Störungen bei der S-Bahn nicht durch Kälte verursacht

Störungen bei der S-Bahn nicht durch Kälte verursacht

Die Kälte machte der S-Bahn am Mittwoch kaum zu schaffen, aber vor anderen Störungen war sie nicht gefeit.

S-Bahn in Berlin

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Eine Zug der Linie S41 der Berliner S-Bahn fährt in einen Bahnhof ein.

Fahrgäste der Berliner S-Bahn haben bei eisiger Kälte am Mittwoch (28. Februar 2018) teilweise längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Grund waren mehrere Störungen und ein verdächtiger Gegenstand. Nach Angaben eines Sprechers der S-Bahn hatten die Probleme jedoch nichts mit den frostigen Temperaturen zu tun. Am Nachmittag verkehrten die Züge wieder planmäßig.

Signalstörung in Prenzlauer Berg

Am Morgen kam es dann auf den S-Bahn-Linien S41, S8 und S85 zu Verspätungen. Schuld war eine Signalstörung zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße.

Verdächtiger Gegenstand in Spandau

Kurz darauf wurde am Bahnhof Spandau ein zunächst verdächtiger Gegenstand gefunden. Während der Untersuchung musste der Bahnverkehr inklusive der Fernzüge kurzzeitig komplett eingestellt werden. Am Vormittag gab die Bundespolizei jedoch Entwarnung. Es habe sich lediglich um eine metallische Box gehandelt, in der Essensreste waren.

Erneute Weichenstörung am Ostbahnhof

Am Ostbahnhof trat unterdessen eine Weichenstörung auf, wie die S-Bahn mitteilte. Die Linien S3, S5, S7, S75 und S9 waren vorübergehend ausgedünnt. Die S5 verkehrte zum Beispiel nur im 20-Minuten-Takt.

Stromausfall in Stellwerk

Zu guter Letzt legte ein Stromausfall ein Stellwerk im Bereich Rummelsburg lahm. Der Zugbetrieb der Linie S3 war zwischen Karlshorst und Ostkreuz unterbrochen. Bis zum Nachmittag konnten jedoch alle Störungen behoben werden, erklärte der Sprecher.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. Februar 2018