Kazuki Nakahara

Der 12. Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung des Berliner Kabinett e. V. wurde an Kazuki Nakahara verliehen.

Preisträgerausstellung vom 16.09. bis 01.11.2020

  • Kazuki Nakahara: Ohne Titel, 2019, Farbstift auf Papier, 115 x 96 cm

    Kazuki Nakahara: Ohne Titel, 2019, Farbstift auf Papier, 115 x 96 cm

  • Kazuki Nakahara: Lichtungen 4, 2020, Farbstift auf Papier, 124 x 104 cm

    Kazuki Nakahara: Lichtungen 4, 2020, Farbstift auf Papier, 124 x 104 cm

  • Kazuki Nakahara: Ohne Titel, 2017, Farbstift, Kohle auf Papier, 112 x 99 cm

    Kazuki Nakahara: Ohne Titel, 2017, Farbstift, Kohle auf Papier, 112 x 99 cm

  • Shiken Nakahara: „KOU“ (Kreuzung), 2018, Tusche, Acryl auf Japanpapier, 135 x 105 cm

    Shiken Nakahara: „KOU“ (Kreuzung), 2018, Tusche, Acryl auf Japanpapier, 135 x 105 cm

Der Berliner Kabinett e. V. hat den in Berlin lebenden Zeichner Kazuki Nakahara mit dem Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung ausgezeichnet. Der Preis ist vom Verein Berliner Kabinett 1998 zu Ehren des Berliner Zeichners Egmont Schaefer (1908–2004) ausgelobt worden. Er dient der Förderung eines zeichne­rischen Werkes und der Würdi­gung der Zeichnung als künst­lerischer Ausdrucks­form. Er ist an keinerlei formelle Bedin­gun­gen wie Alter, Herkunft oder Aus­bildung gebunden und wird seit 2014 in Zusammen­arbeit mit der Galerie Parterre Berlin realisiert.

Kazuki Nakahara, 1980 in Kagawa, Japan, geboren, studierte von 2005 bis 2010 an der Kunst­hoch­schule Berlin Weissensee und war eben­dort 2011 Meister­schüler bei Prof. Hanns Schimansky. 2012 erhielt Nakahara den Mart Stam Förder­preis der Mart Stam Gesell­schaft Berlin und wurde 2017 mit dem Christine-Perthen-Preis für Radierung der Berlini­schen Galerie geehrt. Kazuki Nakahara lebt und arbeitet in Berlin.

„Kazuki Nakahara hat als Zeichner in den letzten zehn Jahren einen bemerkens­werten Weg zurückgelegt und dabei, was seine Linien­konfigura­tionen auf dem Papier angeht, den Fokus immer wieder neu justiert. (…) Es geht ihm bei all der eigenen Schönheit seiner Zeichnungen nicht um kunst­volle Meisterschaft per se, um ein kulinarisches L´art pour l´art, sondern um das Modellieren von Stimmungen, ja Atmos­phären, die anschluss­fähig sind an die Welt und Gegen­wart der Betrachter_innen. Seine Zeichenkunst aktiviert auf besondere Weise ihre Wahr­nehmung – eingeschlossen die Selbst­wahr­nehmung in einer Welt, deren Gewebe – ein World Wide Web sui generis – gerade in diesen Zeiten von Einschnitten und Verlet­zungen bestimmt ist, aber auch neue Verknüpfun­gen und Knoten­punkte für Kommuni­kation und Leben ermöglicht.“ (Dr. Andreas Schalhorn)

Parallel zur Preisträgerausstellung werden Kalligraphien von Shiken Nakahara gezeigt.

Shiken Nakahara (geb. 1949) ist Vorsitzender des Keisei-Verbandes der Kalligraphie in Japan. Er lebt und arbeitet in Tokio.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung war am Eröffnungstag, dem 15. September, von 19 bis 21 Uhr unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen zugänglich.
Die Preisverleihung und die Laudatio von Dr. Andreas Schalhorn, Kurator für moderne Kunst, Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, wurde digital präsentiert.
Um 19 Uhr fand eine Performance von Kazuki Nakahara und Ayaka Azechi
im Freien vor der Galerie statt.

  • Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 1

    Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 1

  • Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 2

    Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 2

  • Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 3

    Kazuki Nakahara, Ausstellung, Bild 3

  • Shiken Nakahara, Ausstellung

    Shiken Nakahara, Ausstellung