einer der ein solcher werden will wie einmal ein anderer gewesen ist – von und mit Franz Warnek
Es geht um die Frage, wie etwas Autobiografisches gezeigt werden kann, ohne etwas Autobiografisches zu erzählen; wie das eigene Leben – stellvertretend für das der Zuschauenden – künstlerisch arrangiert werden kann. Inwieweit ist die im Leben und später im Schauspielstudium gelernte Sprache die eigene? Kann sie die eigene werden? Gibt es überhaupt so etwas wie eine eigene Sprache? Oder ist letztlich jegliches Bewusstsein nur eine Ansammlung kollektiver Erinnerung?
Familienalbum. Seite 3 – von und mit Paula Dieckmann, Jakob Schleert und Franz Warnek
Ein leerer Raum. Eine verschlossene Kiste. Ein Todestag. In „Familienalbum. Seite 3“ entfaltet sich ein Drama über drei Geschwister, die nach Jahren der Distanz gezwungen sind, sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu stellen.
TW: Suizid, Verlust, Lichtblitze