: Werden wachsendem S-Bahn-Verkehr Rechnung tragen

Die S-Bahn von Erkner über Berlin nach Potsdam wird möglicherweise für mehr Fahrgäste weiter ausgebaut. «Wir werden dem wachsenden Verkehr Rechnung tragen», sagte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) laut einer vorab verbreiteten Mitteilung beim Besuch des S-Bahn-Werkes Erkner am Samstag. «Deshalb ist die Verbindung nach Erkner auch Bestandteil des Projekts «i2030». Es sollen Expressverbindungen der S-Bahn und Taktverdichtungen des Regionalexpresses geprüft werden.»

S-Bahn von Erkner

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Ein Zug der Berliner S-Bahnstrecke S3 nach Erkner fährt in Berlin im Bahnhof ein. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Mit dem zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Bahn vereinbarten Konzept «i2030» soll die Infrastruktur ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Beseitigung von Engpässen im S-Bahnnetz. Für Prüf- und Planungsprozesse wollen die beiden Länder in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung stellen. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, was, wann und wo baulich umgesetzt werden kann und welche Kosten entstehen.
Die Ministerin hatte das S-Bahn-Werk anlässlich des Jubiläums «90 Jahre S-Bahn nach Erkner» besucht. Am 11. Juni 1928 begann der planmäßige elektrische Betrieb auf der S-Bahn-Strecke zwischen Erkner und Potsdam.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 2. Juni 2018