Radspur erhält nach tödlichem Unfall neue Markierung

Radspur erhält nach tödlichem Unfall neue Markierung

Knapp einen Monat nach dem tödlichen Unfall einer Radfahrerin in Berlin-Schöneberg ist die Radspur an der gefährlichen Kreuzung neu markiert und rot gefärbt worden.

Markierung von Radspur

© dpa

Arbeiter markieren eine Fahrradspur mit roter Farbe.

Die Arbeiten wurden auf Bitte der zuständigen Straßenverkehrsbehörde «Verkehrslenkung Berlin» vorgezogen, wie das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg am Donnerstag, den 22. Februar 2018 auf Anfrage mitteilte. Eigentlich erlaube die derzeitige Witterung - insbesondere die Außentemperatur - es nicht, Fahrbahnen zu markieren. Dies sei daher zunächst provisorisch erfolgt und werde voraussichtlich nach dem 1. April fertiggestellt, hieß es. Angaben zu den Kosten lagen zunächst nicht vor.

Tödlicher Abbiegeunfall im Januar

Am 23. Januar war eine Fahrradfahrerin in dem gefährlichen Kreuzungsbereich bei einem Unfall mit einem Lastwagen getötet worden. Die 53-Jährige war das erste Todesopfer im Berliner Straßenverkehr in diesem Jahr. Das «Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg» hatte die «unübersichtliche Führung des Radverkehrs» kritisiert. Die Kreuzung habe längst sicherer gemacht werden sollen, hieß es nach dem Unfall. Der Fahrradclub ADFC hat an dem Unglücksort ein weißes Fahrrad zum Gedenken an die Verunglückte aufgestellt.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Februar 2018