Geodateninfrastruktur

Geodateninfrastruktur

Geodateninfrastruktur beschreibt die Bestrebungen, einheitliche Zugänge zu Geodaten zu schaffen und Geodaten über standardisierte Schnittstellen bereitzustellen.

Wesentlicher Bestandteil der Geodateninfrastruktur Berlin ist das Geoportal. Über die Anwendung können Nutzerinnen und Nutzer

  • nach Geodaten suchen,
  • einen Überblick über Geodaten bekommen,
  • Geodaten ansehen und,
  • Geodaten miteinander verknüpfen.

Um Geodaten in eigene Anwendungen integrieren zu können, werden Geodaten über standardisierte Schnittstellen bereitgestellt. Hierzu zählen der Darstellungsdienst WMS (WebMapService) und die Downloaddienste WFS (WebFeatureService) für Vektordaten und ATOM für den Download von vorkonfigurierten Daten, in der Regel Rasterdaten.

Die Dienste können ebenso wie die Daten über die Anwendung Geoportal (FIS-Broker) gefunden werden. Im Geodatenkatalog werden neben dem Titel des Datensatzes die Dienste genannt, die für die jeweiligen Daten verfügbar sind. Bitte verwenden Sie die Schlagwortsuche. “Und”-Verknüpfungen sind möglich. In der Anwendung „Suche und Metadatenanzeige“ sind die Dienste ebenfalls auffindbar.

Die Anwendungen können unter Geoportal – Daten und Dienste gestartet werden.

Metadatenprofil Berlin

Metadaten werden benötigt, um Geodaten für den Nutzenden verständlich zu machen. Angaben wie Titel, Beschreibung, Kontaktperson, Aktualisierungsdatum oder die Nennung der für die Herstellung der Geodaten verwendeten Datengrundlagen sind für das Verständnis der Daten wichtige Informationen. Darüber hinaus werden Metadaten benötigt, um die Daten für das Geoportal zugreifbar und über standardisierte Dienste verfügbar zu machen.

Für die Erfassung von Metadaten ist in Berlin ein Metadaten-Editor im Einsatz. Der Editor enthält Prüfmethoden um einen im Sinne des Geoportal und damit der GDI-DE und INSPIRE validen Metadatensatz zu erzeugen.

Das Metadatenprofil dokumentiert die notwendigen und möglichen Angaben für die Beschreibung von Geodaten und den bereitstellenden Webdiensten. Mithilfe von Schemadateien kann die Validität der Metadaten überprüft werden.

Dokumentation aller in der GDI-BE verpflichtenden und optionalen Metadatenattribute:

  • Erläuterungen zur Auswertung der Zugriffszahlen

    Die Zugriffszahlen zeigen die Anzahl der Zugriffe auf die Anwendung und auf die Dienste WMS, WFS und CSW. Die Zugriffe beziehen sich auf einen Monat bzw. ein Jahr.

    Ausgewertet wurden für die Anwendung Geoportal (FIS-Broker) alle Zugriffe auf eine Karte oder einen Sachdatenbestand. Für die Dienstezugriffe wurden alle Requests auf die Dienste WMS, WFS und CSW ausgewertet (GetCapabilities, GetMap, DescribeFeature, GetFeature).

Zugriffsstatistiken

Zugriffe nach Monaten im Jahr 2022

Zugriffe nach Jahren

Zugriffe nach Monaten

  • Datengrundlage 2022 (csv-Datei)

    CSV-Dokument (504 B)

  • Monatsübersicht 2021

    PNG-Dokument (35.6 kB)

  • Datengrundlage 2021 (csv-Datei)

    CSV-Dokument (419 B)

  • Monatsübersicht 2020

    PNG-Dokument (56.5 kB)

  • Datengrundlage 2020 (csv-Datei)

    CSV-Dokument (621 B)

Zugriffe nach Jahren

  • Datengrundlage (csv-Datei)

    CSV-Dokument (241 B)

INSPIRE

Das Bestreben, eine Geodateninfrastruktur aufzubauen, gibt es auch auf europäischer Ebene. Die INSPIRE-Richtlinie schafft hierzu den rechtlichen Rahmen. Ziel ist es, die Geodaten zu insgesamt 34 Themen in vorgegebene Datenmodelle zu überführen und so eine weitgehende Vergleichbarkeit über die Mitgliedstaaten der EU herzustellen.

Von INSPIRE betroffen sind grundsätzlich alle Behörden und sonstige öffentliche Stellen (insbesondere auch nicht rechtsfähige Anstalten und Eigenbetriebe wie BVG, BWB, BSR), die Geodaten führen. Für Behörden gibt es Informationen hierzu im Intranetangebot unseres Hauses.

Die bislang als von INSPIRE betroffen identifizierten Datensätze können im Geoportal über das Schlüsselwort „inspireidentifiziert“ oder die Themensuche gefunden werden.