Newsletter 9/2019

Berlin-Tag: 4.957 Besucherinnen und Besucher auf der Job-Messe für Schulen, Kitas und Jugendämter

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Bild: senbjf

Neuer Besucher-Rekord beim Berlin-Tag: 4.957 Menschen kamen am 2. März ins Flughafengebäude Tempelhof. Sie nutzen die Gelegenheit für Einzelgespräche, verfolgten die 18 Vorträge und informierten sich an den insgesamt 141 Ständen von Bildungseinrichtungen, Kita-Trägern und Jugendämtern.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Es ist attraktiv, in Berlins Schulen, Kitas und Jugendämtern zu arbeiten. Das zeigt das große und stetig wachsende Interesse am Berlin-Tag. Für die Senatsverwaltung und alle an der Durchführung beteiligten ist es immer wieder ein Kraftakt, zweimal im Jahr eine Messe dieser Größenordnung zu veranstalten. Doch der Erfolg ist es wert und ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement.“

Berlin stärkt Jugendarbeit und Demokratiebildung

Der Senat hat am Dienstag die Weichen für eine grundsätzliche Neuregelung und Finanzierung der Jugendarbeit in Berlin gestellt. Nachdem der Rat der Bürgermeister in seiner Sitzung am 14. Februar zugestimmt hatte, hat der Senat den Gesetzentwurf auf Vorlage von Bildungssenatorin Scheeres verabschiedet.

Infolge der Gesetzesänderung sollen in den kommenden Jahren rund 25 Millionen Euro mehr für die Jugendarbeit – z. B. für Jugendclubs, Abenteuerspielplätze, Festivals, Jugendreisen und Kinder- und Jugendparlamente – zur Verfügung stehen.

Sandra Scheeres: „Das Gesetz ist ein Meilenstein für die Jugendarbeit in Berlin. Lange Zeit wurden die Angebote für Jugendliche ausgedünnt. Wir kehren diesen Trend um. Mit einem neuen Finanzierungsmodell sichern wir dauerhaft ein vielfältiges Angebot in allen Bezirken. Zugleich stärken wir die Beteiligung und Demokratiebildung junger Menschen. Mit dem Gesetz wird die Jugendarbeit grundlegend neu strukturiert. Wir legen erstmals die unterschiedlichen Angebotsformen sowie qualitative und quantitative Standards fest. Durch die Beteiligung bei den Jugendförderplänen, die es auf Bezirks- und Landesebene geben muss, bestimmen Kinder und Jugendliche mit, welche Angebote es künftig geben wird.“

Erstes Bauvorhaben der Berliner Schulbauoffensive feierte Richtfest

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Bild: senbjf

Am 27. Februar wurde im Beisein von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, und Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, das Richtfest des ersten Bauvorhabens der Berliner Schulbauoffensive gefeiert.

Der Neubau der Integrierten Sekundarschule mit Sporthalle und Außenanlagen entsteht in Berlin-Mahlsdorf, An der Schule 41-59, und wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Amtshilfe für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf errichtet. Die Schule gehört als Modellvorhaben zu drei Schulneubauten, die erstmalig in Berlin in Holzmodulbauweise erstellt werden.

Sandra Scheeres: „Im gemeinsamen Planungsprozess der Architekten, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, dem Schulträger des Bezirks Marzahn-Hellersdorf und meinem Haus ist ein strukturiertes Schulgebäude entworfen worden, das auf der einen Seite konzentriertes Arbeiten im Klassenverband ermöglicht und auf der anderen Seite unterschiedliche Kommunikationspunkte für alle Schülerinnen und Schüler bietet. Die ersten neuen Qualitätsstandards sind hier umgesetzt worden. Schule wird von der traditionellen Lehranstalt zum Begegnungsort.“

Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen

Vom 12. bis 20. Februar haben Eltern ihre Kinder an den weiterführenden Schulen für die siebten Klassen angemeldet. Auf 25.015 Plätze meldeten sich 24.841 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Berliner Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS) an. Das sind 1.304 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr. 57,9 % der Schülerinnen und Schüler wählten eine Integrierte Sekundarschule (2018: 57,8 %), 42,1 % entschieden sich für ein Gymnasium (2018: 42,2 %). An den Standorten der übernachgefragten Gymnasien überstieg die Nachfrage die Anzahl der Plätze um 21,3 %, an den übernachgefragten ISS um 47,1 %.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Anzahl der Schulplätze in der Jahrgangsstufe 7 an den weiterführenden Schulen konnte um 695 erhöht werden. In jedem Bezirk gibt es besonders nachgefragte weiterführende Schulen. Die übernachgefragten Schulen verändern sich allerdings von Jahr zu Jahr. Es haben sich rund 1.304 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr an den weiterführenden Schulen angemeldet. Mit dem Neubau der Integrierten Sekundarschule Mahlsdorf, die zum Schuljahr 2019/2020 eröffnet wird, werden weitere 550 Schulplätze geschaffen. Die Schulplatzentwicklung zeigt, wie wichtig die Berliner Schulbauoffensive ist.“

Wie Firmen Kita-Plätze fördern können

Am Mittwoch informierten Mitarbeitende der Senatsfamilienverwaltung und der Servicestelle MoKiS eine Vielzahl von Firmen im Berliner Centre Monbijou über die verschiedenen Möglichkeiten des Engagements. Mit dabei waren unter anderem die IHK, die Handwerkskammer, die Träger INA und Fröbel sowie deren Kooperationspartner Siemens und Charité. Familiensenatorin Sandra Scheeres: „Ich möchte Unternehmen ausdrücklich ermutigen, sich im Bereich Kinderbetreuung zu engagieren und zum Beispiel Räume für Kitas oder Kindertagespflegestellen zur Verfügung zu stellen. Diese Form der Familienfreundlichkeit zahlt sich für alle Beteiligten aus: Unternehmen werden als Arbeitgeber attraktiver, Eltern können Kinder und Beruf leichter vereinbaren, Kita-Träger erhalten eine zusätzliche Förderung und Berlin freut sich über zusätzliche Kita-Plätze.“

Berufsanfang für Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher

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Bild: senbjf

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat am Mittwoch vergangener Woche in der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik neue Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher an Berlins Schulen begrüßt. Während der Berufsanfangsphase werden sie kompetent von einem Team aus erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen begleitet.

Neue Kita eröffnet in der Europacity

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Bild: senbjf

Familienstaatssekretärin Sigrid Klebba hat am Freitag letzter Woche die Kita in der Lydia-Rabinowitsch-Straße 5 in der neuen Europacity nördlich des Hauptbahnhofs eröffnet. Hier gibt es Platz für 77 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintritt. Sigrid Klebba: „Mit dem neuen Stadtviertel wächst auch der Bedarf an Kita-Plätzen. Dass nun eine weitere Einrichtung eröffnet werden kann, ist dem großen Engagement des Trägers Ina.Kinder.Garten gGmbH und der engen Kooperation mit dem Bauherrn CA Immo zu verdanken, die das Projekt ohne finanzielle Förderung durch das Land und den Bund realisiert haben.“

1. Fachtag Begabtenfördrung

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Bild: senbjf

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat im Zeiss-Großplanetarium den 1. Berliner Fachtag zur Begabtenförderung eröffnet. Er beruht auf Empfehlung des Hamburger Professors Thomas Trautmann. Sandra Scheeres: „Wir wollen die Potentiale aller Berliner Kinder zur Entfaltung bringen. Das ist für mich auch eine Frage der Gerechtigkeit und der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Begabungsförderung soll keine Aufgabe für Einzelkämpfer sein! Das ist eine Aufgabe für das Bildungssystem insgesamt. Nur so sind wir erfolgreich. Deshalb finden Sie im Konzept ,Begabtes Berlin‘ auch viele Maßnahmen für Austausch und Vernetzung. Zum Beispiel die neue Fachstelle Begabungsförderung in meinem Haus. Sie wird Beratung anbieten, Netzwerke schaffen, Qualifizierungsangebote schaffen. Und, das ist mir wichtig, sie wird für neue Kooperationen mit der Stadtgesellschaft werben.“

Frühjahrsputz bei jup! Berlin

jup Logo
Bild: SenBJW

Das Berliner Jugendportal jup! Berlin präsentiert sich seit Anfang März im neuen Look! Gemeinsam mit unserer Jugendredaktion wurden im letzten Jahr Workshops zum Thema Layout und Design durchgeführt, um die Webseite neu zu gestalten.

Weitere Infos zum Portal und den einzelnen Bereichen INFO, MAGAZIN, BETEILIGUNG und ORTE & EVENTS finden Sie direkt auf jup!!

RoboCup Junior Qualifikationsturnier in Berlin

Am morgigen Sonntag findet in der Berliner Urania der zweite Tag des achten „Siemens RoboCup Junior Qualifikationsturnier“ statt. 15 Berliner Schulen haben sich angemeldet, 285 Schülerinnen und Schüler nehmen teil – organisiert in 89 Teams. Bei dem Wettbewerb werden Roboter konstruiert und programmiert, um z.B. in einer Bühnenperformance „OnStage“ mitzuwirken, einen Hindernisparcours „Rescue“ zu bewältigen oder Fußball „Soccer“ zu spielen. ZuschauerInnen sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Helga-Moericke-Preis

Der Helga-Moericke-Preis würdigt die vorbildliche Umsetzung des Sozialen Lernens und der Demokratiebildung im schulischen Alltag. Berliner Pädagoginnen und Pädagogen, Schülerinnen und Schüler oder Kollegien, deren Engagement im Bereich „Soziales Lernen“ langfristig angelegt ist und sich als nachhaltig erweist, können sich bewerben. Die Schirmherrschaft übernimmt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.

Fachtagung für Medienbildung in Jugendarbeit und Schule

Mittwoch, 27. März, von 8:30 Uhr bis 17 Uhr im LISUM in Ludwigsfelde

Der Fachtag ist für alle Fachkräfte im Jugendbereich sowie für alle Lehrkräfte der verschiedenen Schulstufen aus Berlin und Brandenburg geöffnet. In diesem Jahr wird die Veranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ stehen. Das vollständige Programm und eine Aufstellung aller Workshop-Angebote können Sie hier einsehen . Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist ab sofort über das Fortbildungsnetz des Landes Brandenburg möglich.

Girls’Day und Boys’Day Plätze

Girls’Day und Boys’Day am 28. März: An diesem Donnerstag ziehen wieder tausende Schülerinnen und Schüler direkt in Betriebe und Organisationen und nutzen ihre Chance. Etwa 6700 Jungen und Mädchen wissen schon, wo sie am 28. März den Berufsalltag kennenlernen werden. Mittlerweile haben sich noch viele Firmen und Institute für den Girls’Day angemeldet. Gut für die Schülerinnen: etwa 1.000 Plätze sind noch zu vergeben – im Handwerk, in Industrie und in der Wissenschaft. Einfach den Radar aktivieren und sich anmelden.

Am Boys’Day erkunden Jungen Berufe, in denen Männer bislang die Ausnahme bilden – ob in der Kita, der Klinik oder im Einzelhandel. Der Boys’Day hat nicht nur die Berufswahl im Blick: In pädagogischen Workshops setzen sich Jungen auch mit der eigenen Lebensplanung auseinander und räumen mit Rollenklischees auf. Die Nachfrage nach Boys’Day-Plätzen ist in Berlin seit Bestehen größer als das Angebot. Einige wenige Plätze sind noch frei. Einrichtungen und Unternehmen, die ihre Türen für interessierte Schüler öffnen möchten, sind herzlich willkommen.

Zweite Förderrunde der Jugend- und Familienstiftung

Ab sofort können bei der jfsb wieder Fördermittel beantragt werden. Der Einsendeschluss ist am 8. April. Die jfsb fördert zeitlich befristete Projekte von gemeinnützigen Einrichtungen. Wichtig und gleichrangig ist die aktive Beteiligung von in Berlin lebenden Kindern und/oder Jugendlichen, unabhängig von der religiösen, sozialen und ethnischen Herkunft. Fördersummen zwischen 5.000 Euro und ca. 7.000 Euro entsprechen der derzeitigen Praxis.

Nutzen Sie auch das Beratungsangebot. Tel. 284 7019 12 – Frau Budde.

Respect Gaymes – für ein respektvolles Miteinander

Das Projekt des Bildungs- und Sozialwerkes des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. steht seit 2005 für Toleranz und Akzeptanz. Das jährliche Sport- und Kulturevent im Sommer pflegt die Botschaft, dass Jugendliche – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung – durch persönliche Begegnung ihre Vorurteile und Berührungsängste abbauen. Neben vielerlei Sportarten kommen die Schülerinnen und Schüler am 15. Juni auch für Schach- und Fechtturniere zusammen. Eintritt frei. Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab April über die Homepage möglich.

Neues aus den Schulen

Der Konrad-Zuse-Schule wurde auf der Grundlage des Programms „Klimaschutz am Schulstandort“ das Siegel „Berliner Klima Schule 2019/2020“ verliehen. Die Übergabe der Auszeichnung fand im Anschluss an die Projektwoche “VIELFÄLTIGNACHHALTIGFAIR” statt.

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