Natalia Stachon – Between the acts, an interval

Ausstellung vom 21.02. bis 13.04.2025

Zur Ausstellung

Immer wieder beschäftigt sich die Künstlerin Natalia Stachon mit Städten der Gegenwart und ihrem Wandel. Dabei ist sie auf der Suche nach Bildern, Fragmenten und Elementen des urbanen Raums, die als Initial­zündungen für viel­schichtige Empfin­dungen dienen können. So zeigt ihre Einzel­ausstellung »Between the acts, an interval« in der Galerie Parterre aktuelle Skulpturen, Installa­tionen und Zeich­nungen sowie Werke aus den letzten zehn Jahren, die über diese Suche Aufschluss geben.

Der Ausstellungstitel »Between the acts, an interval« zitiert eine Zeile aus dem Gedicht »Between« (2010-2014) von Ursula K. Le Guin. Darin spürt Le Guin u. a. dem flüchtigen Moment nach, der sich zwischen zwei Hand­lungen ereignet. Eine letzte Atem­pause oder Unter­brechung, in der die Geschichte für einen Augen­blick still zu stehen scheint. Dieses Momentum fängt auch Stachon ein: In ihren Arbeiten wirken die all­täglichen, prag­matischen, lauten und hellen Elemente der mensch­lichen Infra­struktur in Ihr Gegen­teil ver­kehrt, als seien sie schock­gefroren. Sind sie stumme Zeugen des Ver­gan­ge­nen oder leere Kulissen für zukünftige Ereignisse?

Bildauswahl

  • Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbändern und Edelstahl

    Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbändern und Edelstahl

  • Natalia Stachon, Neither ends nor begins 11, 2023, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

    Natalia Stachon, Neither ends nor begins 11, 2023, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

  • Natalia Stachon, Container 11, 2019, Tintendruck und Bleistift auf Papier

    Natalia Stachon, Container 11, 2019, Tintendruck und Bleistift auf Papier

  • Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbänder, Edelstahl

    Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbänder, Edelstahl

  • Natalia Stachon, Neither ends nor begins 10, 2022, Zeichnung, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

    Natalia Stachon, Neither ends nor begins 10, 2022, Zeichnung, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

  • Natalia Stachon, Container 12, 2019, Tintendruck und Bleistift auf Papier

    Natalia Stachon, Container 12, 2019, Tintendruck und Bleistift auf Papier

Eröffnung

Donnerstag, 20.02.2025, 19.00 Uhr

Veranstaltungen

Donnerstag, 13.03.2025, 19.00 Uhr

Lesung und Künstlerinnengespräch mit Dagrun Hintze und Natalia Stachon

Donnerstag, 03.04.2025, 19.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit der Künstlerin Natalia Stachon und der Autorin Thekla Harlé

Sonntag, 13.04.2025, 16.00 Uhr

Finissage und Präsentation der Künst­lerinnen­publikation »Diese Bilder sind begehbar« (Vexer Verlag, St Gallen/Berlin)
Mit Texten von Zsuzsanna Gahse und Thekla Harlé.

Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbänder, Edelstahl

Natalia Stachon, They fade into geography (Detail), 2021, mehrteilige Installation aus Holz, Tanzteppich, Neonbänder, Edelstahl

Angebot für Senior:innen

Am Dienstag, dem 8. April findet von 15 bis17 Uhr eine Veranstaltung mit Führung speziell für Senior:innen mit anschließendem Austausch und Kaffeetrinken statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Natalia Stachon, Neither ends nor begins 11, 2023, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

Natalia Stachon, Neither ends nor begins 11, 2023, Pastell und Kohle auf Papier, montiert auf Alu-Dibond

Kita und Schulprojekt

Mit den Arbeiten von Natalia Stachon tauchen wir ein in heutige Städte und ihren Wandel. Die Teil­nehmenden betrachten Skulpturen, Installa­tionen und Zeich­nungen, alles Werke aus den letzten zehn Jahren, in denen die Künstlerin viel­schichtig auf Bilder, Fragmente und Elemente aus dem urbanen Raum reagiert hat. Wir fragen uns, welche Anlässe hier zu­grunde lagen und welche Empfin­dungen diese ausgelöst haben. Für die künstlerisch praktische Arbeit steht ein breites Sortiment an hoch pigmen­tierten Bunt­stiften zur Verfügung, mit denen die Schüler*innen in Anlehnung an die Zeich­nungen der Reihe »Neither ends nor begins« leuchtend auf schwarzem Karton arbeiten werden.

Ort: Galerie Parterre, Danziger Straße 103, 10405 Berlin
Teilnahme: Vorschulkinder, GS, SEK I + II / bis 28 Teil­nehmende
Termine: Mo, 10.03. / Do, 13.03. / Di, 18.03. / Mi, 19.03. / Do, 20.03. / Mo 24.03. / Di, 25.03. / Di, 01.04. / Fr, 04.04. / Di, 08.04. / Mi, 09.04.2025, jeweils 10.00-13.00 Uhr
Kosten: kostenfrei, Materialien werden gestellt
Konzept: Daniela Herr, Kunst­historikerin/­Kunst­vermittlung
Anmeldung: Daniela.Herr@ba-pankow.berlin.de / Telefon: (030) 90295-3821
Veranstalter: Galerie Parterre

Galerie Parterre

Leitung:
Björn Brolewski

Die Galerie Parterre ist wegen Sanierungs­­arbeiten am Standort Danziger Straße geschlossen.

Aktueller Ausstellungsort:

Kleiner Wasserspeicher

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 12.00 – 20.00 Uhr

Verkehrsanbindungen

Freundeskreis der Galerie Parterre Berlin

KGB – Der Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin

Newsletter des Amtes für Weiterbildung und Kultur Pankow